Wohnen

Razavi begrüßt Verdopplung des Heizkostenzuschusses

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Das Thermostat einer Heizung.

Der Heizkostenzuschuss für Wohngeldbeziehende wird in diesem Jahr verdoppelt. In Baden-Württemberg können davon voraussichtlich knapp 74.000 wohngeldbeziehende Haushalte profitieren.

„Einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Bezieherinnen und Bezieher von Wohngeld oder Personen mit niedrigen Einkommen, werden von den aktuell hohen und sehr schnell steigenden Kosten für Strom- und Heizenergie überproportional hart getroffen und können diesen Belastungen nicht ausweichen. Aus diesem Grund ist der am Mittwoch im Bauausschuss des Bundestags gefasste Beschluss, die Zuschüsse für Wohngeldbeziehende zu verdoppeln die einzig richtige Reaktion auf die stetig steigenden Energiepreise. In Baden-Württemberg können voraussichtlich etwa 73.911 wohngeldbeziehende Haushalte vom Heizkostenzuschuss profitieren“, erklärte Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen in Baden-Württemberg und Vorsitzende der Bauministerkonferenz.

Die Verdoppelung der einzelnen Sätze sieht nunmehr für Wohngeldbeziehende, die alleine leben, einen Heizkostenzuschuss von 270 Euro, Zwei-Personen-Haushalte 350 Euro und für jedes weitere Haushaltsmitglied zusätzlich weitere 70 Euro vor. Auch Studierende und Auszubildende sowie weitere Berechtigte erhalten einmalig 230 Euro.

Angesichts der aktuellen Heizperiode eine wichtige Maßnahme

„Der von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Heizkostenzuschuss ist angesichts der aktuellen Heizperiode eine wichtige Maßnahme. Allerdings ist es erforderlich eine dauerhafte und somit nachhaltige Lösung zu finden, die die steigenden Energiepreise im Wohngeld abbildet“, fügte sie hinzu. „Eine langfristig wirkende Entlastung für einkommensschwächere Bürgerinnen und Bürger, die zugleich bürokratiearm und somit schnell umgesetzt werden kann, geht nur im Wege einer dauerhaften Berücksichtigung der Energiepreise im Wohngeld.“

Voraussichtliche Zahl der betroffenen Haushalte im Land

Nach Berechnungen des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sollen bundesweit 710.000 Haushalte von dem einmaligen Heizkostenzuschuss profitieren. Auf Baden-Württemberg entfielen nach den jüngsten Zahlen im Jahr 2020 insgesamt 10,41 Prozent (64.380 Haushalte von 618.165 bundesweit) der Wohngeldhaushalte. Die für Baden-Württemberg prognostizierte Zahl der Haushalte, die von dem Heizkostenzuschuss 2022 profitieren, beträgt auf dieser Grundlage 73.911.

Weitere Meldungen

Organspendeausweis
Organspende

Zahl der Organspenden im Land steigt leicht

Eine asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Stechmückensaison hat begonnen

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
Nichtraucherschutz

Neue Regeln für Raucherinnen und Raucher vom 1. Juni an

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Moderate Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt

Logo von Start up BW
Start-up BW

OSORA medical im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Teilnehmende der Jugend- und Familienministerkonferenz 2026 sitzen mit Blick auf mehrere kreisförmig angeordnete Bildschirme an einem großen Konferenztisch.
Jugend und Familie

Land setzt Schwerpunkte für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Gesundheitsschutz

Temperaturanstieg und hohe UV-Strahlung am Pfingstwochenende

Das beschauliche Dorf Hiltensweiler, ein Teilort von Tettnang, wird von der Abendsonne angestrahlt. Im Hintergrund sind der Bodensee und die Alpen zu sehen.
Ländlicher Raum

Entwicklungsprogramm Länd­licher Raum 2027 ausgeschrieben

Neu gebaute Häuser stehen hinter einer noch unbebauten Fläche eines Neubaugebiets.
Bauen

Fristen für Förderaufrufe verlängert

Der neue Vorstand des 21. Landeselternbeirats; von links: Jörg Vettermann und Susanne Balzer (beide stellvertretende Vorsitzende), Stephanie Wieland (stellvertretende Kassenwartin), Vanessa Scholz (Vorsitzende), Friedhelm Biene (Kassenwart), Chrissy Bach (Schriftführerin) und Georg Beier (stv. Vorsitzender).
Schule

Neuer Vorstand des Landeselternbeirats gewählt

Mitarbeiterinnen des Malteser Hilfsdienstes stehen mit Lebensmitteln vor einer Haustür.
Ehrenamt

Bewerbung für Engagement-Preis gestartet

Eine Doktorandin aus Venezuela arbeitet im Labor. (Bild: © dpa)
Europäischer Sozialfonds

Mehr Frauen mit Migrationserfahrung in Arbeit

Kleinkind auf Rutsche
Stadtentwicklung

Land fördert drei nichtinvestive Städtebauprojekte

Organspendeausweis
Organspende

Bundestag diskutiert über Wider­spruchsregelung bei Organspende