Kulturerbe

5,3 Millionen Euro für 130 Kulturdenkmale

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Das Freiburger Münster, mit LED-Strahlern angeleuchtet.

In der ersten Tranche des Denkmalförderprogramms 2019 erhalten 130 Kulturdenkmale im Land gut fünf Millionen Euro Förderung für Erhaltungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Das Programm unterstützt sowohl private als auch kirchliche und kommunale Denkmale. Die Förderung kann beim Regierungspräsidium Stuttgart beantragt werden.

Mit rund 5,3 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in der ersten Tranche des Denkmalförderprogramms 2019 die Erhaltung, Sanierung und Nutzung von 130 Kulturdenkmalen in Baden-Württemberg. Die Mittel stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.

„Mit seinen mehr als 96.000 Bau- und Kunstdenkmalen sowie über 82.000 archäologischen Denkmalen besitzt Baden-Württemberg einen der kulturell und historisch reichsten Lebensräume Deutschlands. Diesen gilt es einmal mehr zu schützen. Denn Denkmale stiften Identität, sie sind lebendige Orte der Erinnerung und ein wertvolles Stück Heimat“, sagte Staatssekretärin Katrin Schütz.

Unter den 130 Kulturdenkmalen, die in der ersten Tranche des Denkmalförderprogramms 2019 unterstützt werden, sind 74 private. Hinzu kommen 31 kirchliche und 25 kommunale Denkmale.

Förderung von Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen

Mit der ersten Tranche fördert das Land beispielsweise Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an bedeutenden Kirchenbauten wie die Münster in Ulm und Freiburg und die Stiftskirche Liebfrauen in Baden-Baden, die eine Zuwendung in Höhe von 128.810 Euro erhält. Die katholische Kirchengemeinde St. Magnuns in Ammerbuch-Altingen erhält 61.020 Euro für die Maßnahmen Innenrenovation der Raumschale und Außenputz Turm.

Das Denkmalförderprogramm unterstützt auch Maßnahmen an kommunalen Bauten. So zum Beispiel die Restaurierung der Ufermauer des Schlosses Monfort in Langenargen mit 192.970 Euro oder die restauratorische Sanierung des Spiegelsaales und des Treppenhauses des Palais Seligmann (Rathaus) in Leimen mit 37.540 Euro oder die Restaurierung von 200 Stellkulissen des Konzerthauses in Ravensburg mit 108.870 Euro.

Zuwendungen erhalten ebenfalls private Vorhaben, beispielsweise die ehemalige Klosteranlage Heiligkreuztal; hier sollen im Nord- und Westflügel Wandmalereien und das Gewölbe restauriert werden. Im Schloss Monrepos sollen die historischen Fenster Instand gesetzt werden.

Das Denkmalförderprogramm

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg stellt das Denkmalförderprogramm auf und entscheidet über die zu fördernden Maßnahmen.

Anträge auf Förderung aus Landesdenkmalmitteln sind landesweit ausschließlich an das

Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart
Berliner Straße 12
73728 Esslingen am Neckar

zu richten.

Denkmalpflege Baden-Württemberg: Denkmalförderung

Liste der geförderten kirchlichen und kommunalen Vorhaben (PDF)

Grundsätzlich dürfen aus Gründen des Datenschutzes Informationen über private Antragsteller nicht weitergegeben werden. Bei den oben genannten Vorhaben liegt eine Einwilligung der Eigentümer vor.

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