Wettbewerb

„EssensWelten – Street Food von & mit Geflüchteten“ gewinnt Elevator Pitch

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Teilnehmer beim Gründungswettbewerb „Elevator Pitch BW – DEHOGA Cup"

Eine Fahrstuhlfahrt Zeit für junge Geschäftsideen: In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer beim Elevator Pitch in Stuttgart die Fachjury und rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der erste Preis ging an die Geschäftsidee EssensWelten - Street Food von & mit Geflüchteten aus Tübingen.

„Der Elevator Pitch Baden-Württemberg hat erneut gezeigt, was für eine vielfältige Gastronomiekultur und junge Existenzgründungsszene Baden-Württemberg hat. Der Südwesten bietet beste Rahmenbedingungen zur Umsetzung neuer Geschäftsideen und innovativer Geschäftsmodelle“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut im Nachgang des „Elevator Pitch BW – DEHOGA Cups“ in Stuttgart und gratulierte den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Der „DEHOGA Cup“ wurde bereits zum dritten Mal vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Kooperation mit dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA durchgeführt. In nur drei Minuten mussten Jungunternehmen, Gründerinnen und Gründer aus dem Gastgewerbe beim „Elevator Pitch BW – DEHOGA Cup“ die Fachjury und rund 100 Gäste von ihrer Geschäftsidee überzeugen.

Den ersten Preis und damit 500 Euro hat die Geschäftsidee EssensWelten – Street Food von & mit Geflüchteten aus Tübingen gewonnen und darf somit beim Landesfinale im Juni 2017 auftreten. „Integration geht durch den Magen“ ist das Motto der EssensWelten-Gründer Julian Schmid und Julian Rauscher. Sie geben geflüchteten Köchen die Möglichkeit, ihre heimische Küche auf Street Food Events, Caterings oder als Lieferservice anzubieten.

Der mit 300 Euro dotierte zweite Platz ging an die Geschäftsidee DeliBurgers aus Karlsruhe. Selbstgemachte Burger-Patties, handgeschnitzte Pommes und eigene Saucen – zubereitet aus regionalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln – stehen hier im Zentrum der Unternehmensphilosophie. Gründer Lukas Möller setzt mit seinem Konzept voll auf hochwertiges Fastfood und möchte seine Gäste mit ehrlichem und einfachem Essen glücklich machen.

Gewinner des mit 200 Euro dotierten dritten Platzes ist die Geschäftsidee pee.win aus Heidelberg. pee.win ist ein Urinalspiel, bei dem Teilnehmer so lange auf einen Sensor in der Toilette urinieren wie möglich. Der Sensor schickt die Ergebnisse an eine App und vergleicht die Dauer mit anderen Teilnehmern der pee.win Community. Die Gäste können Freigetränke gewinnen. Die Gründer versprechen dem Gastronomen eine Ankurbelung des Umsatzes und eine verbesserte Toiletten-Hygiene.

Mit einem Sonderpreis (Wildcard für den Elevator Pitch Spezial Cup Social Impact) wurde das Team von Raupe Immersatt – das foodsharing café ausgezeichnet. Darüber hinaus hat das Team von pee.win angekündigt, mit dem Preisgeld für den dritten Platz, das Projekt des Teams von Raupe Immersatt zu unterstützten. Das Preisgeld der Wettbewerbsreihe wurde von der L-Bank gesponsert.

Insgesamt sind folgende Bewerber beim DEHOGA Cup angetreten:

  • EssensWelten – Street Food von & mit Geflüchteten
  • ayudago
  • LeEasy Solutions UG / LeEasy Food Order
  • pee.win
  • InCide Drinks
  • HotPan – Internationales Pfannkuchenhaus
  • DeliBurgers
  • Restaurant Schwabenstuben
  • PITOULIS FOOD & GOURMET
  • Raupe Immersatt – das foodsharing café

Die Teams wurden von der Jury anhand der Kriterien Geschäftsmodell (Qualität des Geschäftsmodells und Reifegrad des Konzepts, Kundennutzen und Marktchancen, Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells) und Präsentation (Inhalt und Struktur des Vortrags, Rhetorik und Bühnenpräsenz, Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit) bewertet. Die Zusammensetzung der Jury ist bei den regionalen Wettbewerben unterschiedlich.

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