Auszeichnung

Bundesverdienstmedaille für Christine Langen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
von links nach rechts: Georg Graf Waldersee von Unicef Deutschland, Christine Langen, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Oberbürgermeister Jörg Lutz
von links nach rechts: Georg Graf Waldersee von Unicef Deutschland, Christine Langen, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges und Oberbürgermeister Jörg Lutz

Für ihren unermüdlichen Einsatz für die Rechte von Kindern hat Christine Langen aus Lörrach die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges hat Frau Christine Langen im Rahmen einer Feierstunde am 21. Juni 2024 in Lörrach die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht, die ihr von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen worden war. Der Bundesverdienstorden ist die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für besondere Leistungen im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, geistigen oder ehrenamtlichen Bereich.

Justizministerin Marion Gentges sagte: „Mit ihrem unermüdlichen Einsatz für die Rechte von Kindern hat sich Christine Langen bundesweit einen Namen gemacht. Unermüdlich ist sie bis heute in ihrer Heimat aber auch international dafür im Einsatz, die Lebensbedingungen von Kindern aktiv und nachhaltig zu verbessern.“

Seit 2007 ist Christine Langen für UNICEF aktiv, seit 2010 ist sie Mitglied im Deutschen Komitee für UNICEF. Von 2012 bis 2021 war sie Mitglied des Beirates von UNICEF Deutschland und von 2015 bis 2021 Sprecherin des Beirates und Mitglied im geschäftsführenden Vorstand von UNICEF Deutschland.

UNICEF Arbeitsgruppe Lörrach auf- und ausgebaut

Insbesondere in Lörrach hat Christine Langen enormes für die Kinder- und Jugendarbeit geleistet. Mit ihrem Eintritt bei UNICEF hat sie die Leitung der Ortsgruppe übernommen und die Jugendgruppe gegründet. Sie hat die UNICEF Arbeitsgruppe Lörrach weiter auf- und ausgebaut und gerade in Bezug auf die Kinderrechte und Öffentlichkeitsarbeit entscheidend entwickelt und geprägt.

Besonders am Herzen liegen ihr bis heute die Juniorbotschafter. Das von ihr gegründete Juniorbotschafter-Team hat mit ihrer Unterstützung sehr viele kreative Aktionen verwirklicht, die über Kinderrechte informiert haben. 2010 gewannen die Lörracher Juniorbotschafter den ersten Platz im bundesweiten Juniorbotschafter-Wettbewerb. 2012 wurden die Juniorbotschafter Lörrach von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. sogar mit dem Jugend-Friedenspreis geehrt — für ihr Engagement für Kinderrechte und ihre Bemühungen um eine saubere und intakte Umwelt.

Marion Gentges sagte: „Viele der Kinder und Jugendlichen aus der Anfangszeit der Juniorbotschafter sind nun Erwachsene mit einem besonderen Bewusstsein für Kinder, ihre Rechte und Bedürfnisse. Das ist ein beeindruckendes Signal! Wir müssen die Schwächsten in unserer Gesellschaft ganz besonders in den Blick nehmen. Christine Langen hat das immer getan.“

Zur Person: Christine Langen

Christine Langen wurde am 3. November 1958 in Kaiserslautern geboren und wohnt in Lörrach. Nach dem Studium der Theologie arbeitete sie als Lehrerin. 2020 erhielt sie für ihr ehrenamtliches Engagement die Lisa Rees-Medaille der Stadt Lörrach.

Weitere Meldungen

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Eine Mitarbeiterin der Parasitologie der Universität Hohenheim zeigt in einem Labor eine Buntzecke.
Gesundheit

Start der Zecken-Saison

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Schriftzug „MEDI:CUS“ auf einer Bühne
Gesundheit

Gesundheitscloud MEDI:CUS wird verstetigt

Eine Sozialarbeiterin misst die Blutdruckwerte eines Probanden und übermittelt diese drahtlos per Smartphone an einen Arzt.
Medizintechnik

Land setzt sich für Reformen in der Medizintechnikbranche ein

Businessfrau sitzt an einem PC
Arbeit

Karriere-Tipps für junge Frauen

Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
Auszeichnung

Kurt Josef Lacher erhält Bundesverdienstmedaille

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt

Eine Professorin steht beim Unterricht vor Studentinnen und Studenten.
Gleichstellung

Land beim Professorinnenprogramm vorn

Logo Öffentlicher Gesundheitsdienst. Die Abkürzung "ÖGD" ist in dicken Buchstaben dargestellt. Darunter steht in "Öffentlicher Gesundheitsdienst - Schützt. Hilft. Klärt auf."
Studium

Neue Vorabquote fürs Medizinstudium

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
Ländlicher Raum

Land stärkt Ländlichen Raum mit 112,4 Millionen Euro

Stethoskop vor farbig eingefärbtem Kartenumriss von Baden-Württemberg mit Schriftzug: The Ländarzt - Werde Hausärztin oder Hausarzt in Baden-Württemberg
Gesundheitsberufe

Bis 31. März 2026 für die Landarztquote bewerben