Familie

Familienbildung wird digitaler

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Familie auf Sofa

Da Familien zunehmend im Internet nach Rat und Informationen suchen, unterstützt das Land den Ausbau digitaler Familienbildung und -beratung. Das neue Familienbildungsportal für Eltern und Fachkräfte wird mit rund 200.000 Euro gefördert.

Weitreichende gesellschaftliche Veränderungen wie veränderte Rollenbilder oder die Digitalisierung wirken sich auch auf das Familienleben aus. Damit Eltern in den unterschiedlichen Lebensphasen und Situationen für eine gelingende Entwicklung von Kindern sorgen können, sind vielseitige Kompetenzen und Wissen erforderlich. Da Familien zunehmend im Internet nach Rat und Informationen suchen, unterstützt das Land seit 2021 den Ausbau digitaler Familienbildung und -beratung. Der Landesfamilienrat Baden-Württemberg hat nun das neue Familienbildungsportal für Eltern und Fachkräfte aufgebaut, dessen Aufbau und Weiterentwicklung das Land mit rund 200.000 Euro fördert.

Zu unterschiedlichen Themenfeldern gibt es dort Anregungen für Eltern und Links zu fachlich geprüften Informations- und Beratungsangeboten. „Familienbildung bietet Orientierung in vielen Lebenslagen. Das neue Portal bietet einen zusätzlichen Weg für Familien, um die für sie relevanten Inhalte zu finden“, sagte Sozialminister Manne Lucha.

Orientierung bei der Suche nach Angeboten und Informationen

Auf der neuen Webseite finden sich Informationen zu den verschiedenen Phasen des Lebens mit Kindern und Jugendlichen, zu den Themen Bildung und Lernen, dem Umgang mit digitalen Medien, aber auch zu den Themen Gesundheit und Finanzen von Familien. Ein Kalender bietet außerdem einen Überblick über aktuelle Online-Familienbildungsangebote. Eine Landkarte und Porträts von Anbietern der Familienbildung helfen Eltern, Angebote vor Ort zu finden. Das Online-Portal wird regelmäßig weiter ausgebaut und soll Impulse von Eltern und Fachkräften mit aufgreifen.

Auch auf Instagram und Facebook ist die Familienbildung Baden-Württemberg künftig zu finden: Auf dem Instagram-Kanal „familien.bildung.bw“ beziehungsweise auf der Facebook-Seite „familienbildung.bw“ werden regelmäßig aktuelle Informationen und Impulse gepostet; auch die Interaktion mit dem Online-Team des Landesfamilienrats ist möglich. „Es gibt im Internet viele Angebote, über die sich Familien informieren und Unterstützungsangebote suchen können, aber nicht selten droht man in der Informationsflut zu ertrinken. Hier wollen wir mit dem Familienbildungsportal Orientierung bieten, damit Familien die für sie wichtigen Informationen finden – fachlich geprüft und aktuell“, so Prof. Christel Althaus, Vorsitzende des Landesfamilienrats. Das Familienbildungsportal bietet auch eigene Livestreams zu aktuellen Elternthemen an. Eröffnet wird die Reihe mit zwei Livestreams zu den Themen „Mental Load“ mit der Autorin Laura Fröhlich und „Glücklich auch ohne Geld?!“ mit dem Diplom-Psychologen und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Erziehungsberatungsstellen, Bodo Reuser. Über den Instagram-Kanal „familien.bildung.bw“ beziehungsweise die Facebook-Seite „familienbildung.bw“ können vorab und während den Veranstaltungen Fragen zu den Themen der Livestreams gestellt werden.

Livestreams zu aktuellen Elternthemen

Zum Themenfeld Lebenslagen von Familien startet Mental-Load-Expertin, Speakerin und Autorin Laura Fröhlich am 17. Oktober 2023 um 20 Uhr über das Portal www.family-bw.de oder direkt auf dem YouTube-Kanal „Familienbildung BW“.

Mental Load - was ist das?

  • Mentale Belastung in verschiedenen Lebensbereichen meistern
  • Strategien in Familien entwickeln, die allen gut tun
  • Küchentischkonferenzen und andere Tools

Zum Themenfeld Finanzen spricht Bodo Reusser, Dipl. Psychologe und Sprecher der LAG Erziehungsberatungsstellen, am 24. Oktober 2023 um 20 Uhr live über das Portal www.family-bw.de oder direkt auf dem YouTube-Kanal „Familienbildung BW“.

Glücklich auch ohne Geld?!

  • Geld ist nicht alles – aber ohne Geld ist vieles schwerer.
  • Was brauchen Kinder, um gut für das Leben gewappnet zu sein?
  • Wesentliches, was Eltern ihren Kindern mitgeben können.

Familienbildung

Die Aufgabe der Familienbildung ist es, Familien darin zu unterstützen, sich für die jeweilige Lebenssituation erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse anzueignen. Sie findet in vielfältigen Formen statt: In Begegnungsräumen wie offenen Treffs, in der Beratung von Familien, in Kursen und Workshops für Eltern und Familien oder in Familienbildungsfreizeiten. Familienbildung richtet sich an alle Familien. Mit dem Förderprogramm STÄRKE nimmt das Land vor allem Familien in den Blick, die besondere Herausforderungen bewältigen müssen. Angebote für Familien in besonderen Lebenslagen – wie zum Beispiel allein- oder getrennt erziehende Eltern, junge Eltern, armutsgefährdete Familien oder Familien mit Kindern mit Behinderungen – werden jährlich mit insgesamt rund vier Millionen Euro durch das Land gefördert.

Weitere Meldungen

Gruppenfoto auf Bühne: Minister Oliver Hildenbrand mit den Gründungsmitgliedern des Landesbündnis gegen Einsamkeit.
Zusammenhalt

Baden-Württemberg gründet Bündnis gegen Einsamkeit

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Pilotkommunen erproben verbesserte Zusammenarbeit im Krisenfall

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

In einer Wohngemeinschaft sitzen Studierende um den Küchentisch und unterhalten sich (Bild: © dpa).
Wohnraumförderung

Land fördert im Neubau bundesweit die meisten Wohnheimplätze

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Bürgerbeteiligung

Auswahlprozess für neuen Jugendberaterkreis gestartet

Start-up WOW Challenge
Start-up BW

BLACKPIN.IOT im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet

Vordere Reihe (von links nach rechts): Julia Hellmann, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt und Petra Klein  Hintere Reihe (von links nach rechts): Dr. Sarah Straub, Michael Kühn, Anne Stöhr, Panajotis Neuert und Claudia Österle
Justiz

Tag der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer 2026

Gesundes Essen bei der Zubereitung.
Ernährung

Impulse für eine gelungene Seniorenverpflegung

Ministerin Theresa Schopper (rechts) spricht zur Eröffnung der Netzwerkkonferenz Baukultur
Baukultur

Netzwerkkonferenz Baukultur 2026

Logo er Frauenwirtschaftstage 2026
Gleichstellung

22. Frauenwirtschaftstage eröffnet