Gesundheit

Badeseen mit hervorragender Wasserqualität

Nahezu alle Badegewässer im Land haben eine hervorragende Wasserqualität. Die Badegewässerkarte gibt einen Überblick über die 311 im vergangenen Jahr hygienisch überwachten Badestellen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Junge Männer auf einer Schwimmplattform in einem Badesee in Plüderhausen

Nahezu alle Badegewässer in Baden-Württemberg haben eine hervorragende Wasserqualität. Das zeigt die aktuelle Badegewässerkarte, die einen Überblick über die 311 im vergangenen Jahr hygienisch überwachten Badestellen gibt. „Bürgerinnen und Bürger können auch dieses Jahr mit gutem Gewissen unbeschwert in unseren Seen baden“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha bei der Vorstellung der Badegewässerkarte.

Wasserqualität überdurchschnittlich gut

Das Baden in freier Natur gehört zu den beliebtesten Freizeitvergnügen in den Sommermonaten. Für ungetrübte Badefreuden muss die Wasserqualität in natürlichen Gewässern hygienisch einwandfrei sein. Die Badestellen im Land werden daher nach EU-Vorgaben ständig überwacht. „Im europäischen Vergleich ist die Wasserqualität in baden-württembergischen Seen wieder überdurchschnittlich gut“, so Minister Lucha. 

Von den 311 in der Badesaison 2024 regelmäßig kontrollierten Badestellen sind 97 Prozent zum Baden „sehr gut“ oder „gut geeignet“ und sind daher auf der Badegewässerkarte blau markiert. Lediglich zwei Badestellen sind mangelhaft bewertet worden und sind in der Badegewässerkarte rot markiert. Sie haben zeitweilig hygienische Belastungen aufgewiesen, die entweder auf Starkregenereignisse oder eine große Anzahl von Wasservögeln zurückzuführen sind. Vier Badestellen erreichten eine ausreichende Qualität und sind mit gelb markiert. Die Gesundheitsämter entnehmen während der Badesaison, die in Baden-Württemberg in der Regel vom 1. Juni bis zum 15. September dauert, mindestens einmal im Monat Wasserproben und untersuchen sie im Labor. Aktuelle Ereignisse wie Wolkenbrüche können zu Einschwemmungen von Keimen oder Schadstoffen in die Gewässer führen. 

Auch regional aufgestellte Hinweise beachten

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration rät daher, zusätzlich die an Badeseen aufgestellten Hinweise und Badewarnungen zu beachten. Aktuelle Informationen zur Wasserqualität während der Badesaison gibt es auf der digitalen Badegewässerkarte oder können bei den Gemeinden und Gesundheitsämtern erfragt werden. Vom Baden in Flüssen rät das Ministerium weiterhin ab, da diese –  abgesehen von wenigen ausgewiesenen Badestellen – nicht zum Baden geeignet sind und amtlich auch nicht kontrolliert werden. Es ist daher nicht auszuschließen, dass an diesen Badestellen mikrobiologische Verunreinigungen oberhalb der geltenden Grenzwerte vorliegen. 

Die Badegewässerkarte steht online als interaktive Karte zur Verfügung und wird durch die Labor-Untersuchungen der jeweiligen Gesundheitsämter regelmäßig auf den aktuellen Stand gehalten.

Überwachung der Badegewässer

Grundlage der Überwachung durch die Gesundheitsämter ist eine Richtlinie der Europäischen Union über die Qualität der Badegewässer, in der einheitliche Qualitätsanforderungen festgelegt sind. Die Gesundheitsämter überprüfen die bakterielle Belastung des Badewassers und beurteilen die allgemeine hygienische Gesamtsituation der Badestellen. Dazu finden bei den im 14-tägigen Abstand durchzuführenden Probenahmen umfangreiche Ortsbesichtigungen statt, bei denen unter anderem auf Wasserfärbung, Sichttiefe, Geruch, Schaumentwicklung, Zuflüsse, Algenmassenentwicklungen sowie Besatz mit Wasservögeln geachtet wird. 

Weitere Meldungen

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
Mobilität

Carsharing-Förderung diesmal auch für Hybridfahrzeuge

Neubau der Kindertagesstätte Wilhelm-Enßle-Straße
Städtebauförderung

Ortsmitte in Geradstetten erfolgreich saniert

Kaiserstuhl
Flurneuordnung

Sonderprojekt „Weinbau Mittelbaden“ abgeschlossen

Evangelische Stadtkirche St. Georg in Weikersheim
Denkmalförderung

Rund 5,4 Millionen Euro für 43 Kulturdenkmale

Mohn- und Kornblumen blühen in einem Getreidefeld (Bild: dpa).
Artenschutz

Projekt „Natur nah dran“ wird verlängert

Ein Basketball liegt auf dem Boden einer Turnhalle.
Schulsport

Erfolgreiche Schulsportmannschaften geehrt

Tierschutzpreis
Tierschutz

Tierschutzpreis 2027 ausgeschrieben

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Kisten mit Gemüse und Obst.
Welternährungstag

Ernährungssouveränität bedeutet Sicherheit

Eine junge Frau wird geimpft.
Ärztliche Versorgung

Auswahlverfahren zur Landarztquote 2026 abgeschlossen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Kuh friss Gras
Landwirtschaft

Antragstellung auf Futtermittelhilfe 2026 läuft an

Streuobst
Streuobst

Land fördert Streuobst-Projekte mit 500.000 Euro

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet