Kultur

Erste Kulturreise des Landes in den Iran

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (Bild: © Martin Lutz/MWK)

Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes wird eine Kulturdelegation in den Iran reisen. Schwerpunkte der Delegationsreise mit Stationen in Teheran, Persepolis und Shiraz sind die Altertumswissenschaften und die zeitgenössische Kunst.

Kunststaatssekretärin Petra Olschowski wird zum ersten Mal in der Geschichte Baden-Württembergs eine Kulturdelegation in den Iran führen. Schwerpunkte der Reise sind die Altertumswissenschaften und die zeitgenössische Kunst. Stationen sind Teheran, Persepolis und Shiraz.

Den Fokus bilden die staatlichen Museen. Bei der Reise vertreten sind die kulturhistorischen Museen (Badisches Landesmuseum und Landesmuseum Württemberg) sowie die Kunstmuseen (Kunsthalle Karlsruhe, Staatsgalerie Stuttgart, Kunsthalle Baden-Baden) und das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM).

Ziel der Reise ist generell die Intensivierung der Kontakte zwischen Baden-Württemberg und dem Iran, mit dem es seit Jahren eine gute Zusammenarbeit im Bereich der Hochschulen und der Kultureinrichtungen gibt.

Persische Kunst in Baden-Württemberg präsentieren

„Genauso wichtig ist es für uns, die Internationalität unserer Kultureinrichtungen weiter zu stärken. Wir wollen ausloten, welche bilateralen Kooperationen bei Austellungen aber auch bei wissenschaftlichen Zusammenarbeit möglich und sinnvoll sein könnten.“

Deshalb werden sich persönliche Begegnungen mit Kunstschaffenden und Wissenschaftlern vor Ort durch das gesamte Programm der Reise ziehen.

„Die persische Kultur gehört zu den ältesten und bedeutensten in der Geschichte der Menschheit. Eine Zusammenarbeit mit dem Ergebnis, die einzigartigen und wissenschaftlich enorm bedeutenden Zeugnisse menschlichen Strebens und künstlerischen Schaffens aus der Zeit des persischen Großreiches in Baden-Württemberg zu präsentieren, wäre spektakulär. Dafür möchten wir nun erste Gespräche führen“, sagt Olschowski.

Weitere Meldungen

Ein Ingenieur kontrolliert in einem Labor mit einem Mikroskop einen Chip zum Einsatz in einen Quantencomputer.
Innovation

Land fördert 14 Prototypen für Zukunftstechnologien

Eine Mitarbeiterin der Firma Lütze fertigt Bauteile für elektronische Steuerungen für Schienenfahrzeuge.
Innovation

Land fördert Technologie­kooperation mit der Ukraine

Eine Mitarbeiterin des Kunstmuseums in Stuttgart geht durch eine Ausstellung.
Kunst und Kultur

Land fördert nichtstaatliche Museen mit 300.000 Euro

Kontrabassistin und Komponistin Tabea Kind
Kunst und Kultur

Tabea Kind erhält Jazz-Preis Baden-Württemberg 2026

Sergej Gößner
Kunst und Kultur

Sergej Gößner erhält Jugendtheaterpreis

Menschliche Schatten bei einer Performance auf einer Bühne
Kunst und Kultur

Land fördert Privattheater mit 243.000 Euro

Die CO.VISION Co-Teams beim Kick-off-Treffen im März 2026 in Stuttgart auf einem Gruppenfoto.
Kreativwirtschaft

Neun interdisziplinäre Innovationsprojekte für kreative Transformation

Deutsche Delegation beim 4. Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen
Europa

Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen

Marcus Maria Grube, Intendant der Württembergischen Landesbühne Esslingen (WLB)
Kunst und Kultur

Marcus Grube bleibt Intendant der Württembergischen Landesbühne

Die Fahnen von Deutschland (links) und Polen (rechts)
Internationales

Delegation bei Treffen der deutsch-polnischen Freundschaftsgruppen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Blick in den Saal bei der Eröffnung des 11. Donausalons in der Landesvertretung Baden Württemberg durch Verkehrsminister Winfried Hermann
11. Donausalon

Wirtschaftliche Resilienz und stärkerer Zusammenhalt im Donauraum

Portrait Annette Pehnt
Kunst

Annette Pehnt erhält Johann-Peter-Hebel-Preis 2026

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act