Straße

3-D geplantes Infrastrukturprojekt des Landes erhält BIM Award

Berechne Lesezeit
  • Teilen

Das unter Anwendung der BIM-Methode (Building Information Modeling) Bauprojekt „zweite Gauchachtalbrücke“, wurde in der Kategorie "Besondere Projekte / Öffentliche Hand Infrastruktur" mit einen BIM Award ausgezeichnet.  Durch die Anwendung der BIM-Methode sollen Kostenwahrheit und Termintreue verbessert und neue Technologien und verbesserte Prozesse eingesetzt werden.

Das vom Ministerium für Verkehr und dem Regierungspräsidium Freiburg unter Anwendung der BIM-Methode (Building Information Modeling) initiierte Bauprojekt „zweite Gauchachtalbrücke“, wurde gestern in der Kategorie „Besondere Projekte / Öffentliche Hand Infrastruktur“ mit einen BIM Award ausgezeichnet. Die im Jahr 2016 begonnene Planung der zweiten Gauchachtalbrücke ist das erste Projekt, welches mit Hilfe der BIM-Methode realisiert wird.

„Die digitale Umsetzung des Projekts ‚zweite Gauchachtalbrücke‘ ist wegweisend. Die Auszeichnung mit dem BIM-Award unterstreicht die Bedeutung neuer, innovativer Methoden, auch im Bau. Die Digitalisierungsstrategie, die auch im Koalitionsvertrag festgehalten wurde, wird hier vorbildlich umgesetzt“, so Verkehrsminister Winfried Hermann. „Was heute noch ein Zukunftsprojekt ist, wird morgen bald Alltag der digitalen Planung sein.“

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte: „Mit diesem Projekt zeigen wir, dass wir mit kompetenten Ingenieurinnen und Ingenieuren auf einem hohen technischen und innovativen Standard arbeiten.“

Im Unterschied zur konventionellen Planung wird beim Projekt „zweite Gauchachtalbrücke Ortsumfahrung Döggingen“ im Zuge der B 31 in 3-D geplant und eine Digitalisierung der gesamten Maßnahme von der Planung über den Bau bis zum Betrieb und der Erhaltung vorangetrieben. Durch die Anwendung der BIM-Methode sollen Kostenwahrheit und Termintreue verbessert und neue Technologien und verbesserte Prozesse eingesetzt werden.

Das Projekt

Das Projekt umfasst den Neubau der zweiten Gauchachtalbrücke und ist der letzte Teil des Vollzugs des Planfeststellungsbeschlusses aus dem Jahr 1991 für den zweibahnigen Neubau der Ortsumfahrung Döggingen im Zuge der B 31, die eine wichtige Ost-West-Achse zwischen dem Bodensee und Freiburg im Breisgau darstellt. Bis zum Jahr 2002 wurden die beiden zweistreifigen Tunnelröhren und die erste Gauchachtalbrücke fertiggestellt. Seither wird der Verkehr im Gegenverkehr über die Bestandsbrücke geführt und im Anschluss folgen die beiden Tunnelröhren. Die zweite Gauchachtalbrücke überspannt das Tal der Gauchach und Mauchach in einer Höhe von bis zu 40 Metern mit insgesamt 10 Feldern, deren Spannweiten zwischen 50,57 und 100,49 Meter liegen und eine Gesamtlänge des Bauwerks von zirka 815 Meter ergeben. Die Pfeiler werden aus Stahlbeton hergestellt, der Überbau als gevouteter Verbundquerschnitt (Stahlverbundbrücke) und entspricht somit der Bauweise der ersten Gauchachtalbrücke.

Die Entwurfsplanung des Büros Boll und Partner, Stuttgart liegt inzwischen vor, so dass im nächsten Schritt die Vergabeunterlagen erarbeitet und die Leistungen ausgeschrieben werden können.

Weitere Meldungen

Verkehrsminister Winfried Hermann
Online-Dialog

Online-Dialog mit Verkehrsminister Winfried Hermann

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse

Ein Intercity steht in einem Bahnhof. (© picture alliance/Klaus-Dietmar Gabbert/zb/dpa)
Sicherheit

Landesweiter Prozess für mehr Sicherheit im Bahnverkehr

Minister Winfried Hermann mit der AMEISE des Fraunhofer-Instituts
Autonomes Fahren

Autonomes Fahren im ÖPNV macht weiter Fortschritte

Bauarbeiter erneuern den Fahrbahnbelag auf einer Straße (Bild: © dpa).
Straßenbau

Neue Ortsumgehung bei Rißtissen für mehr Ruhe im Ortskern

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 24. Februar 2026

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
Elektromobilität

Elektro-Carsharing für 66 Standorte

Polizeistreife bei Verkehrsunfall
Verkehrssicherheit

Jahresbilanz 2025 des Verkehrswarndienstes

Ein Scan-Auto, das automatisch Parksünder registriert, fährt bei einem Pilotversuch an vor der Universität Hohenheim geparkten Fahrzeugen vorbei.
Parkraumüberwachung

Effizientere Parkraumkontrolle mit Scan-Fahrzeug in Heidelberg

Eine S-Bahn der Deutschen-Bahn fährt Richtung Stuttgart. (Bild: © picture alliance/Tom Weller/dpa)
SPNV

Neuer grenzüberschreitender REX ab Dezember 2026

Der neue Polizeihubschrauber mit fünf Rotorenblättern
Polizei

Jahresbilanz 2025 der Polizeihubschrauberstaffel

Ein Intercity-Express (ICE) der Deutschen Bahn (DB) fährt auf der Rheintalschiene nahe Hügelheim in Richtung Norden.
Schienenverkehr

Sicherheitsgipfel der Deutschen Bahn in Berlin

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026