Justiz

108 neue Vollzugsanwärter

108 Vollzugsanwärterinnen und Vollzugsanwärter haben den erfolgreichen Abschluss der Laufbahnprüfung im Justizvollzug gefeiert.

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von links nach rechts: Thomas Uhl von der Justizvollzugsanstalt Ravensburg, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Kevin Brennecke von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim
von links nach rechts: Thomas Uhl von der Justizvollzugsanstalt Ravensburg, Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration Gerda Windey, Kevin Brennecke von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim

In der Stadthalle Asperg fand zum fünften Mal die feierliche Ehrung der Absolventinnen und Absolventen des mittleren Vollzugs- und Werkdienstes statt. 112 Anwärterinnen und Anwärter hatten sich der anspruchsvollen Laufbahnprüfung gestellt. 108 von ihnen bestanden diese erfolgreich, davon 95 im mittleren Vollzugsdienst und 13 im mittleren Werkdienst. Die Amtschefin des Ministeriums der Justiz und für Migration, Gerda Windey, überreichte persönlich die Prüfungszeugnisse und gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem Erfolg.

Entscheidende Rolle bei Resozialisierung

Amtschefin Gerda Windey betonte: „Für Ihre künftige Tätigkeit im Justizvollzugsdienst, die für die Gewährleistung der inneren Sicherheit unseres Landes unverzichtbar ist, möchte ich Ihnen meine große Wertschätzung aussprechen. Sie werden nicht nur maßgeblich zum Erhalt des Rechtsstaats beitragen, sondern auch eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Resozialisierung der in Ihrer Obhut befindlichen Personen einnehmen. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe danke ich Ihnen ganz besonders.“

Die Absolventinnen und Absolventen des mittleren Vollzugsdienstes erreichten einen Notendurchschnitt von 9,17 Punkten, während die des mittleren Werkdienstes einen Durchschnitt von 9,56 Punkten erreichten. Besonders hervorzuheben sind die besten Absolventen dieser Prüfungsrunde: Herr Brennecke von der Justizvollzugsanstalt Heimsheim, der mit einem ausgezeichneten Ergebnis von 14,00 Punkten (Note „sehr gut“) die Laufbahn des mittleren Vollzugsdienstes abschloss, sowie Herr Uhl von der Justizvollzugsanstalt Ravensburg, der mit 12,16 Punkten (Note „gut“) die Laufbahn des mittleren Werkdienstes mit Bravour absolvierte.

Amtschefin Gerda Windey sagte: „Mit der Feierstunde werden Ihre harte Arbeit und Ihr Engagement während Ihrer gesamten Ausbildung und insbesondere auch während der außergewöhnlich anspruchsvollen und kräftezehrenden Zeit der Prüfungen mit wohlverdienter Anerkennung gewürdigt. Zugleich beginnt für Sie ein neuer Abschnitt, der nicht nur zahlreiche Herausforderungen mit sich bringt, sondern auch eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet, um Ihre Fähigkeiten zu entfalten, Ihre Stärken zu demonstrieren und Ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Ich möchte mich bereits jetzt bei Ihnen allen für Ihren zukünftigen Einsatz im Dienste unseres Landes bedanken und Ihnen alles Gute für Ihre weitere Karriere und persönliche Zukunft wünschen.“  

Mittlerer Vollzugs- und Werkdienst

Der mittlere Vollzugs- und Werkdienst bietet eine spannende und praxisnahe Ausbildung mit Perspektive. Die duale Ausbildung findet sowohl am Bildungszentrum Justizvollzug als auch in den Justizvollzugsanstalten des Landes Baden-Württemberg statt und dauert je nach Laufbahn 18 bis 24 Monate. Die Ausbildung verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Fähigkeiten und bereitet die Anwärterinnen und Anwärter optimal auf die vielfältigen Aufgaben im späteren Berufsalltag vor.

Weitere Informationen zu den Inhalten, den Voraussetzungen und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie online. Zweimal jährlich, jeweils zum 1. April und 1. Oktober, starten bis zu 120 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung.

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