Bevölkerungsschutz

Austausch zur zivilmilitärischen Zusammenarbeit

Innenminister Thomas Strobl hat sich mit Bundeswehrkommandeuren zur Zusammenarbeit von Bevölkerungsschutz und Behörden mit der Bundeswehr ausgetauscht.

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Austausch Innenminister mit Kommandeuren der Bundeswehr
von links nach rechts: Generalleutnant André Bodemann, Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben, Innenminister Thomas Strobl, Kapitän zur See Michael Giss, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, und Staatssekretär Thomas Blenke

„Aktuell leben wir in Zeiten, in denen wir uns auf neue Gefahrenlagen einstellen müssen. Wir sind nicht im Krieg, freilich auch nicht mehr richtig im Frieden. Geheimdienste aus Russland sind hierzulande operativ tätig, sie nehmen gezielte Sabotageakte vor, spionieren und betreiben Desinformationskampagnen. Für unsere Sicherheitsbehörden ist das tagtägliche Realität. Mit diesen hybriden Bedrohungen stehen wir vor einer Zeitenwende. In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr vor allem in einer Richtung: Der Hilfe der zivilen Kräfte durch die Bundeswehr – etwa während der Corona-Pandemie oder bei schweren Unwetterereignissen. Jetzt rückt der umgekehrte Fall in den Fokus: Die Unterstützung der Streitkräfte durch die zivile Seite. Dabei müssen Bevölkerungsschutz und Zivilschutz Hand in Hand greifen. Denn die Kräfte, die wir für den Fall eines Unglücks oder einer Naturkatastrophe stark gemacht haben, kommen uns auch im Verteidigungsfall zugute. In Baden-Württemberg haben wir gerade in den letzten Jahren sehr stark alles darangesetzt, uns krisenfest zu machen, etwa durch Übungen, durch eine Stärkung des Katastrophenschutzes und durch Investitionen in eine tragfähige Cybersicherheitsarchitektur. Mit der Bundeswehr haben wir dabei einen verlässlichen Partner in diesen unruhigen Zeiten.  Wir stehen in ständigem Austausch, und das dabei nicht zuletzt auch zum OPLAN-Deutschland“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl.

Noch bevor sich der Landtag Baden-Württemberg am Vormittag des 23. Juli 2025 mit der Regierungserklärung zum Thema „Verteidigung und Resilienz“ befasste, hatte sich Innenminister Thomas Strobl mit Generalleutnant André Bodemann, dem Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben, sowie Kapitän zur See Michael Giss, dem Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, besprochen. In dem Gespräch wurden verschiedene Punkte der Zivilen Verteidigung und der Zusammenarbeit der Bundeswehr mit zivilen Partnern angesprochen. Themen waren unter anderem, wie der Bevölkerungsschutz die Bundeswehr im Verteidigungsfall bestmöglich unterstützen kann und wie erfolgreiche Gespräche der Bundeswehr mit Kommunen, Landkreisen und Regierungspräsidien intensiviert werden können.

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