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Neue Leitung des Finanzamts Tuttlingen

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Melanie Kann übernimmt ab sofort die Leitung des Finanzamts Tuttlingen. Sie folgt auf Michael Schwegler, der seit Oktober 2022 das Finanzamt Villingen-Schwenningen leitet. Zuvor war Melanie Kann stellvertretende Amtsleiterin in Villingen-Schwenningen.

Melanie Kann leitet ab sofort das Finanzamt Tuttlingen. Sie folgt auf Michael Schwegler, der im Oktober 2022 zum Leiter des Finanzamts Villingen-Schwenningen bestellt wurde. Kann selbst war zuvor stellvertretende Amtsleiterin in Villingen-Schwenningen.

Bei der Amtseinführung am 27. Januar 2023 sagte Staatssekretärin Gisela Splett: „Melanie Kann eignet sich hervorragend für die neue Aufgabe. Sie ist ein Multitalent und bringt neben juristischem und steuerrechtlichem Wissen auch viel IT-Erfahrung mit.“

Zur Person: Melanie Kann

Melanie Kann hat Rechtswissenschaften studiert. Nach ihrer zweiten juristischen Staatsprüfung hat sie zunächst als Rechtsanwältin gearbeitet. Im Jahr 2007 ist Melanie Kann in den Landesdienst eingetreten. Die Aufgaben der Steuerverwaltung hat sie zunächst beim Finanzamt Villingen-Schwenningen kennen gelernt. Im Jahr 2010 folgte eine Abordnung an die Oberfinanzdirektion in Karlsruhe. Dort war sie fünf Jahre lang Referentin für EDV, insbesondere Anwendungsentwicklung. Anschließend wechselte sie als Referentin für Informationstechnik ans Finanzministerium. Im Dezember 2017 wurde sie stellvertretende Leiterin des Finanzamts Villingen-Schwenningen.

Bei ihrem Besuch in Tuttlingen hob Staatssekretärin Gisela Splett die Bedeutung der Finanzverwaltung für die Finanzierung staatlicher und kommunaler Aufgaben hervor. Sie dankte den Beschäftigten des Finanzamtes für ihre engagierte Arbeit, insbesondere auch im Hinblick auf die aktuelle Mehrarbeit durch die Grundsteuerreform und die finanzielle Bewältigung der Energiekrise.

Finanzamt Tuttlingen

Im Finanzamt Tuttlingen arbeiten 160 Beschäftigte, darunter 23 Auszubildende. Der Frauenanteil liegt bei 80 Prozent. Im Jahr 2021 verwaltete das Finanzamt Tuttlingen ein Gesamtsteueraufkommen von rund 964 Millionen Euro.

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