Hochwasser

Landeszuschuss für Hochwasserschutz in Gaggenau

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt. (Foto: © dpa)

Das Land fördert die Stadt Gaggenau für den Ausbau des Hochwasserentlastungskanals mit rund 1,3 Millionen Euro.

Die Stadt Gaggenau (Landkreis Rastatt) erhält für den Ausbau des Hochwasserentlastungskanals am Traischbach einen Landeszuschuss von rund 1,3 Millionen Euro. Den Förderbescheid hat Ministerialdirektor Helmfried Meinel vor Ort an Oberbürgermeister Christof Florus übergeben.

Das Projekt im Bereich des Gaggenauer Waldseebads ist ein wesentlicher Baustein der umfassenden Hochwasserschutzkonzeption der Stadt. Es wird die Bürgerinnen und Bürger im Einzugsbereich des Traischbachs zukünftig vor einem Hochwasserereignis schützen, wie es statistisch gesehen alle 100 Jahre vorkommt.

Risiken minimieren und Schäden begrenzen

„Wir alle wissen, dass wir Hochwasser weder verhindern noch aufhalten können“, sagte Helmfried Meinel. „Wir wissen auch, dass die Gefahr von Starkregenereignissen und Überflutungen mit dem Klimawandel tendenziell weiter zunehmen wird. Daher ist es wichtig, das sowohl das Land als auch die Kommunen in Maßnahmen zum Hochwasserschutz investieren, um Risiken zu minimieren und Schäden zu begrenzen." Ein vollständiger Hochwasserschutz sei technisch und ökonomisch zwar nicht zu machen, stellte der Amtschef des Umweltministeriums klar. Aber was getan werden könne, müsse auch getan werden. „Jeder Euro für den Hochwasserschutz ist ein gut angelegter Euro.“

Traischbach ökologisch aufgewertet

Ziel der Landesregierung sei es, so Meinel weiter, den Hochwasserschutz mit der Gewässerökologie zu verbinden. „Das funktioniert freilich nicht immer, denn oftmals fehlt es aufgrund der Bebauung an ausreichend Fläche, um den Flüssen und Bächen wieder mehr Raum zu geben. Umso mehr freut es mich, dass es hier in Gaggenau gelingt, beides zu vereinen.“ Zukünftig wird das natürlich zufließende Gewässer Oberstrom des Waldseebads vom Hochwasserentlastungskanal getrennt. Durch den neuen Gewässerverlauf wird der Traischbach wesentlich ökologisch aufgewertet.

Insgesamt stellt die Landesregierung den Städten und Gemeinden in diesem Jahr knapp 46 Millionen Euro zur Finanzierung von Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Verbesserung der Gewässerökologie bereit.

Umweltministerium: Hochwasserrisikomanagement in Baden-Württemberg

Hochwasserschutzstrategie des Landes

Weitere Meldungen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Eine Lehrerin in der Grundschule mit Schülerinnen und Schülern.
Schule

102 weitere Ganztagsschulen

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Studenten sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

Drei Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg

Start-up BW Local - Symbolbild
Start-up BW

Jetzt als gründungsfreundliche Kommune bewerben

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Studium

Land finanziert KI-Plattform für sehbeeinträchtigte Studierende

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Spatenstich Geradstetten
Berufliche Bildung

21 Millionen Euro für Neubau des Bildungscampus Geradstetten

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse