Kinderschutz

Land setzt sich für Einführung der Kindergrundsicherung ein

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein fünfjähriger Junge sitzt allein auf einer Schaukel auf einem Abenteuerspielplatz. (Bild: © dpa)

Die Einführung einer Kindergrundsicherung ist Thema auf der gemeinsamen Konferenz der Jugend- und Familienministerinnen und -minister von Bund und Ländern. Baden-Württemberg setzt sich für eine schnelle Umsetzung ein.

Die Jugend- und Familienministerinnen und -minister von Bund und Ländern beraten am 25. Mai 2023 auf einer gemeinsamen Konferenz in Potsdam. Thema der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) ist auch die durch den Bund geplante Einführung einer Kindergrundsicherung. Damit sollen bereits bestehende Leistungen wie Kindergeld, Kinderzuschlag und Regelsatz für Kinder im Bürgergeld zusammengeführt und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, mehr junge Menschen zu erreichen und sozial benachteiligten Kindern Chancengleichheit beim Aufwachsen sowie gleiche soziale und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

„Bereits während des JFMK-Vorsitzes von Baden-Württemberg im Jahr 2020 gab es unter den Ländern eine große Mehrheit für die Einführung der Kindergrundsicherung“, sagte Jugend- und Familienminister Manne Lucha am 25. Mai 2023 in Potsdam. „Deshalb muss der Bund nun endlich den Weg dafür frei machen. Ich bin mir sicher, dass von der diesjährigen JFMK in dieser Hinsicht nochmals ein klares Signal der Länder ausgehen wird. Klar ist: Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen darf bei allen politischen Diskussionen nicht auf der Strecke bleiben.“

Zugang zu Leistungen vereinfachen

Die Kindergrundsicherung soll aus einem einkommensunabhängigen Garantie- und einem Zusatzbetrag bestehen, der an alle Kinder gezahlt werden soll, deren Bedarf beispielsweise nicht aus dem Einkommen der Eltern gedeckt werden kann. Weitere Ziele der Kindergrundsicherung sind die Verringerung des bürokratischen Aufwands sowie ein besserer Zugang zu Leistungen in allen Familienformen, etwa von Alleinerziehenden.

Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder

Weitere Meldungen

Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Gesundheit

Kliniken sichern, Versorgung stärken, Lasten fair verteilen

Innenminister Manuel Hagel (links) und Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr Baden-Württemberg (rechts)
Bundeswehr

Hagel trifft Kommandeur des Lan­deskommandos der Bundeswehr

Businessfrau sitzt an einem PC
Wirtschaft

Ungenutztes Arbeitskräfte­potenzial von Frauen

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Deutsch-französische Freifahrten für junge Menschen

Landestreffen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg
Heimat

Treffen und Tagung der Russlanddeutschen

Bundesrat Berlin
Bundesrat

Hagel zum Vorsitzenden des Bundesrat-EU-Ausschusses gewählt

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

Gruppenbild: Team der Antidiskriminierungsstelle des Landes Baden-Württemberg (LADS) mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Städten und Landkreisen im Sozialministerium in den Räumen des Sozialministeriums.
Antidiskriminierungsstelle

LADS und Kommunen im Dialog zur Antidiskriminierungsarbeit

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während des BMDS-Akademiegesprächs „Staatsmodernisierung mit Wirkung“.
Staatsmodernisierung

Schulterschluss für weniger Bürokratie

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab