Gewässerökologie

Umweltminister startet Sommertour zu Vitalen Gewässern

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Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (Bild: © dpa)

In Tübingen hat Umweltminister Franz Untersteller die diesjährige Sommertour zu den Vitalen Gewässern in Baden-Württemberg gestartet. Mit großem Engagement habe die Stadt Tübingen an der Ammer einen attraktiven Naturerlebnisraum geschaffen, sagte Umweltminister Franz Untersteller zum Start der Sommertour.

Umweltminister Franz Untersteller war zum Start seiner diesjährigen Sommertour zu den „Vitalen Gewässern in Baden-Württemberg“ in Tübingen. Gemeinsam mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser informierte er sich vor Ort darüber, welche Maßnahmen die Stadt in den vergangenen Jahren zur ökologischen Verbesserung der Ammer auf ihrer Gemarkung umgesetzt hat.

„Die Stadt Tübingen engagiert sich seit über 15 Jahren dafür, der Ammer ihren ursprünglichen Charakter zurückzugeben“, sagte Untersteller. „Das ist in einem solch verdichteten Siedlungsraum wie wir ihn in Tübingen vorfinden eine enorme Herausforderung.“

Besonders beeindruckt zeigte sich der Minister vom „Ammerzonas“. Dort zwischen den Brücken Rappstraße und Rheinlandstraße hat die Stadt Tübingen die Ammer im Jahr 2013 auf einer Länge von rund 400 Metern naturnah umgestaltet. Variierende Wassertiefen und Wasserbreiten wie auch kleinere Mäander ließen die Ammer lebendig werden. „Die Stadt hat hier einen attraktiven Naturerlebnisraum geschaffen, das ist Lebensqualität für die Menschen in Tübingen“, stellte Untersteller fest. 

Für die ökologische Aufwertung der Ammer hat die Stadt Tübingen in den Jahren 2010 bis 2017 etwa 1,5 Millionen Euro investiert. Das Land hat dafür Zuschüsse von rund einer Million Euro gewährt.

„Wir haben das Engagement der Stadt Tübingen für ihre Ammer seitens des Regierungspräsidiums Tübingen als zuständige Bewilligungsbehörde gerne finanziell unterstützt. Von den Maßnahmen an der Ammer im Stadtgebiet Tübingen profitieren heute nicht nur Gewässer und Ökologie, sondern auch die Anwohner und Erholungssuchenden“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Umweltministerium: Gewässerökologie

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