Heimatforschung

Land verleiht Landespreise für Heimatforschung

Baden-Württemberg zeichnet sechs herausragende Projekte aus Neckartenzlingen, Elzach, Herrenberg, Nagold und Sternenfels mit dem Landespreis für Heimatforschung aus.

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Gruppenbild Anerkennungsurkunden
Gruppenbild aller Preisträger und Anerkennungsurkunden-Träger

Die Preisträgerinnen und Preisträger des 44. Heimatforschungspreis des Landes werden am Donnerstag, 20. November 2025, im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg in Weinheim geehrt. Der Landespreis ist mit insgesamt 17.500 Euro dotiert und würdigt seit mehr als vier Jahrzehnten ehrenamtliche Forschungsarbeit, die Geschichte, Kultur und Identität vor Ort sichtbar macht.

Heimat als gemeinsames Werk

Kunststaatssekretär Arne Braun sagte: „Heimat ist etwas Lebendiges. Wir gestalten sie mit und sie entwickelt sich ständig weiter. Heimat ist nicht nur ein Wort oder ein Gefühl – sie entsteht durch unser Handeln, unsere Beziehungen und unsere Erfahrungen. Dabei haben wir nicht die eine Heimat, sondern viele. Gemeinsam ist allen Heimaten: zugehörig, vertraut, geborgen und sicher zu sein. In diesem Sinne wirkt auch unser Landespreis: Er macht die bedeutenden Projekte der Heimatforschung sichtbar und würdigt das Engagement der Menschen dahinter. Mit ihren besonderen Geschichten nehmen uns die Preisträgerinnen und Preisträger mit auf eine spannende Reise – und lassen die kulturelle Identität, die Geschichte und Vielfalt Baden-Württembergs lebendig werden.“

Preis für Heimatforschung digital geht in diesem Jahr nach Sternenfels

Gestiftet wird der Digitalpreis von der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Geschäftsführer Paul Nemeth würdigte die Leistung der Gewinnerinnen und Gewinner in der Kategorie „Heimatforschung digital“: „Die Diefenbacher Häuserchroniken zeigen eindrucksvoll, worum es bei der Heimatforschung geht. Mit ganz viel ehrenamtlichem Engagement und unglaublicher Akribie wurde die Geschichte des Dorfes im Enzkreis erforscht, aufbereitet und der Allgemeinheit digital zugänglich gemacht. Davon werden auch die folgenden Generationen noch profitieren. Als Landesunternehmen wissen wir, wie wichtig der Bezug zur Heimat ist, und unterstützen diesen wichtigen Beitrag zur Bewahrung von lokaler Identität sehr gerne.“

99 Einsendungen aus dem ganzen Land

Die eingereichten Arbeiten spiegeln die thematische Vielfalt der Heimatforschung in Baden-Württemberg wider – von Orts-, Siedlungs- und Naturgeschichte über Themen zur Migration bis hin zu lokalen Traditionen und Lebensläufen herausragender Persönlichkeiten. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Landesausschusses Heimatpflege sowie Persönlichkeiten aus der Forschung und dem Schulbereich, wählte aus 99 Bewerbungen die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Neben den mit einem Preisgeld von insgesamt 17.500 Euro dotierten Auszeichnungen wurden auch fünf Arbeiten mit Anerkennungsurkunden für das geleistete Engagement gewürdigt.

Landespreis für Heimatforschung

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Mediathek: Bilder zum Herunterladen

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von links nach rechts: Sebastian Gehring, Vorstand Marketing & Medien der SG Sonnenhof Großaspach, Christian Fischer, Vizepräsident Karlsruher SC, Dominik Schwärzel, Vorstandsvorsitzender des SSV Ulm, Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle (VfB Stuttgart), Manuel Hagel, Innenminister von Baden-Württemberg, Daniel Förderer, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Heidenheim
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