Inklusion

Knapp 18 Millionen Euro für Behinderteneinrichtungen

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Eine Rollstuhlfahrerin fährt in einer Wohnanlage zu ihrer Wohnung. (Foto: © dpa)

Das Land investiert knapp 18 Millionen Euro in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen das gleiche selbstbestimmte Leben wie Menschen ohne Behinderungen zu ermöglichen.

Das Land investiert in diesem Jahr insgesamt 17,95 Millionen Euro in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Das gab Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha im Vorfeld des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen bekannt.

Die Höhe der Summe stammt sowohl aus Landes- als auch aus sogenannten Ausgleichsabgabemitteln, die Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten entrichten, die nicht die gesetzlich vorgeschriebene Zahl schwerbehinderter Menschen (fünf Prozent der Belegschaft) beschäftigen.

„Unser Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen das gleiche selbstbestimmte Leben wie Menschen ohne Behinderungen zu ermöglichen. Unser Augenmerk liegt dabei auf einem bedarfsgerechten Angebot von inklusivem Wohnen und Arbeiten. Die von uns geförderten Einrichtungen erleichtern es Menschen mit Behinderungen, besser an der Gesellschaft teilzuhaben und ihr Leben unabhängiger führen zu können“, so Lucha weiter.

Unterstützung für Projekte im ganzen Land

Aktuell wurden mit der zweiten Tranche des Förderprogramms für Behinderteneinrichtungen nochmals rund 3 Millionen Euro für den Ausbau gemeindenaher Wohnformen und die Verwirklichung von Inklusionsvorhaben im Land freigegeben. Mit den aus der Ausgleichsabgabe stammenden Mitteln können weitere elf Maßnahmen in den Landkreisen Esslingen, Ludwigsburg, Ostalbkreis, Enzkreis, Tübingen, Sigmaringen und dem Bodenseekreis umgesetzt werden.

Mit der ersten Tranche wurden bereits im Frühjahr 35 Projekte mit über 7,6 Millionen Euro aus Landesmitteln und knapp 7,3 Millionen Euro aus der Ausgleichsabgabe in den Landkreisen Göppingen, Main-Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Karlsruhe, Rastatt, Heidelberg, Neckar-Odenwald-Kreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Ortenaukreis, Rottweil, Lörrach, Tübingen, Biberach, Bodenseekreis Ravensburg bewilligt.

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Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
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