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Kontrollen überführen Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss

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Zwei Polizisten bei einer Verkehrskontrolle (Foto: dpa)

Vom 6. bis 12. Juni hat die Polizei in Baden-Württemberg im Rahmen der europäischen Kontrollwoche gegen Alkohol und Drogen zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erwischt. Dabei hat die Polizei 135 Führerscheine eingezogen.

„Alkohol und Drogen sind eine häufige Unfallursache. Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss am Steuer sitzt, gefährdet sich und das Leben anderer Menschen“, sagt Innenminister Thomas Strobl mit Blick auf die Ergebnisse der jährlich stattfindenden europaweiten Kontrollwoche gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Dabei hatte die Polizei vom 6. bis 12. Juni 2016 allein in Baden-Württemberg 330 Fahrten unter Alkohol- sowie 137 Fahrten unter Drogeneinfluss festgestellt. 135 Fahrzeugführer mussten ihren Führerschein abgeben.

„Die leichtfertig getroffene Entscheidung, sich ans Steuer zu setzen, obwohl man Alkohol oder Drogen konsumiert hat, kann ein Leben tiefgreifend verändern und erschüttern“, mahnt Strobl: „Es geht dabei nicht nur um einen verlorenen Führerschein oder strafrechtliche Konsequenzen. Es geht um die Gesundheit und um das eigene und fremde Leben.“

Im vergangenen Jahr verunglückten bei Alkohol- und Drogenunfällen auf baden-württembergischen Straßen 1.878 Menschen, davon 44 tödlich.

„Selbst geringe Mengen an Alkohol oder Drogen können die Aufmerksamkeit und die Reaktionsfähigkeit drastisch heruntersetzen“, so der Innenminister weiter. Strobl wandte sich auch an die Mitfahrerinnen und Mitfahrer: „Lassen Sie nicht zu, dass jemand unter Einfluss von Alkohol oder Drogen fährt!“

Um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu stärken, werde die Polizei weiterhin durch eine konsequente und flächendeckende Verkehrsüberwachung und mit gezielten Aufklärungsmaßnahmen gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr vorgehen.

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