Artenschutz

Wolfsverdacht im Raum Villingen-Schwenningen

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Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)

Nachdem eine Tierfährte im Raum Villingen-Schwenningen entdeckt wurde, halten es die Fachleute der Forstlichen Forschungs- und Versuchsanstalt für möglich, dass Fährte und Losung von einem Wolf stammen.

Am vergangenen Montag, 9, März 2020, ist in der Region Villingen-Schwenningen im Schwarzwald-Baar-Kreis eine Tierfährte entdeckt worden, die möglicherweise von einem Wolf stammt. An der Fährte wurde auch eine Losung sichergestellt, die für eine genetische Analyse an das Senckenberg Institut geschickt wurde. Nur mit diesem Gentest ist es möglich, den Wolfsverdacht zu bestätigen oder zu widerlegen.

Villingen-Schwenningen liegt außerhalb der sogenannten „Förderkulisse Wolfsprävention“ (PDF), in der die Präsenz eines Wolfsrüden bekannt ist. Die Nutztierverbände sowie die Wildtierbeauftragten der Kreise wurden von dem aktuellen Verdachtsfall informiert und aufgefordert, eventuelle Beobachtungen an die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg zu melden.

Umweltministerium: Verhaltensweisen beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf

Umweltministerium: Hinweise für Nutztierhalter und Nutztierhalterinnen

Umweltministerium: Allgemeine Informationen zum Wolf

Umweltministerium: Förderkulisse Wolfsprävention (PDF)

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