Justiz

241 neue Auszubildende als Justizfachangestellte

Zum Ausbildungsjahr 2026 haben 241 Auszubildende ihre Ausbildung zu Justizfachangestellten in der baden-württembergischen Justiz aufgenommen.

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Die Justiz Baden-Württemberg gewinnt 241 neue Auszubildende als Justizfachangestellte, die künftig eine unverzichtbare Rolle in Gerichten und Staatsanwaltschaften spielen werden. Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt begrüßte am heutigen Tag einen Teil der neuen Auszubildenden im Ministerium der Justiz und für Migration.

Oppelt sagte an die Justizfachangestellten gerichtet: „Ohne die hervorragende Arbeit der Justizfachangestellten wäre unsere Justiz nicht in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen und Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten. Daher freue ich mich, dass sich zahlreiche engagierte und motivierte junge Menschen für die anspruchsvolle und bedeutsame Tätigkeit als Justizfachangestellte entschieden haben.“

Zum Ausbildungsjahr 2026 haben 241 Auszubildende ihre Ausbildung zu Justizfachangestellten in der baden-württembergischen Justiz aufgenommen. Im Bezirk des Oberlandesgerichts Karlsruhe wurden 94 von 862 Bewerbern eingestellt, während im Bezirk des Oberlandesgerichts Stuttgart 147 von 1.650 Bewerbern den Zuschlag erhielten. An insgesamt 22 Ausbildungsstandorten bei Amts- und Landgerichten wird der Justiz-Nachwuchs über zweieinhalb Ausbildungsjahre hinweg auf die verantwortungsvolle Tätigkeit als Justizfachangestellte vorbereitet.

Minister Oppelt gratulierte den Auszubildenden und betonte: „Die Ausbildung zu Justizfachangestellten ist abwechslungsreich und bietet spannende Einblicke in die Justiz. Justizfachangestellte sind die Schnittstelle zwischen Bürgern, Rechtsanwälten, sonstigen Verfahrensbeteiligten und Justizmitarbeitern. Sie sorgen durch ihre administrativen und organisatorischen Tätigkeiten für den reibungslosen Ablauf der Justiz. Der bunte Strauß an Einsatzmöglichkeiten, die der Beruf mit sich bringt, ist ein großer Vorteil. Ich wünsche den neuen Auszubildenden einen erfolgreichen Start in die Ausbildung und für ihren weiteren Berufsweg, alles Gute, viel Freude und Erfüllung.“ 

Ausbildung Justizfachangestellte

Die Auszubildenden werden an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg ausgebildet, unter anderem bei den Amtsgerichten in Böblingen, Bruchsal, Ellwangen, Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Mannheim, Offenburg, Pforzheim, Ravensburg, Rottweil, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Waiblingen, Waldshut-Tiengen und bei den Landgerichten in Hechingen und Mosbach.

Die monatliche Ausbildungsvergütung beträgt im ersten Ausbildungsjahr 1.296,82 Euro brutto, im zweiten Ausbildungsjahr 1.350,96 Euro brutto und im dritten Ausbildungsjahr 1.400,61 Euro brutto.

Justizfachangestellte sind im öffentlichen Dienst des Landes Baden-Württemberg beschäftigt und werden nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) bezahlt. Bei einer Beschäftigung in den Serviceeinheiten der Gerichte und Staatsanwaltschaften erfolgt in der Regel eine Bezahlung nach Entgeltgruppe 9a (TV-L).

Ausgebildete Justizfachangestellte, die ihre Prüfung mit einem guten Ergebnis abgeschlossen haben und die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen, haben nach mindestens einjähriger Berufspraxis die Möglichkeit, eine sechsmonatige Zusatzausbildung für die Beamtenlaufbahn des mittleren Justizdienstes (Justizfachwirt/in) zu absolvieren.

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