Landwirtschaft

EU-Fördermittel für Weinbau

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Winzer schüttet Trollinger-Trauben in einen großen Behälter. (Foto: dpa)

Steigender Wettbewerbsdruck und der Strukturwandel stellen den Weinbau vor große Herausforderungen. Deshalb fördert das Land aktiv den Weinbau. Hierfür stehen jährlich zehn Millionen Euro EU-Mittel zur Verfügung.

„Steigender Wettbewerbsdruck und der Strukturwandel im Weinbau stellen uns vor große Herausforderungen in den kommenden Jahren. Deshalb fördert das Land aktiv die Verbesserung der Produktions-, Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen von Wein in Baden-Württemberg. Bereits 2008 haben wir das Struktur- und Qualitätsprogramm Weinbau geschaffen. Dazu gehören die beiden EU-Programme Investitionsförderung im Weinbau, in die Verarbeitung und Vermarktung, sowie die Förderung der Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen. Hierfür stehen uns jährlich zehn Millionen Euro EU-Mittel zur Verfügung,“ sagte Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch auf der ProWein in Düsseldorf. Die Förderangebote würden rege genutzt, seit 2008 seien auf dieser Basis rund 75 Millionen Euro EU-Fördermittel in den Weinbau im Lande geflossen. Das Programm solle in dieser Form bis 2020 weiter geführt werden.

Zu einer verlässlichen Weinbaupolitik gehöre auch, dass die Politik schnell auf veränderte Rahmenbedingungen reagiere. Die aktuellen Exportzahlen deutscher Weine und der Marktdruck im Inland zeigten, dass wieder stärker in den Markt investiert werden müsse. Deshalb werde Baden-Württemberg ab 2018 die „Absatzförderung Binnenmarkt“, die die EU anbietet, ebenfalls nutzen, betonte Gurr-Hirsch.

Baden-Württemberg biete eine einmalige Kulturlandschaft „Weinberg“ mit einem hohen Anteil an Steillagen. „Sie geben unseren Weinbaugebieten ein unverwechselbares Profil. Steillagen, die sich nur von Hand bewirtschaften lassen, wollen wir besser unterstützen. Vorgesehen ist ab 2018 ein jährlicher Zuschuss von 3.000 Euro pro Hektar und Jahr. Häufig handelt es sich dabei um terrassierte Lagen mit Trockenmauern,“ betonte Staatssekretärin Gurr-Hirsch am Stand der Lauffener Weingärtner eG auf der ProWein, einer Weingärtnergenossenschaft mit der größten terrassierten Steillagenfläche in Württemberg.

„Baden-württembergische Weine zeichnen sich durch Typizität, Qualität und Innovationen aus. Ein solches innovatives Produkt ist der LAUFFENER LESESTOFF®, den die Lauffener Weingärtner auf der ProWein präsentieren“, so anschließend die Staatssekretärin.

Weitere Meldungen

Ein Landwirt betankt sein Gespann mit Gülle um diese anschließend auf einem Feld auszubringen. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Gentges fordert Aufstockung des Hilfspakets für Düngerpreise

Abschlussveranstaltung zum Projekt "Nachhaltige Schulverpflegung" am 07.07.2026
Ernährung

Nachhaltige Schulverpflegung prägt Bewusstsein

Bio-Musterregion Heidenheim plus
Landwirtschaft

Meisterbriefe für Nachwuchs im Molkereihandwerk

Die frisch gekürte Badische Weinkönigin Rosa Kost (Mitte) steht mit den beiden ebenfalls frisch gekürten Badischen Weinprinzessinnen Tina Müller (links) und Viktoria Benz (rechts) auf der Bühne.
Weinbau

Rosa Kost ist neue Badische Weinkönigin

Kur- und Heilwald
Forst

Handbuch für Kur- und Heilwälder veröffentlicht

Eine Person erntet eine Traube bei der Weinlese.
Weinbau

Neue Verwaltungsvorschrift unterstützt Weinbau

Eine Frau und ein Mann bei der Weinlese.
Weinbau

Förderprogramm für den Weinbau gestartet

Sojabohnenernte in Umkirch
Landwirtschaft

Ernte auf gentechnisch veränderte Organismen untersucht

Ministerpräsident Cem Özdemir spricht während der Auftaktveranstaltung des Deutschen Bauerntags in Freiburg.
Bauerntag

Landwirtschaft als Zukunftsverantwortung

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landwirtschaft

Nachbesserungen bei Wieder­herstellungsverordnung gefordert

Luchsjunges
Forst

Erster Luchsnachwuchs nach 200 Jahren

Ein Schild an einer Schutzhütte im Wald weist auf Waldbrandgefahr hin.
Forst

Waldbrandgefahr steigt

Fidelius waldvogel auf der VonDaheim-Tour
Regionalmarke

„VON DAHEIM-Tour“ mit Fidelius Waldvogel startet

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Ländlicher Raum

Kabinettsausschuss Ländlicher Raum 2026-2031 eingesetzt

Kühe auf der Weide
Landwirtschaft

Neuerungen bei Meldungen an Antibiotikadatenbank