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20. Frauenwirtschaftstage starten

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Die Potenziale und Umsetzungsstärke der am besten qualifizierten Frauengeneration aller Zeiten sind wichtige Triebfedern für Wirtschaft und Gesellschaft. Dies betonte Staatssekretär Patrick Rapp beim Auftakt zu den 20. Frauenwirtschaftstagen.

„Wie kann ein Generationswechsel in Unternehmen und Organisationen gut gelingen? Wie können Erfahrungen und Errungenschaften weitergegeben werden und wie die Innovationspotenziale der nachfolgenden Generation zur Transformation genutzt werden?“ Mit diesen vordringlichen Fragen eröffnete Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, die diesjährige Auftaktveranstaltung zu den 20. Frauenwirtschaftstagen.

Er blickte zurück: „2005 wurden die Frauenwirtschaftstage auf Initiative unseres Hauses aus der Taufe gehoben. Inzwischen sind sie zu einer festen Einrichtung im Herbst eines jeden Jahres geworden. Unter der Dachmarke ‚Frauenwirtschaftstage‘ wurde über die Jahre ein vielfältiges Spektrum an wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanten Aspekten in den Fokus gerückt wie beispielsweise #New Work und #Flexi-Time, Frauen.Gründen.Zukunft, Ch@llenge Vereinbarkeit, Female Leadship-Chefinnen gesucht, Digitale Zukunft, Diversity-Management, Frauen in MINT-Berufen oder Chefinnen im Handwerk.“

Erwerbstätigkeit von Frauen steigt kontinuierlich

Die Wirkung dieses Engagements kann auch an den Zahlen des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg abgelesen werden: Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist in den letzten 50 Jahren kontinuierlich angestiegen. Aktuell sind von insgesamt etwas über sechs Millionen Erwerbstätigen 2,8 Millionen Frauen, also 46,6 Prozent.

Selbst ein Unternehmen zu übernehmen, stellt eine weitere attraktive Karriereoption für Frauen dar. Vielversprechende Lösungsansätze sind Unternehmensnachfolgen und Übernahmegründungen aus der Belegschaft, im Quereinstieg, von extern oder innerhalb der Familie. Die drei Unternehmerinnen auf dem Podium Pia Löffler von der M.A.T.C.H.-Vertriebsmarketing GbR aus Balingen, Andrea Matt von der Frischmann-Marzipan GmbH/Liebenzeller Marzipan- & Schokoladenmanufaktur aus Bad Liebenzell sowie Georgia Bielmann von der MEZ GmbH aus Reutlingen zeigten anschaulich ihre individuellen Herangehensweisen und Erfolgsrezepte auf dem Weg, die Nachfolge zu gestalten und ihre Unternehmen in die Zukunft zu führen.

„Ob als gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte, als Gründerinnen, Unternehmerinnen oder Betriebsnachfolgerinnen, als Wissenschaftlerinnen oder Dienstleisterinnen: Die Potenziale und Umsetzungsstärke der am besten qualifizierten Frauengeneration aller Zeiten sind wichtige Triebfedern für unsere Wirtschaft und Gesellschaft!“, so das Fazit des Staatssekretärs.

Frauenwirtschaftstage

Die baden-württembergischen Frauenwirtschaftstage finden 2024 zum 20. Mal auf Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg statt. Vom 16. bis 19. Oktober werden landesweit an die 100 Veranstaltungen und Aktivitäten von regionalen Partnerinnen und Partnern durchgeführt.

Zielsetzung der Frauenwirtschaftstage ist es, die Chancen und die Bedeutung von Frauen als Fach- und Führungskräfte sowie als Gründerinnen, Unternehmerinnen und Betriebsnachfolgerinnen in und für die Wirtschaft in den Fokus zu rücken. Die regionalen Veranstaltungen widmen sich daher auch dem Aufstieg von Frauen in Führungspositionen, Frauen in MINT-Berufen, Gründerinnen und Unternehmerinnen, dem Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit oder Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten. Die Frauenwirtschaftstage richten sich insbesondere an interessierte Frauen, Männer, Unternehmensvertreterinnen und Unternehmensvertreter, Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Politik, Gleichstellung, Medien und Wissenschaft sowie die breite Öffentlichkeit.

An den Frauenwirtschaftstagen sind unter anderem folgende Institutionen beteiligt: Kontaktstellen Frau und Beruf, Agenturen für Arbeit, Regionalbüros für berufliche Fortbildung, Frauen- und Wirtschaftsorganisationen, Gleichstellungsbeauftragte der Kreise und Kommunen, Kammern, Bildungs-, Beratungs-, Forschungs- und Wirtschaftsfördereinrichtungen, Netzwerke und Verbände.

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von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
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