Sicherheit

Start der zweiten landesweiten Sicherheitsbefragung

Im Mittelpunkt der zweiten landesweiten Sicherheitsbefragung stehen das persönliche Sicherheitsempfinden, Kriminalitätserfahrungen und die Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit.

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Wappen der Polizei Baden-Württemberg. (Bild: © Steffen Schmid)
Symbolbild

Am 21. September 2026 startet die zweite Sicherheitsbefragung in Baden-Württemberg. Rund 190.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger im Land erhalten Post vom Institut für Kriminologische Forschung Baden-Württemberg (KriFoBW). Wer antwortet, trägt dazu bei, die polizeiliche Arbeit bestmöglich auszurichten und damit die Sicherheitslage im Land weiter zu verbessern.

Drei Jahre nach der ersten landesweiten Sicherheitsbefragung folgt nun die zweite repräsentative Befragung. Im Mittelpunkt stehen das persönliche Sicherheitsempfinden, Kriminalitätserfahrungen und die Zufriedenheit mit der Polizeiarbeit. Mit der zweiten Befragungsrunde können erstmals Veränderungen beim Sicherheitsempfinden, bei Kriminalitätserfahrungen und bei der Wahrnehmung der Polizeiarbeit im Vergleich zu 2023 untersucht werden.

Baden-Württemberg ist eines der sichersten Länder

„Objektiv ist Baden-Württemberg eines der sichersten Länder. Ob sich jemand sicher fühlt, steht jedoch in keiner Statistik. Das entscheidet sich unterwegs, vor oder hinter der eigenen Haustür. Deshalb fragen wir die Menschen im Land, wie sicher sie sich fühlen. Uns interessieren dabei besonders die Vorfälle, die nicht bei der Polizei angezeigt wurden, also genau die, die in keiner Statistik stehen. Wer also in diesen Tagen Post bekommt, den bitte ich von Herzen: Nehmen Sie sich die Zeit dafür. Jede Antwort hilft unserer Polizei, ihre Arbeit maßgeschneidert auszurichten und so dafür zu sorgen, dass die Menschen im Land nicht nur sicher sind, sondern sich auch sicher fühlen!“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Manuel Hagel.

Wer an der Befragung teilnimmt, wird auch nach Erlebnissen gefragt, die nie zur Anzeige kamen. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang vom sogenannten Dunkelfeld. Zusammen mit den polizeilich bekannten Fällen entsteht so ein deutlich umfassenderes Bild des Kriminalitätsgeschehens. Die Ergebnisse zeigen, wo Bürgerinnen und Bürger sich unsicher fühlen und welche Veränderungen sich zeigen. Das allgemeine Sicherheitsgefühl und die objektive Sicherheitslage sind entscheidend für die Lebensqualität in Baden-Württemberg.

Teilnahme ist freiwillig

Das Anschreiben enthält die Zugangsdaten für einen Online-Fragebogen. Wer lieber auf Papier antwortet, kann kostenfrei einen gedruckten Fragebogen anfordern. Die Teilnahme ist freiwillig; die Antworten werden anonym ausgewertet.

Bürgerinnen und Bürger leisten mit ihrer Teilnahme einen wichtigen Beitrag, um Veränderungen der Sicherheitslage in Baden-Württemberg zu erkennen und daraus gezielte Maßnahmen für ein sicheres Miteinander abzuleiten. Antworten auf häufig gestellte Fragen zu KriFoBW finden Sie online.

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