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Baden-Württemberg Expo-Haus wird Teil einer neuen Modellstadt

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Die Computergrafik zeigt einen Plan für den Baden-Württemberg Pavillon für die Weltausstellung Expo in Dubai aus dem Jahr 2019. (Bild: picture alliance/Helbig Knippers /Arge VONM/Ingenieurkammer Baden-Württemberg/dpa)

Das Baden-Württemberg Haus auf dem Expo-Gelände in Dubai wird Teil der grünen, nachhaltigen und wirtschaftsfreundliche Modellstadt „Expo City Dubai“.

Das Baden-Württemberg Haus auf dem Expo-Gelände in Dubai wurde am 29. Juli 2022 an die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate (Bureau Expo Dubai 2020) übergeben. Es wird daher als Teil der neuen Modellstadt „Expo City Dubai“ weitergenutzt, die auf dem Gelände der Expo 2020 Dubai entsteht. „Das Baden-Württemberg Haus bleibt damit auch nach der Expo in einer internationalen Modellregion für innovative urbane Räume ein Showcase des Landes und der baden-württembergischen Ingenieurbaukunst, die führend bei umwelt- und ressourceneffizienten Technologien ist“, so Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Geplant ist mit der „Expo City Dubai“ eine grüne, nachhaltige und wirtschaftsfreundliche Modellstadt, die auch für Besucherinnen und Besucher Erlebnischarakter bietet.

Ein Großteil der Expo-Struktur soll erhalten bleiben: etwa die zentrale Al Wasl Plaza, die Themenpavillons der Expo, das Dubai Exhibition Centre und Pavillons der internationalen Teilnehmer – darunter auch das Baden-Württemberg Haus. Eine Infotafel im Gebäude wird an die Errichtung als Expo-Pavillon erinnern. Der ehemalige „Opportunity Pavilion“ soll zum Expo-Museum umfunktioniert werden.

Expo City Dubai soll Freihandelszone werden

Auf der „Expo City Dubai“ sollen laut Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate ein Großteil der Infrastruktur und der errichteten Gebäude, darunter auch viele nach internationalen Nachhaltigkeitsstandards zertifiziert, erhalten bleiben und Produkte aus Einwegplastik untersagt werden. Auch ist das gesamte Gelände als autofreie Zone mit alternativen Fortbewegungsmitteln wie Buggies, Scootern und Fahrrädern angedacht. Die Expo City Dubai soll darüber hinaus Freihandelszone werden, in der sich Unternehmen in einer besonders attraktiven Umgebung ansiedeln können. Auch deutsche Unternehmen haben bereits Interesse bekundet, sich in der neuen Modellstadt niederzulassen.

Der Expo-Veranstalter hatte in einem standardisierten Verfahren mit allen Teilnehmern, die ihre Pavillons in eine Nachnutzung überführen wollen, Gespräche geführt – so auch mit Baden-Württemberg. Die Übertragung an das Bureau Expo Dubai 2020 erfolgt – wie auch bei anderen Pavillons – als sichtbares Zeichen dafür, wie sehr Baden-Württemberg an nachhaltigen Lösungen interessiert ist.

Am 31. März ging die Weltausstellung in Dubai unter Beteiligung Baden-Württembergs offiziell zu Ende. Trotz Pandemie waren mehr als 24 Millionen Menschen aus aller Welt auf der Expo zu Gast. Auch das Baden-Württemberg Haus kann eine hervorragende Bilanz vorweisen: Rund 650.000 Besucher, 100 Delegationen, 230 Künstlerauftritte und 40 Sponsorenevents konnten dort verzeichnet werden.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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