Wirtschaft

Schütz besucht Unternehmen der Logistikbranche

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Logistikreise am 8. Oktober 2020

Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat vier Unternehmen der Speditions- und Logistikbranche im Raum Ostwürttemberg besucht und sich mit Unternehmensvertretern zu aktuellen Herausforderungen ausgetauscht.

Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz hat vier Unternehmen der Speditions- und Logistikbranche im Raum Ostwürttemberg besucht und sich mit Unternehmensvertretern vor Ort zu aktuellen Herausforderungen ausgetauscht. „In vielen Lebensbereichen sind wir auf die zuverlässigen Dienstleistungen der Speditions- und Logistikbranche angewiesen. Die sichere Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern während der Corona-Pandemie hat diese zentrale Stellung nochmals verdeutlicht. Die Unternehmen sind ein Garant für die baden-württembergische Wirtschaftskraft“, sagte Schütz.

Auf dem Programm standen Besuche bei der L. Wackler Wwe. GmbH in Göppingen, der Wiedmann & Winz GmbH in Eislingen/Fils, der Spedition Schwarz GmbH in Herbrechtingen sowie der C.E. Noerpel GmbH & Co. KG in Giengen. Ziel der jährlich stattfindenden Logistikreise ist es, sich mit den Unternehmen über aktuelle Themen auszutauschen und auf die besondere Bedeutung und Leistung des Wirtschaftszweigs aufmerksam zu machen. „Gerade ein exportstarker Wirtschaftsstandort wie Baden-Württemberg ist auf die zuverlässigen Dienstleistungen der Branche angewiesen. Mit über 400.000 Beschäftigten in Baden-Württemberg gehören die rund 19.500 Unternehmen der Spedition und Logistik außerdem zu den wichtigsten Arbeitgebern des Landes“, so die Staatssekretärin.

Wertschätzung für Logistik-Betriebe ausdrücken

Die Pandemie hat die Logistikbranche in Baden-Württemberg teils hart getroffen. In der Höchstphase waren Umsatzrückgänge von durchschnittlich 30 Prozent, in speziellen Teilen wie beispielsweise der Messe- und Eventlogistik oder bei Logistikern im Automotive-Bereich auch bis zu 100 Prozent Einbrüche zu verzeichnen. In besonders betroffenen Bereichen wurde vielerorts auch Kurzarbeit für 100 Prozent der Mitarbeiter in Anspruch genommen. Im Schnitt waren 80 Prozent der Betriebe Ende Juli in Kurzarbeit und rund 20 Prozent der Belegschaft betroffen.

Neben der Corona-Krise stellten auch andere Themen die Branche in den letzten Jahren vor große Herausforderungen. Der sich weiter verschärfende Fahrermangel, erhöhter Preisdruck, defizitäre Infrastrukturen, ungerechtfertigte Imageschäden und fehlende Wertschätzung in der Bevölkerung sind nur einige Probleme, denen sich die Unternehmen stellen müssen. „Die vergangenen Monate haben gezeigt, welch große Bedeutung die Speditions- und Logistikbranche für unser Land hat. Mit der Reise möchte ich auch meine Wertschätzung für die Betriebe ausdrücken. Ich wünsche mir, dass sich die Verdienste der Betriebe künftig auch noch mehr im Image der Branche widerspiegeln. Gerade für angehende Auszubildende hat der krisensichere Sektor eine hohe Attraktivität“, sagte Schütz.

Wirtschaftsministerium: Bilder der Reise zum Herunterladen

Weitere Meldungen

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Ein Mann programmiert einen Roboterarm, der in einer Produktionslinie einer Smart Factory eingebaut ist.
Innovation

Baden-Württemberg bleibt Patent-Spitzenreiter

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Bundesrat

Land setzt sich für landeseigene Forschungsinstitute ein

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Produktionstechnologe in Ausbildung arbeitet an einem Simulator für die Bewegungseinheit eines Laser. (Foto: © dpa)
Wirtschaftsstandort

Erweiterung der Hensoldt Optronics GmbH in Aalen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Forscherin arbeitet im AI Research Buildung der Universität Tübingen, das zum „Cyber Valley“ gehört, an einem Code.
Wirtschaft

Strategieprozess stärkt Zukunft der Dienstleistungswirtschaft

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Wirtschaft

Hoffmeister-Kraut kritisiert Industrial Accelerator Act

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
Gesundheit

Landesregierung beschließt neuen Krankenhausplan