Innovation

Mehr Cybersicherheit für kleine und mittlere Unternehmen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Mitarbeiter sitzen im Cyberabwehrzentrum in der deutschen Hewlett-Packard-Zentrale in Böblingen (Bild: dpa).

Das Projekt „InnoSecBW“ hilft kleinen und mittleren Unternehmen sich vor Cyberangriffen zu schützen. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert das Projekt, das am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe umgesetzt wird mit 480.000 Euro.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Baden-Württemberg stellt Fördermittel in Höhe von 480.000 Euro für ein neues Forschungs- und Wissenstransfer-Projekt bereit. Das gab Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 28. Dezember in Stuttgart bekannt. Das Projekt „InnoSecBW“ bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unter anderem die Möglichkeit, sogenannte Cybersecurity-Checkups durchführen zu lassen, damit diese sich mit Hilfe innovativer Technologien besser vor Cyberangriffen schützen können.

Die Ergebnisse dieser Cybersecurity-Checkups werden systematisch ausgewertet und so aufbereitet, dass auch Unternehmen, die selbst am Projekt nicht teilgenommen haben, davon profitieren können. Umgesetzt wird das Projekt vom Kompetenzzentrum IT-Sicherheit am FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe.

„Als Wirtschaftsministerin ist es mir sehr wichtig, dass gerade unsere KMU im Bereich Cybersicherheit unterstützt werden und direkt von der Arbeit der herausragenden Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg profitieren können“, betonte Hoffmeister-Kraut. Im Rahmen des Projekts sollen weitere neuartige Transferformate zum Einsatz kommen, bei denen es darum geht, die individuellen Fragestellungen von KMUs zu Cybersicherheit und innovativen Technologien herauszuarbeiten, Lösungs- und Maßnahmenvorschläge aufzuzeigen und in die Umsetzung zu bringen.

Technologie- und Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft

Das Kompetenzzentrum IT-Sicherheit am FZI dient bereits als Anlaufstelle für anwendungsorientierte IT-Sicherheitsforschung für den Mittelstand. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut betonte: „Das Projekt ist ein gutes Beispiel für den Technologie- und Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft in Baden-Württemberg: Teilnehmende Unternehmen können die wissenschaftliche Expertise von Forschungs-einrichtungen unmittelbar für ihre Problemstellungen nutzen. Forscherinnen und Forscher wiederum erhalten wertvolle Einblicke in die Praxis der Cybersicherheit in den Unternehmen. Diese gewinnbringende Zusammenarbeit wollen wir weiter fördern.“

Dr. Ingmar Baumgart, Leiter des Kompetenzzentrums IT-Sicherheit, zeigte sich überzeugt davon, dass sich durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen auch ganz neue Fragen für die weitere Forschung ergeben werden: „Die verschiedenen Transferformate im Rahmen von InnoSecBW bieten enormes Potenzial, um gemeinsam mit Unternehmen wichtige Forschungsprojekte zum Schutz vor Cyberangriffen zu initiieren.“

Das Projekt InnoSecBW startete im Dezember 2022 und läuft über einen Zeitraum von 13 Monaten. Zu Beginn des neuen Jahres wird das FZI weiterführende Informationen zum Projekt bereitstellen, so dass sich interessierte KMU über die Möglichkeit einer Teilnahme informieren können.

Weitere Meldungen

Ein Mitarbeiter der Porsche AG montiert im Porsche-Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen einen Porsche 718 Cayman.
Automobilwirtschaft

Zehn Punkte für einen starken Automobilstandort

Studierende sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

„Zukunftsprogramm Hochschule 2030“ stärkt Innovation

Eröffnung Technologiezentrum Bundesakademie Deutsches Bäckerhandwerk
Handwerk

Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks modernisiert

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Leichte Entspannung am Arbeitsmarkt

Finanzamt
Finanzämter

Strukturreform der Steuerverwaltung

Logo
Gründungsförderung

Start-up BW Pre-Seed nimmt weitere Unternehmen auf

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
Mobilität

Carsharing-Förderung diesmal auch für Hybridfahrzeuge

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Euro-Banknoten
Steuerschätzung

Mehr Steuereinnahmen, aber kein zusätzlicher Spielraum

Im alten Fabrikensemble der Eisenlohr’schen Werke in Dettingen an der Erms sind mit Hilfe der Städtebauförderung 67 neue Wohnungen entstanden.
Städtebauförderung

Ortskern in Dettingen an der Erms modernisiert

Portraitbild vom neuen Leiter des Finanzamts Stuttgart-Körperschaften Götz Kriegel
Finanzverwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Stuttgart-Körperschaften

Zulieferertag 2026
Automobilwirtschaft

Wie Automobilzulieferer wettbewerbsfähig bleiben wollen

Start-up BW Local
Gründungsförderung

Auszeichnung für 23 Kommunen und Kommunalverbünde

Delegationsreise China
Außenwirtschaft

Dörflinger auf Delegationsreise in China

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt