Bürgerengagement

Mehr Menschen leisten Freiwilliges Soziales Jahr

Das Freiwillige Soziale Jahr erfreut sich nach wie vor eines hohen Zuspruchs. Viele junge Menschen stellen sich in den Dienst der Gesellschaft und profitieren auch selbst davon.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Schülerinnen und Schüler melden sich in einer Klasse.
Symbolbild

Die Zahl junger Menschen, die in Baden-Württemberg ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren, ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 13.913 gestiegen. Dies ist der zweithöchste Stand seit Einführung. Erhoben wurden die Daten zum Stichtag 1. Dezember 2024.

„Das FSJ erfreut sich nach wie vor eines hohen Zuspruchs. Es freut mich, dass sich so viele junge Menschen in den Dienst der Gesellschaft stellen“, sagte Sozialminister Manne Lucha am 10. März 2025 in Stuttgart. Ein demokratisches Gemeinwesen profitiere davon, dass sich insbesondere junge Menschen für das Gemeinwohl engagierten.

Freiwillige in Baden-Württemberg

Einen Bundesfreiwilligendienst leisteten zum Stichtag 1. Dezember vergangenen Jahres 3.454 Menschen im Land. In beiden Diensten sind zwei Drittel der Freiwilligen Frauen, rund 30 Prozent der FSJlerinnen und FSJler sind jünger als 18 Jahre. 152 Personen haben die neue Möglichkeit genutzt, das Freiwillige Soziale Jahr in Teilzeit abzuleisten. Getragen werden die Dienste von insgesamt 38 freien oder kirchlichen Trägern wie dem Internationalen Bund, dem Deutschen Roten Kreuz oder Wohlfahrtsverbänden. Sie werden dabei finanziell vom Land Baden-Württemberg unterstützt. Die Landesregierung hatte die jährlichen Zuschüsse für die Träger Anfang des Jahres 2024 von 500 auf 550 Euro pro Freiwilligem erhöht.

Soziale und kommunikative Kompetenzen

Minister Lucha verwies auf den pädagogischen Leitgedanken hinter den Freiwilligendiensten: „Das FSJ ist als Bildungsjahr ausgelegt und gestaltet. Jungen Menschen sollen theoretische Kenntnisse und Wertvorstellungen vermittelt werden, die sie dann in der Praxis konkret erleben können.“ Durch die Teilnahme an den Diensten und die praktische Hilfstätigkeit in den Einsatzstellen gewönnen die FSJ-Teilnehmenden ein stärkeres Bewusstsein für soziale Verantwortung. Soziale und kommunikative Kompetenzen würden gefördert und weiterentwickelt. Darüber hinaus könnten diese Dienste Orientierungshilfe für die Berufswahl bieten und ermöglichen praktische Einblicke in den Arbeitsalltag.

Weitere Meldungen

Symbolbild: Bewohner des Mehrgenerationenhauses in Überlingen stehen auf Balkonen.
Jugend und Familie

Land setzt Schwerpunkte für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Gesundheitsschutz

Temperaturanstieg und hohe UV-Strahlung am Pfingstwochenende

ELR
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Neu gebaute Häuser stehen hinter einer noch unbebauten Fläche eines Neubaugebiets.
Bauen

Fristen für Förderaufrufe verlängert

Der neue Vorstand des 21. Landeselternbeirats; von links: Jörg Vettermann und Susanne Balzer (beide stellvertretende Vorsitzende), Stephanie Wieland (stellvertretende Kassenwartin), Vanessa Scholz (Vorsitzende), Friedhelm Biene (Kassenwart), Chrissy Bach (Schriftführerin) und Georg Beier (stv. Vorsitzender).
Schule

Neuer Vorstand des Landeselternbeirats gewählt

Mitarbeiterinnen des Malteser Hilfsdienstes stehen mit Lebensmitteln vor einer Haustür.
Ehrenamt

Bewerbung für Engagement-Preis gestartet

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Kleinkind auf Rutsche
Stadtentwicklung

Land fördert drei nichtinvestive Städtebauprojekte

Organspendeausweis
Organspende

Bundestag diskutiert über Wider­spruchsregelung bei Organspende

Luftbild vom Quartier Kanadaring in Lahr
Flächenmanagement

Land entwickelt kostenloses Tool zum Digitalen Flächenmanagement

Ein fahrendes schwarzes Auto mit gelber Aufschrift "Deine Mutter fährt nicht betrunken" und Team Vision Zero.
Verkehrssicherheit

Mehr Unfälle rund um die Feiertage

Der Kommandeur der Sanitätsakademie der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm, und Gesundheitsminister Manne Lucha sitzen nebeneinander und unterzeichnen jeweils ein Dokument.
Gesundheit

Gesundheitssystem im Land auf Krisenfälle vorbereiten

Symbolbild einer Kirche
Ländlicher Raum

Kirchliche Räume als Orte der Zukunft

Menschenmenge mit Demonstrationsschildern, darunter mit der Aufschrift "Wertschätzung".
Menschen mit Behinderungen

Hunderte Menschen setzen starkes Zeichen für Inklusion in Stuttgart

Häuser in Stuttgart werden von der Morgensonne beschienen. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Wohnberechtigung

Wohnberechtigungsschein digital beantragen