Integration

Land fördert 34 lokale Integrationsprojekte

Das Land fördert 34 lokale Integrationsprojekte mit rund 1,8 Millionen Euro und setzt damit ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und nachhaltige Integration.

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Eine Schülerin schreibt in Schwäbisch Gmünd beim Deutschunterricht für Asylbewerber auf die Tafel (Bild: © Franziska Kraufmann/dpa).
Symbolbild

Die Landesregierung setzt auch in diesem Jahr ein starkes Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und nachhaltige Integration. Mit dem Förderaufruf „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen“ werden landesweit 34 Integrationsprojekte für die Dauer von bis zu drei Jahren gefördert. Hierfür stellt die Landesregierung rund 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. 

Integration braucht Haltung und konkrete Maßnahmen

„Integration braucht Haltung und konkrete Maßnahmen. Durch die Förderung der Projekte können wir ein klares Signal senden: Vielfalt ist unsere Stärke, Teilhabe ist unser Ziel“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Dr. Ute Leidig. Gefördert werden sowohl Kommunen als auch freie Träger, sie erhalten einen anteiligen Zuschuss zwischen 75 und 90 Prozent. Der Höchstfördersatz beträgt 80.000 Euro pro Projekt.

Ein Förderschwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Projekten, die die digitale Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte verbessern und damit digitale Barrieren überwinden, um einen leichteren Zugang zu Technologien und Diensten zu gewährleisten. In einer zunehmend digitalen Welt ist der sichere Zugang hierzu eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. So können digitale Kompetenzen gestärkt und Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nachhaltig gefördert werden.

Ebenfalls gefördert werden Projekte, die Begegnung und Austausch in unserer vielfältigen Gesellschaft verbessern, indem sie beispielsweise den interkulturellen Dialog stärken, Begegnung auf Augenhöhe ermöglichen und dabei helfen, Vorurteile und Ressentiments abzubauen – sowohl zwischen Zuwanderergruppen als auch im Verhältnis zur Mehrheitsgesellschaft. So wird nicht nur der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert, sondern auch das demokratische Fundament auf lokaler Ebene gefestigt.

Beratung durch unabhängiges Expertengremium

Wie bereits im Vorjahr werden darüber hinaus der Aufbau von Strukturen für ehrenamtliche Behördenlotsinnen und Behördenlotsen sowie Maßnahmen zur kultursensiblen Gestaltung bestehender Angebote gefördert.

Bei der Förderentscheidung wurde das Ministerium von einem plural besetzten, unabhängigen Expertengremium beraten. Mit dessen Unterstützung war es möglich, aus den zahlreichen eingegangenen Anträgen 34 erfolgversprechende Integrationsprojekte für die genannte Förderung auszuwählen.

Geförderte Projekte

Geförderte Projekte des Förderaufrufs 2025 „Integration vor Ort – Stärkung kommunaler Strukturen“

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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