Bevölkerungsschutz

Strobl zur aktuellen Berichterstattung über das Zivilschutzkonzept der Bundesregierung

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Thomas Strobl, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration. (Bild: dpa)

„Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière handelt klug und vorausschauend. Da muss niemand toben und von ‚Panikmache‘ sprechen – darum geht es nämlich überhaupt nicht, nicht einmal im Ansatz, sagte der Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl.

„Die Kritik ist unsachlich, kurzsichtig und effekthascherisch, reflexhaft. Die erste Aufgabe des Staates ist, die Bevölkerung vor Gefahren und Bedrohungen zu schützen. Wegschauen, leugnen, den Kopf in den Sand stecken – all das hilft im Ernstfall nicht. Man muss vorbereitet sein: auch für Lagen, von denen wir alle hoffen, dass sie niemals eintreten. Die, die jetzt den Bundesinnenminister kritisieren, sind die ersten, die im Falle des hoffentlich nie eintretenden Falles am lautesten schreien: Warum hat uns das denn von den Politikern keiner vorher gesagt?! Die Menschen sind bei uns ein hervorragendes System von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auf höchstem Niveau gewohnt. In absoluten Krisenfällen jedoch, und nur um die geht es hier, können wir als Staat nicht sofort und überall gleichzeitig helfen. Selbstverständlich ist es daher richtig und vernünftig, auch Hinweise zu geben, wie sich die Bevölkerung auf solche Situationen vorbereiten kann“, so Strobl.

„Außerdem ist das Thema ‚Bevorratung‘ nur ein Punkt in einem schlüssigen und guten Gesamtkonzept, das zudem schon immer Teil von Planungen für Krisenfälle war. Das jetzt vorliegende Konzept vereint und verzahnt in hervorragender Art und Weise Länder- mit Bundesaufgaben. Wir haben im Bevölkerungsschutz schon ein hohes Sicherheitsniveau erreicht und mit dem neuen Konzept geht man jetzt – so würde man es im Sport sagen – an die höchsten Schwierigkeitsstufen. Man muss vorbereitet sein, etwa wenn es einen länger andauernden Stromausfall oder Störungen an den Informations und Kommunikationssystemen geben sollte. Wir können kritische Infrastrukturen nicht zu 100 Prozent schützen! Und nochmal: Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Panikmache zu tun. Das wäre übrigens auch die absolut falsche Art, auf Bedrohungen zu reagieren, wenn man sich dadurch in seinem Leben einschränken ließe. Eine gewisse Vorsorge, helle Aufmerksamkeit und notwendige Wachsamkeit schaden in diesen Zeiten gewisslich nicht“, sagte Strobl.

Weitere Meldungen

Landgericht Ulm
Justiz

Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch auf der Kippe

Grafik Bevölkerungsschutztag
Bevölkerungsschutz

Bevölkerungsschutztag 2026 verschoben

Innenminister Manuel Hagel (links) und Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr Baden-Württemberg (rechts)
Sicherheit

Zukunft des Landeskommandos Baden-Württemberg gesichert

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Tödlicher Unfall auf dem Hockenheimring

Abschiebung nach Afghanistan – Letzter Straftäter der Gruppenvergewaltigung in Illerkirchberg wird abgeführt
Migration

Zwölf Straftäter nach Afghanistan abgeschoben

Innenminister Manuel Hagel (links) und Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr Baden-Württemberg (rechts)
Bundeswehr

Hagel trifft Kommandeur des Lan­deskommandos der Bundeswehr

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus

SEK Baden-Württemberg
Polizei

50 Jahre Spezialeinsatz­kommando Baden-Württemberg

Ministerpräsident Kretschmann und Minister Strobl
Bundesrat

Strobl hält letzte Rede im Bundesrat

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Innere Sicherheit

Bilanz zum länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag

Ein Mädchen watet durch die überschwemmte Innenstadt von Veringenstadt.
Gesellschaft

Menschen besser auf Krisen vorbereiten

Der Kommandeur der Sanitätsakademie der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm, und Gesundheitsminister Manne Lucha sitzen nebeneinander und unterzeichnen jeweils ein Dokument.
Gesundheit

Gesundheitssystem im Land auf Krisenfälle vorbereiten

Eine Haltekelle der Polizei ist bei einer Kontrolle vor einem Polizeifahrzeug zu sehen. (Foto: © dpa)
Innere Sicherheit

Länderübergreifender Sicherheitstag am 6. Mai

Ein Feuerwehrmann holt während einer Einsatzübung einer Freiwilligen Feuerwehr eine Leiter vom Dach eines Einsatzfahrzeugs.
Feuerwehr

Jahresstatistik der Feuerwehren 2025