STRASSENBAU

Ausbau von FESTO-Knoten und Knoten Nellinger-Linde beendet

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Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)

Die Verbesserung der Verkehrsbeziehung zwischen der A 8 auf den Fildern und der B 10 im Neckartal ist dem Land ein wichtiges Anliegen. Hierfür sind die Engpässe FESTO-Knoten und Knoten Nellinger-Linde ausgebaut worden.

Verkehrsminister Winfried Hermann hat gemeinsam mit Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Landrat Dr. Heinz Eininger sowie Vertreterinnen und Vertretern der Städte Esslingen und Ostfildern mit einem Banddurchschnitt den erfolgreichen Umbau dicht nebeneinanderliegender Verkehrsknoten gefeiert.

„Die Verbesserung der Verkehrsbeziehung zwischen der A 8 auf den Fildern und der B 10 im Neckartal ist dem Land ein wichtiges Anliegen. Da ein vierspuriger Ausbau nicht möglich war, haben wir die eigentlichen Engpässe, die Knoten, so ausgebaut, dass sie deutlich leistungsfähiger sind. Jetzt können die 32.000 Fahrzeuge, die den Autobahnzubringer täglich nutzen, deutlich schneller und sicherer den seitherigen Flaschenhals passieren. Der Verkehrsfluss wird dadurch spürbar verstetigt“, sagt Verkehrsminister Hermann.

Regierungspräsident Wolfgang Reimer ergänzte: „Der Umbau der beiden eng beieinanderliegenden Verkehrsknoten ist ein Gemeinschaftswerk des Landes mit dem Landkreis Esslingen, von dessen Umsetzung insbesondere die Pendlerinnen und Pendler zwischen Esslingen und Ostfildern profitieren werden.“

Die über die L 1192 geführte Anbindung der B 10 in Esslingen an die A 8 war dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten wurde als einer von sieben neuralgischen Punkten der sogenannte FESTO-Knoten in Esslingen-Berkheim ausgemacht. Die hohe Belastung des Verkehrs auf der L 1192 sowie die Ein- und Abbiegeverkehre führen regelmäßig zu Staus. Gemeinsam mit dem in unmittelbarer Nähe liegenden und verkehrlich abhängigen Knoten Nellinger-Linde, der Einmündung der Esslinger Straße von Nellingen kommend in die K 1268, wurden seit dem Spatenstich am 10. April 2017 in insgesamt 15 Bauphasen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsabläufe vorgenommen.

Neben einer grundhaften Sanierung der gesamten Straßenabschnitte wurden insgesamt neun neue Fahr- und Abbiegestreifen hergestellt, um den Streckenabschnitt langfristig zu ertüchtigen.

Die Zuständigkeit für die Umbaumaßnahmen an beiden Knoten lag beim Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Esslingen, der Stadt Esslingen und der Stadt Ostfildern. In einer gemeinsamen Vereinbarung wurden vorab die Eckpunkte für das gemeinsame Projekt festgelegt. Die Gesamtbaukosten betragen rund 6,5 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg trägt einen eigenen Anteil für die L 1192 von knapp 1,8 Millionen Euro. Zusätzlich hat das Land dem Landratsamt Esslingen und der Stadt Ostfildern Zuschüsse nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für diese Maßnahme von über 1,8 Millionen Euro gewährt.

Leistungshemmende Knotenpunkte

Als leistungshemmend für die Verbindung von der A 8-Anschlussstelle Esslingen zur B 10 im Neckartal wurden bereits vor längerem insgesamt sieben Knotenpunkte ausgemacht. Hiervon wurden bereits zwei Knotenpunkte mit einem Bauvolumen von rund zwei Millionen Euro seitens des Landes realisiert. Im Zusammenhang mit der Verbesserung stehen auch der Umbau der A 8–Anschlussstelle Esslingen und der Bau der Nordumfahrung von Neuhausen, die beide in Zusammenhang mit der DB-Neubaustrecke Stuttgart-Ulm gebaut werden, sowie die Verbesserung des B 10-Anschlusses an die L 1192.

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