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Infrastrukturausbau der Elztalbahn verzögert sich

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Eine Signalanlage steht neben einem Gleis (Bild: Uwe Zucchi / dpa).

Beim Ausbau der Elztalbahn von Freiburg über Denzlingen, Waldkirch nach Elzach kommt es zu Verzögerungen. Die Inbetriebnahme der Münstertalbahn und der Kaiserstuhlbahn soll wie bisher vorgesehen im Dezember 2019 erfolgen.

Die bereits eingetretenen und durch die mögliche Umplanung des Kreuzungsbahnhofs Gutach noch möglichen Verzögerungen lassen sich nach Einschätzung der Beteiligten nicht mehr aufholen. „Das Ministerium ist weiterhin entschlossen den elektrischen Betrieb auf der Elztalbahn so früh wie möglich zu starten. Sollten die Baumaßnahmen entgegen den jetzigen Erwartungen doch noch bis Ende 2019 erfolgreich beendet sein, kann die „elektrische“ Inbetriebnahme bereits ab Anfang März 2020 erfolgen“, so eine Sprecherin.

Das Verkehrsministerium reagiert auf die Verzögerungen mit der Anpassung seiner Ausschreibung der Verkehrsleistungen des Netzes 9b. Netz 9b umfasst die Münstertalbahn, die Kaiserstuhlbahn und die Elztalbahn. Die Inbetriebnahme der Münstertalbahn und der Kaiserstuhlbahn soll wie bisher vorgesehen im Dezember 2019 erfolgen. Die Inbetriebnahme der Elztalbahn mit neuen elektrischen Zügen wird auf den Zeitraum zwischen März und Dezember 2020 verschoben.

Die Vereinbarungen im Rahmen der Ausschreibung des neuen Betreibers werden so getroffen, dass die Neufahrzeuge bereits ab März 2020 zur Verfügung stehen, so dass auch bei einer früheren Fertigstellung der Infrastruktur die Inbetriebnahme umgehend erfolgen kann.

Sollten im Frühjahr/Sommer 2020 noch die Baumaßnahmen auf der Elztalbahn laufen, so ist vorgesehen, ab März 2020 auf der Strecke Freiburg-Denzlingen bereits die neuen elektrischen Fahrzeuge einzusetzen und auch den Halbstundentakt zu beizubehalten. Der Abschnitt Denzlingen-Elzach wird während der Bauzeit durch Schienenersatzverkehr mit Bussen abgedeckt. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen im Elztal kann dann der elektrische Betrieb auf der gesamten Strecke erfolgen.

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