Staatliche Schlösser und Gärten

Finanzministerin besucht Festungsruine Hohenneuffen

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Die Festungsruine Hohenneuffen thront sichtbar auf einem Kalkfelsen und bietet eine außerordentliche Aussicht. (Foto: © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Thomas Blank)

Finanzministerin Edith Sitzmann hat sich bei ihrem Besuch der Festungsruine Hohenneuffen über das neu aufgestellte Nutzungskonzept informiert. Die neu angebotenen Führungen machen die Burg vielseitig erlebbar, sagte Sitzmann bei ihrem Besuch.

Finanzministerin Edith Sitzmann hat die Festungsruine Hohenneuffen besucht, um sich vom neu aufgestellten Nutzungskonzept zu überzeugen. Nachdem im April 2017 die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, SSG, die Zuständigkeit für die Festungsruine übernommen haben, wurde ein neues Nutzungskonzept erstellt.

„Die neu angebotenen Führungen machen die Burg vielseitig erlebbar“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. „Die Festungsruine Hohenneuffen ist ein herausragender Kulturort am Albrand und trägt maßgeblich zur regionalen Identifikation bei. Es ist eine zentrale Aufgabe des Landes, das Erbe der historischen Monumente zu bewahren und erlebbar zu machen. Das neue Nutzungskonzept der Ruine bietet genau das.“

Nach dem Übergang in die Zuständigkeit der SSG wurden, teilweise in Kooperation mit dem Pächter der Gaststätte, neue Angebote für Besucherinnen und Besucher erarbeitet. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen können klassische Burgführungen gebucht werden, auf denen man eine Reise in die Vergangenheit machen kann. Begonnen im Mittelalter wird der Bogen gespannt bis zur barocken Festung nach französischem Vorbild, auch die Zeit der Burg als Staatsgefängnis wird beleuchtet. Zusätzlich werden vier themenbezogene Führungen angeboten. Durch die Kooperation mit dem Pächter gibt es zusätzlich ein breitgefächertes Programmangebot. Die Festung ist zudem Teil des Themenjahres „Von Tisch und Tafel“ der SSG.

Außerdem machte die Ministerin sich ein Bild über die Sanierung der Hangbrücke mit fünf Gewölben, die in einer der größten Höhenburgen Süddeutschlands instandgesetzt wurden. Die Arbeiten wurden im Frühjahr abgeschlossen, rund 1,5 Millionen Euro hat das Land zur Verfügung gestellt. In den vergangenen fünf Jahren investierte das Land in die Substanzerhaltung und Sicherung der Burgruine Hohenneuffen rund 2,9 Millionen Euro.

Festungsruine auf dem Hohenneuffen

Die Festungsruine auf dem Hohenneuffen wird seit April 2017 von der SSG betreut und vermarktet und ist damit eine von insgesamt 60 betreuten Liegenschaften. Sie ist frei zugänglich, nur Führungen kosten eine Gebühr. Zur Burg gehört das Restaurant Hohen Neuffen. Auch eine Falknerei nutzt die Ruine.

Bereits um 1100 entstanden, ist die Festungsruine am Nordwestrand der Schwäbischen Alb eine der größten Höhenburgen Süddeutschlands. Die Burg wird erstmals 1198 erwähnt, die sich nach ihrem Sitz „von Neuffen“ nannten. Im 16. Jahrhundert wurde der Hohenneuffen mit Rundtürmen, Pulverturm und Ludwigsbastion zu einer der Landesfestungen ausgebaut. 1948 wurde schließlich auf dem Hohenneuffen mit der ersten sogenannten Dreiländerkonferenz der südwestdeutschen Staats- und Ministerpräsidenten der Grundstein für die Entstehung des Landes Baden-Württemberg gelegt.

Festungsruine Hohenneuffen

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