Arbeitsmarkt

Arbeitsmarkt bleibt unter Druck

Die Arbeitslosigkeit ist im September 2026 saisonbedingt auf 4,7 Prozent zurückgegangen, liegt aber weiterhin über dem Vorjahresniveau. Während Unternehmen bei Neueinstellungen weiterhin zurückhaltend sind, wurden viele Ausbildungsplätze besetzt.

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Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Symbolbild

Oliver Hildenbrand, Minister für Soziales, Arbeit und Gesundheit, sagte am 30. September 2026 anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen für Baden-Württemberg: „Dass die Arbeitslosigkeit im September saisonbedingt zurückgeht, ist ein positives Signal. Gleichzeitig bleibt der Arbeitsmarkt angesichts der konjunkturellen und strukturellen Herausforderungen unter Druck. Die Arbeitslosigkeit liegt weiterhin leicht über dem Vorjahresniveau. Umso wichtiger ist es, jetzt die Weichen für gute Beschäftigungs- und Aufstiegschancen zu stellen – und damit für wirtschaftliche Stärke und sozialen Zusammenhalt.“

Mit Blick auf die längerfristige Entwicklung betonte der Arbeitsminister: „Der demografische Wandel und der Fachkräftebedarf werden die Unternehmen auch in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen stellen. Gleichzeitig sind die Unternehmen bei Neueinstellungen weiterhin zurückhaltend. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.“ Erfreulich sei deshalb, dass auch im Herbst viele Unternehmen Ausbildungsplätze anböten und jungen Menschen eine Chance gäben. „Eine Ausbildung ist für Jugendliche eine wichtige Weichenstellung für den weiteren Berufsweg. Zugleich investieren die Unternehmen mit ihren Ausbildungsangeboten in ihren eigenen Fachkräftenachwuchs und sichern die Zukunft ihrer Betriebe“, so Hildenbrand.

Zahlen, Daten, Fakten

Die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg liegt im September 2026 bei 4,7 Prozent und damit saisonbedingt 0,1 Prozentpunkte niedriger als im August. Die gesamte Zahl der Arbeitslosen in Baden-Württemberg sinkt um 6.246 Personen beziehungsweise 2,0 Prozent zum Vormonat auf jetzt insgesamt 306.127 Arbeitslose. Im September 2025 lag die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg bei 4,7 Prozent und es gab 3.028 Arbeitslose beziehungsweise 1,0 Prozent weniger.

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Arbeitslosenquote im September 2026

Die Arbeitslosenquote im Land sinkt im September 2026 saisonbedingt auf 4,7 Prozent.

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Die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten offenen Stellen ist im September 2026 leicht angestiegen und liegt nun bei 74.996 Stellen. Gegenüber dem Vormonat waren dies 286 beziehungsweise 0,4 Prozent ausgeschriebene Stellen mehr. Im Vorjahresvergleich waren 420 (plus 0,6 Prozent) Stellen mehr ausgeschrieben.

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren liegt im September 2026 bei 30.182. Im Vergleich zum August 2026 ist die Jugendarbeitslosigkeit um 2.255 Personen beziehungsweise um 7,0 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt die Jugendarbeitslosigkeit derzeit um 164 arbeitslose Jugendliche beziehungsweise um 0,5 Prozent niedriger. Die aktuelle Jugendarbeitslosenquote im September 2026 sinkt um 0,3 Prozentpunkte zum Vormonat auf aktuell 4,4 Prozent. Im September 2025 lag sie ebenfalls bei 4,4 Prozent.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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