Umwelt

Land fördert Baumaßnamen an der Echaz in Betzingen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Die Echaz in Betzingen

Mit 650.000 Euro fördert das Land die Baumaßnahmen zur Renaturierung und zum Hochwasserschutz an der Echaz in Betzingen

Die Landesregierung beteiligt sich mit rund 650.000 Euro in Reutlingen-Betzingen daran, die Echaz ökologisch aufzuwerten und den Ortskern vor Überflutungen zu schützen. Im ersten von vier Bauabschnitten werden in der Gegend um den Gaasgarten die Durchgängigkeit für Fische und Kleintiere der Gewässersohle verbessert. Zudem wird der Echaz mehr Raum eingeräumt, sich natürlich und eigendynamisch zu entwickeln. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtentwässerung Reutlingen werden hierfür Wurzelstöcke, Störsteine und Steinbuhnen sowie Inselstrukturen einbauen und so neue Lebensräume im Fluss schaffen. 

Ökologie und Hochwasserschutz verbinden

Auch die Bürgerinnen und Bürger in Betzingen werden von den Baumaßnahmen profitieren, neben den Verbesserungen beim Hochwasserschutz erhalten sie einen leichteren Zugang zur Echaz und neue Bänke und Rückzugsorte, um sich am Wasser und in der Natur auszuruhen. „Das ganzheitliche Entwicklungskonzept in Betzingen überzeugt mich“, hebt Umweltminister Franz Untersteller hervor. „Aquatische Ökologie und Hochwasserschutz finden hier perfekt zueinander und bringen so Mensch und Natur gewinnbringend zusammen.“

Neben der ökologischen Aufwertung der Echaz investiert die Stadt Reutlingen im Gaasgarten gleichzeitig in den Hochwasserschutz und sorgt so dafür, dass der Ortskern um den bisher gefährdeten Abschnitt Steinachstraße vor Überflutungen geschützt wird. Der Tübinger Regierungspräsident KlausTappeser ist ebenfalls von dem Projekt angetan und sagt: „Die Stadt Reutlingen verbessert nicht nur den Hochwasserschutz in Betzingen, sondern macht dort die Echaz gleichzeitig für die Menschen wieder erlebbarer.“

Stadtentwässerung Reutlingen: Entwicklungskonzept Echaz in Betzingen

Umweltministerium: Hochwasser

Weitere Meldungen

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Land startet Modellprojekt für barrierefreie und sichere Gehwege

Podiumsgespräch im Haus der Wirtschaft in Stuttgart
Frau und Beruf

Zehn Jahre Mentorinnen-Programm für Migrantinnen

Das Flügelrad für Radioaktivität ist auf einer sogenannte Ringleitung für hochkonzentriertes Radon zu sehen.
Strahlenschutz

Ergebnisse des Radon-Messprogramms

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern im Wohnzimmer (Bild: © dpa).
Familie

Ideenwettbewerb für Familienleben gestartet

Ostplatz in Heidenheim
Städtebauförderung

Ausschreibung für Landes-SIQ startet

Straßenverkehr in Stuttgart
Bundesrat

Gegen erneute Verbote für Automobilbranche

Studenten sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

Drei Exzellenzuniversitäten in Baden-Württemberg

Eine Hand hält am 18.04.2016 an einer Tankstelle in Tübingen (Baden-Württemberg) einen Tankstutzen.
Verbraucherschutz

Hauk fordert schnelle Entlastungen bei Energiepreisen

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Land fördert zukunftsweisende Chip-Technologien

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Besucher der Gamescom erleben mit VR-Brillen die virtuelle Realität.
Digitalisierung

Land fördert immersive Technologien mit 2,4 Millionen Euro