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Landeslehrpreis 2017 verliehen

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Wissenschaftsministerin Theresia Bauer bei der Verleihung des Landeslehrpreises 2017 (Foto: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat den mit insgesamt 250.000 Euro dotierten Landeslehrpreis 2017 verliehen. Hochschullehrende aus Freiburg, Stuttgart, Aalen und Karlsruhe wurden für ihre innovativen und kreativen Ansätze in der Lehre ausgezeichnet.

Lehre – Leistung – Lob: Unter diesem Motto hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer den Landeslehrpreis 2017 verliehen. „Heute geht es um die vielen Dozentinnen und Dozenten, die unsere Studierenden täglich mit in neue Wissenswelten nehmen. Sie begeistern mit ihren innovativen und kreativen Ansätzen in der Lehre und bilden die nächste Generation akademisch aus – ob für die Wissenschaft oder für das Berufsleben“, sagte Bauer.

In diesem Jahr wurden insgesamt sechs Preise an 15 Personen vergeben: Fünf für besondere Lehrpersönlichkeiten und -konzepte an den verschiedenen Hochschularten – Universitäten, Pädagogische Hochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften, Kunst- und Musikhochschulen, Duale Hochschule Baden-Württemberg – und eine Auszeichnung für Studierende. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 50.000 Euro. Der Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement ist mit 5.000 Euro dotiert.

„Die Lehre ist neben der Forschung die Kernaufgabe unserer Hochschulen. Forschungsexzellenz und beste Lehre gehören zusammen. Ich bin stolz, dass wir in Baden-Württemberg viele engagierte Professorinnen und Professoren haben, die sich mit spannenden Formaten für ein gutes Studium einsetzen“, so Bauer weiter. Das zeigte auch eine Bologna-Workshoptagung am Vormittag, bei der Expertinnen und Experten über die aktuellen Fragestellungen in der Lehre diskutierten und Best-Practice-Beispiele aus den Hochschulen vorstellten.Bauer: „Forschungsbezug, Berufsbefähigung, Digitalisierung - das sind nur einige Stichworte, mit denen unsere Lehrenden täglich vor neue Herausforderungen gestellt werden. Denn die nächste Generation soll nicht nur hervorragend fachlich gebildet sein, sondern auch ermutigt werden, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Unsere Preisträgerinnen und Preisträger haben diese Herausforderung angenommen und mit hervorragenden Konzepten umgesetzt.“

Die Preisträgerinnen und Preisträger

In diesem Jahr wurden folgende Hochschullehrende und studentische Initiativen ausgezeichnet:

  • Universitäten
    Dr. Anna Rosen, Universität Freiburg, für das Projekt „Forschendes Lernen zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen im fremdsprachlichen Lehrberuf: Die Lehrveranstaltung Applying Linguistics in the Foreign Language Classroom“
  • Pädagogische Hochschulen
    Dr. Hildegard Wenzler-Cremer, Pädagogische Hochschule Freiburg, für das Patenschaftsprogramm „SALAM: Spielen – Austauschen – Lernen – Achtsam – Miteinander“• Hochschulen für angewandte Wissenschaften
    Prof. Dr. Peter Eichinger und Prof. Dr. Bernhard Höfig, Hochschule Aalen, für die Veranstaltungsreihe „Industriedialog 4.0“ im Studiengang Mechatronik“
  • Kunst- und Musikhochschulen
    Prof. Wolfgang Bauer, Prof. Stefan Heimann, Prof. Christian Lampert, Prof. Henning Wiegräbe, Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, für das Projekt „CITY BRASS – Klassenübergreifendes Modell für Teamteaching“
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW)
    Prof. Manfred Daniel und Judith Hüther, Duale Hochschule Studienakademie Karlsruhe, für das Lehrkonzept „SMILE – Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre“
  • Sonderpreis für herausragendes studentisches Engagement
    Projekt „Active Nature Time“, vertreten durch Lena Böttger (Ansprechpartnerin seit Oktober 2017), Peter Frank und Onẽz Hamm (Ansprechpartner/in bis September 2017), Diana Wenzel und Maaike Katzarow (Initiatorinnen)

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Landeslehrpreis

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