Trinkwasser

Land unterstützt Gemeinde Auenwald bei Trinkwasserversorgung

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.

Für die Neuausrichtung der Wasserversorgung bekommt die Gemeinde Auenwald fast 1,6 Millionen Euro Fördermittel. Damit stellt das Land sicher, dass die Menschen dort eine verlässliche und zukunftssichere Trinkwasserversorgung erhalten.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft wird die Gemeinde Auenwald im Rems-Murr-Kreis bei der Neuausrichtung der Wasserversorgung mit 1,564 Millionen Euro unterstützen. Damit können nun die Baumaßnahmen in der Gemeinde beginnen, welche sich in zwei große Bauabschnitte gliedern. Der Bauabschnitt 1.1 soll im Jahr 2025 abgeschlossen sein. Vorgesehen ist unter anderem im ersten Bauabschnitt der Anschluss des Teilorts Utzenhofs an das Trinkwasserversorgungsnetz des Teilorts Oberbrüden, um die Wasserversor­gungssituation für die Menschen zu verbessern.

„Das ist eine gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger von Auenwald“, sagte Umweltministerin Thekla Walker am 1. Juli 2022 in Stuttgart. Eine hochwertige und zeitge­mäße Trinkwasserversorgung sei in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels ein hohes Gut. „Wir unterstützen die Maßnahme gerne, weil es gut investiertes Geld ist, damit die Menschen rund um die Uhr auch in Zukunft einwandfreies Trinkwasser nutzen und konsumieren können.“

Zuverlässig Trinkwasser in guter Qualität bereitstellen

Mit dem Vorhaben sollen zwei wesentliche Ziele erreicht werden. Durch den Bau eines Löschwasserbehältnisses wird die Versorgung mit Löschwasser gesichert. Das andere Ziel ist eine sichere Eigenwassergewinnung durch Trübstoffentfernung und Desinfektion zu gewährleisten, um so auch in Zukunft zuverlässig Trinkwasser in guter Qualität bereitstellen zu können.

Das austretende Rohwasser aus der Rottmannsberger Sägmühlquelle versorgt die Bergteilorte Rottmannsberg, Trailhöfe, Trailhof und Rottmansbeger Säge­mühle mit Trinkwasser. Zudem soll der Eigenwasserüberschuss aus der Rottmannsberger Sägmühlquelle dem Versorgungsgebiet Oberbrüden zur Ver­fügung gestellt werden. Dafür sollen ein Wasserwerk und eine Druckerhöhungs­anlage errichtet werden, so dass das Quellwasser sicher für die Trinkwasser­versorgung genutzt werden kann und Trübstoffe entfernt werden können.

Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawirtschaft: Wasserversorgung Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Streuobst
Streuobst

Land fördert Streuobst-Projekte mit 500.000 Euro

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

Lang gestreckter, historisch verzierter Raum mit hohen Rundbogenfenstern, Parkettboden und einer Orgel am Ende des Saals. Moderne Sitzmöbel und Tische bilden verschiedene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Vermögen und Bau

MINT-Exzellenzgymnasium in Bad Saulgau eröffnet

Erzieherin und Kind beim Lesen
Literatur

Frederick Tag 2026 gestartet

Asiatische Hornisse
Landwirtschaft

Weitere 70.000 Euro zur Bekämp­fung von Asiatischer Hornisse

Flurneuordnung Schrozberg
Flurneuordnung

Flurneuordnung macht die Landschaft klimaresilient

Auszeichnung der Gigabitkommunen mit Herrn Minister
Digitalisierung

Fast ein Drittel der Kommunen erreicht vollständige Gigabitversorgung

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Radverkehr

Radfahrabzeichen stärkt Fahrradkompetenz von Kindern

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Ein Zug steht an einem neuen Bahnsteig.
Schienenverkehr

Land schreitet bei Reaktivierung von Schienenstrecken voran

Blick auf die Landesgartenschau Wangen mit einem bunten Blumenfeld im Vordergrund
Landesgartenschau

Förderbescheid für Landesgartenschau 2030 in Ulm

Junge Menschen steigen aus einem Zug am Bahnsteig aus.
Mobilität

Mobilstationen machen Verkehrsangebote sichtbarer

Euro-Banknoten und -Münzen
Haushalt

Haushaltsentwurf für 2027 verabschiedet

Eine Mutter geht mit einem Kinderwagen über einen Zebrastreifen.
Fußverkehr

15 Kommunen setzen sich für bessere Fußwege ein

Knut Tropf
Ministerium

Knut Tropf wird Ministerialdirektor