Polizei

Neue Dienstausweise für die Polizei

Rund 28.500 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Polizei in Baden-Württemberg erhalten neue Dienstausweise mit erhöhter Fälschungssicherheit.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Der neue Polizeidienstausweis

„Die Menschen im Land müssen sich sicher sein können, dass derjenige, der sich als Polizist zu erkennen gibt, auch tatsächlich ein Polizist ist. Dabei hilft der neue Polizeiausweis ganz entscheidend. Gemeinsam mit neun anderen Ländern haben wir ein einheitliches Erscheinungsbild entworfen. Und wir haben die Sicherheit vor Fälschung noch einmal erhöht. Die Polizeiausweise kann jeder einfach und schnell über die leicht erkennbaren Sicherheitsmerkmale auf Echtheit überprüfen. Das ist wichtig, denn immer wieder geben sich Betrüger als Polizeibeamte aus“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zur Einführung der neuen Polizeidienstausweise in Baden-Württemberg.

Fälschungssicherheit erhöht

Die Einführung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit anderen Ländern. Gemeinsam mit neun weiteren Polizeien anderer Länder hat die Polizei Baden-Württemberg ein einheitliches Grunddesign für die neuen Polizeidienstausweise entworfen. Außerdem wurde die Fälschungssicherheit erhöht. Hierzu wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg mehrere Sicherheitsmerkmale eingebaut. So ist auf der Vorderseite der Polizeistern als Hologramm aufgedruckt, es gibt spürbare Erhebungen auf dem Ausweis und das Foto des Polizeibeamten ist als Kippbild gestaltet. Auf der Rückseite ist der 110-Schriftzug in optisch variabler Tinte ausgeführt. Um die Teilhabe blinder und sehbehinderter Menschen zu ermöglichen, ist auf der Ausweisrückseite das Wort „Polizei“ in Brailleschrift abgebildet.

Im ersten Halbjahr 2025 erhalten nach und nach alle Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in Baden-Württemberg ihren neuen Polizeidienstausweis. Baden-Württemberg ist damit eines der ersten Länder, in denen der neue Polizeidienstausweis an die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ausgeliefert wird. In der Übergangsphase, die zum Jahresende abgeschlossen sein soll, behalten die aktuellen Dienstausweise ihre Gültigkeit.

„Alle, die sich unsicher sind, ob ein Polizeibeamter auch wirklich ein Polizeibeamter ist, können durch den neuen Polizeidienstausweis Sicherheit gewinnen. Sollten Bedenken bleiben: Verständigen Sie die Polizei. Denn nur mit Wachsamkeit und schnellem Handeln können wir den Betrügerinnen und Betrügern das schmutzige Handwerk legen“, so Innenminister Thomas Strobl.

Einheitlichkeit auf Bundesebene

Die künftigen Polizeidienstausweise der zehn beteiligten Länder sind bezogen auf das Grunddesign einheitlich. Die auf der Vorderseite integrierten Landeswappen und Polizeisterne lassen leicht das jeweilige Land erkennen.

Weitere Meldungen

Landgericht Ulm
Justiz

Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch auf der Kippe

Von links nach rechts im Bild: Ministerialdirektorin Gerda Windey, Präsident des Landgerichts Baden-Baden a.D. Dr. Frank Konrad Brede, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Präsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe Jörg Müller.
Justiz

Präsident des Landgerichts Baden-Baden geht in Ruhestand

Grafik Bevölkerungsschutztag
Bevölkerungsschutz

Bevölkerungsschutztag 2026 verschoben

Innenminister Manuel Hagel (links) und Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr Baden-Württemberg (rechts)
Sicherheit

Zukunft des Landeskommandos Baden-Württemberg gesichert

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landwirtschaft

Nachbesserungen bei Wieder­herstellungsverordnung gefordert

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Tödlicher Unfall auf dem Hockenheimring

Collage aus zwei Fotos: Teilnehmende der GFMK 2026 stehen als Gruppe auf einer Treppe, Foto von Baden-Württembergs Sozialminister Oliver Hildenbrand mit Abstimmungsschild für Baden-Württemberg in der erhobenen Hand.
Gleichstellung

Land setzt Impulse für Demokratie, Gewaltschutz und Integration

Symbolbild: Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)
Demokratie

Bundesverfassungsrichterin besucht Schule in Leimen

Abschiebung nach Afghanistan – Letzter Straftäter der Gruppenvergewaltigung in Illerkirchberg wird abgeführt
Migration

Zwölf Straftäter nach Afghanistan abgeschoben

Innenminister Manuel Hagel (links) und Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr Baden-Württemberg (rechts)
Bundeswehr

Hagel trifft Kommandeur des Lan­deskommandos der Bundeswehr

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus