Wirtschaft

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung ausgeschrieben

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Logo des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg

Der Lea-Mittelstandspreis möchte das Engagement kleiner und mittlerer Unternehmen für soziale und gesellschaftliche Belange in Baden-Württemberg sichtbar machen und würdigen. Die aktuelle Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2018.

Unternehmen, die sich gesellschaftlich engagieren, schneiden wirtschaftlich besser ab. Gesellschaftliches Engagement und wirtschaftlicher Erfolg stehen daher nicht im Gegensatz zueinander. Im Gegenteil: Unternehmen, die sich im Feld der Corporate Social Responsibility (CSR) einbringen, agieren flexibler und zukunftsorientierter und sind weniger krisenanfällig. Diese Unternehmen achten auf Umweltfragen, sie haben ihr gesellschaftliches Umfeld und auch das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden im Blick. Dieses große Engagement kleiner und mittlerer Unternehmen für soziale und gesellschaftliche Belange will der Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg sichtbar machen und würdigen. Daher loben das Mi-nisterium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie Diakonie und Caritas in Baden-Württemberg zum zwölften Mal den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus. Sie unterstreichen damit den unverzichtbaren Beitrag des Mittelstands für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Baden-Württemberg.

Land, Caritas und Diakonie verleihen mit dem Preis als Auszeichnung auch die Lea-Trophäe. Sie steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. Alle Unternehmen im Land mit maximal 500 Beschäftigten können sich ab sofort für den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung bewerben. Voraussetzung ist, dass sie sich in Kooperation bei-spielsweise mit Wohlfahrtsverbänden, sozialen Organisationen und Einrichtungen, Umweltinitiativen oder (Sport-) Vereinen in einem Projekt gemeinsam gesellschaftlich engagieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2018.

„Unsere mittelständischen Unternehmen, die sich durch eine gesellschaftlich verantwortliche und nachhaltige Unternehmensführung auszeichnen, sind für den Zusammenhalt in unserem Land unverzichtbar. Ihre CSR-Aktivitäten sind vielfältig, innovativ und beispielhaft. Der Lea-Mittelstandspreis wird dies auch 2018 wieder sichtbar machen“, betont Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.

„Eine nachhaltige und sozial orientierte Unternehmensführung wird immer wichtiger. Sie wird von Mitarbeitenden ebenso nachgefragt wie von Kundinnen und Kunden. Und sie bereichert unsere Gesellschaft. Das wollen wir mit dem Preis fördern. CSR bedeutet gleichzeitig auch eine Herausforderung für die Diakonie selbst“, erklären die beiden Vorstandsvorsitzenden der Diakonischen Werke Oberkirchenrat Dieter Kaufmann (Württemberg) und Oberkirchenrat Urs Keller (Baden).

„Die baden-württembergischen Unternehmen sind Vorbild und Innovationstreiber für ein soziales, ökologisch nachhaltiges und wirtschaftlich kluges Handeln zugleich“, so die beiden Caritasdirektoren Pfarrer Oliver Merkelbach (Stuttgart) und Thomas Herkert (Freiburg). Jeder einzelne Unternehmer leiste einen Beitrag, damit die Gesellschaft immer noch mehr das werde, was sie sein soll. „Sie setzen sich ein für eine gerechte Gesellschaft, in der alle Menschen gut leben können.“

Caritas, Diakonie und Ministerium wollen sich mit dem Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg dafür bei den Unternehmen im Land bedanken. Mit der öffentlichen Anerkennung dieser Leistungen sollen zugleich andere Unternehmen motiviert werden, ihr bisheriges gesellschaftliches Engagement fortzusetzen.

Zusammen mit den Bischöfen Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) und Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg) sowie den Landesbischöfen Dr. h. c. Frank Otfried July (Evangelische Landeskirche Württemberg), Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden) hat die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, die Schirmherrschaft für den bundesweit teilnehmerstärksten Wettbewerb im Bereich Corporate-Social-Responsibility von kleinen und mittleren Unternehmen übernommen. Die Bischöfe sind sich einig, dass dieser Preis Mut und Freude zum Mitwirken macht: „Es ist die Vielzahl an originellen und guten Ideen, die beeindruckt. Ein solches Engagement auf der Basis von Werten und Menschlichkeit drückt das große Verantwortungsbewusstsein der Unternehmerinnen und Unternehmer aus. Sie packen Lösungen an, sie nehmen ihre Mitarbeitenden mit und wirken damit auf eine lebenswerte Gesellschaft hin. Wir ermutigen jeden Mittelständler, sich zu engagieren und dadurch Verantwortung in unserer Gesell-schaft zu übernehmen.“

Eine Bewerbung ist online möglich. Eine Jury mit anerkannten Vertretern aus der Fach-, Wirtschafts- und Medienwelt entscheidet über die Vergabe der Preise, die am 3. Juli 2018 im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart verliehen werden.

Lea Mittelstandspreis

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

DEHOGA Cup
Start-up BW

Kleinblatt GmbH aus Stuttgart gewinnt den DEHOGA CUP

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

GNSS-Empfänger mit Sonnenaufgang
Digitale Infrastruktur

Satellitenpositionierungsdienst SAPOS® stark genutzt

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys