Sammlermünzen

Neue 10-Euro-Münze mit Polymerring „An Land“ angeprägt

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Kurz, nachdem Staatssekretärin Gisela Splett die neue Münze angeprägt hat, hält sie sie in die Kamera. .

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat die 10-Euro-Sammlermünze „An Land“ mit farblosem Polymerring angeprägt. Die Münzen werden ab 26. März 2020 erhältlich sein.

Finanzstaatssekretärin Gisela Splett hat die 10-Euro-Sammlermünze „An Land“ mit farblosem Polymerring angeprägt. Die Bildseite zeigt einen Strandsegler vor einer Küstenpartie und wurde von dem Künstler Andre Witting aus Berlin gestaltet, der auch die Wertseite der Münze gestaltet hat. Diese ist bei allen drei Motiven der Serie identisch.

„Der Strandsegler ist mit einem Rad auf der Erde, mit dem anderen in der Luft, er scheint gleich abzuheben. Dadurch werden Dynamik und Geschwindigkeit dem Betrachter anschaulich gemacht“, sagte die Finanzstaatssekretärin in der Münzprägestätte in Karlsruhe. „Die Münze überrascht mit einer zweiten Metallfarbe. Der Außenring ist aus Rotbronze und bildet einen reizvollen Kontrast zum lichtdurchlässigen Polymerring und dem silberfarbenen Kern.“ Die Dünenlandschaft wurde so gestaltet, dass die Motivprägung den Polymerring einschließt. Somit bilden auch bei dieser Ausgabe Motiv und Polymertechnologie ein gelungenes Zusammenspiel. Die neue 10-Euro-Münze ist das zweite Motiv der dreiteiligen Serie mit der Überschrift „Luft bewegt“.

Münzen sind ab 26. März 2020 erhältlich

Finanzstaatssekretärin Splett setzte in Karlsruhe die Anlage in Gang, mit der zunächst Außenring, Innenteil und Polymerring automatisch zusammengesetzt werden. Anschließend startete sie die Prägung der Sammlermünzen in Stempelglanzqualität, die zum Nominalwert erhältlich sein werden. Insgesamt werden 1,5 Millionen Exemplare in Stempelglanzqualität aufgelegt. An der neuen Spiegelglanzprägepresse erfolgte anschließend die Anprägung in der hochwertigen Sammlerqualität Spiegelglanz. Diese wird in einer Auflage von 250.000 Stück geprägt. Die Münzen werden ab 26. März 2020 erhältlich sein.

Herr Dr. Matthias Ohm, Numismatiker und Leiter des Münzkabinetts im Landesmuseum Württemberg, referierte zum Thema „Farben von Münzen, Farben auf Münzen, Farben in Münzen“. Herr Markus Floeth, Leiter des Nationalen Analyse-zentrums für Münzen der Deutschen Bundesbank, führte die Gäste von den Anfängen der Münzen hin zur Münze der Zukunft. Der Leiter der Staatlichen Münzen Baden-Württemberg, Dr. Peter Huber, ergänzte mit Ausführungen zum Münzmotiv und gab einen Einblick in die Polymertechnologie.

Serie „Luft bewegt“ schließt an die 5-Euro-Münzen „Planet Erde“ und „Klimazonen der Erde“ an 

Bei den Staatlichen Münzen Baden-Württemberg werden etwa 40 Prozent der deutschen Umlauf- und Sammlermünzen hergestellt, Münzprägestätten befinden sich in Stuttgart und Karlsruhe. Derzeit sind im Landesbetrieb 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Die dreiteilige Serie „Luft bewegt“ mit Polymertechnologie schließt an die Ausgabe der 5-Euro-Münzen „Planet Erde“ und „Klimazonen der Erde“ an, die in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg ausgegeben wurden. Es folgt als letztes Motiv „Zu Wasser“ im Jahr 2021. Die Münzen mit Polymerring sind bei den Münzsammlern begehrt. Die Technologie wurde bereits mit internationalen Preisen ausgezeichnet, an ihrer Entwicklung hatte das Land einen großen Anteil. Die Herstellung der Münzrohlinge mit Polymerring obliegt ausschließlich den Münzstätten in Baden-Württemberg und Bayern. Geprägt wird die Münze an allen fünf Münzprägestandorten in Deutschland.

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