Ausbildung

Attraktive Vergünstigungen mit der AzubiCard

Die AzubiCard geht mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres wieder an den Start. Auf der Karte sind alle für Auszubildenden wichtigen Ansprechpersonen hinterlegt. Zudem ermöglicht die AzubiCard Rabatte bei vielen Unternehmen und Einrichtungen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Muster für die AzubiCard Baden-Württemberg

Die vor fünf Jahren eingeführte AzubiCard wird zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres wieder von den teilnehmenden Kammern an Auszubildende ausgegeben, die einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen haben. Auszubildende können mit der AzubiCardBW genauso unkompliziert ihren Status nachweisen wie Studierende mit ihrem Studierendenausweis. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sagte: „Mit der Karte schaffen wir eine verstärkte Sichtbarkeit zur Gleichwertigkeit zwischen der beruflichen Ausbildung und der akademischen Bildung. Mit Blick auf die angespannte Situation am Ausbildungsmarkt setzten wir ein starkes Zeichen für die berufliche Ausbildung.“

Auf der Karte sind alle für Auszubildenden zuständigen und wichtigen Ansprechpersonen während ihrer Ausbildungszeit hinterlegt. Über die zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung, den Kammern und zuständigen Verbänden wird die AzubiCard Baden-Württemberg an die Auszubildenden ausgegeben.

Land fördert Einführung der AzubiCard

Damit möglichst viele Auszubildende die Karte im neuen Ausbildungsjahr erhalten, unterstützt das Wirtschaftsministerium die Kammern und zuständigen Stellen finanziell bei der Einführung der AzubiCardBW im landesweit einheitlichen Design mit einem Euro pro ausgestellter AzubiCard. Das Wirtschaftsministerium hat sich zu einer jährlichen Förderung der AzubiCard Baden-Württemberg entschlossen, um damit auch die Attraktivität für eine Ausbildung zu erhöhen. Die Möglichkeit einer digitalen AzubiCardBW findet immer größere Resonanz.

Mit der AzubiCardBW können Auszubildende darüber hinaus einfach ihren Status als Auszubildende nachweisen und Rabatte und Angebote bei Unternehmen und Einrichtungen nutzen. So gibt es etwa vergünstigte Eintritte in Kinos, Freizeiteinrichtungen sowie Theater und Museen oder spezielle Angebote bei Einzelhändlern, Banken und Versicherungen sowie in der Gastronomie. Es kommen laufend neue Angebote hinzu.

Online erhalten Auszubildende sowie interessierte Betriebe und Einrichtungen alle Informationen zur neuen Karte. Über eine Landkarte können Auszubildende Angebote in ihrer Nähe finden.

AzubiCardBW

Bereits seit dem Ausbildungsjahr 2021 wird die AzubiCard Baden-Württemberg (AzubiCardBW) von den teilnehmenden Kammern ausgegeben. Auszubildende, die einen Ausbildungsvertrag mit einem Mitgliedsbetrieb einer der teilnehmenden Kammern schließen, erhalten diese Karte automatisch nach Ausbildungsbeginn. Mit der AzubiCardBW erhalten die Jugendlichen einen praktischen Nachweis, dass sie Auszubildende sind. Zudem können sie bei vielen Betrieben und Einrichtungen Rabatte und besondere Angebote nutzen. Diese können online abgerufen werden. Interessierte Betriebe und Einrichtungen können ihre Angebote dort auch registrieren. Die Karte wird auch in vielen weiteren Regionen in Deutschland akzeptiert. Die AzubiCardBW wird in diesem Jahr voraussichtlich an rund 42.000 Auszubildende im ersten Lehrjahr ausgegeben.

Die teilnehmenden Kammern

Folgende Kammern nehmen an der AzubiCardBW 2025 teil:

  • die Handwerkskammern Region Stuttgart, Freiburg, Ulm, Karlsruhe
  • die Industrie- und Handelskammern Region Stuttgart, Ostwürttemberg, Schwarzwald-Baar-Heuberg, Südlicher Oberrhein, Hochrhein-Bodensee, Ulm,
  • die Steuerberaterkammern Stuttgart, Nordbaden, Südbaden
  • die Landesärztekammer Baden-Württemberg
  • die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg und
  • die Landesapothekenkammer Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Forschung

4,2 Millionen Euro für Quantentechnologie-Demonstratoren

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 10. Februar 2026

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen

Transportroboter im öffentlichen Raum
Urbane Robotik

Land fördert robotische Systeme im städtischen Raum

Mittelständischer Betrieb in Baden-Württemberg bei der Taschenherstellung aus alten PET-Flaschen (Symbolbild, © dpa)
Wirtschaft

Landtag beschließt neugefasste Mittelstandsförderung

Ein Fliesenleger arbeitet an einer Wand mit Fliesen (Symbolbild). (Bild: Waltraud Grubitzsch / dpa)
Handwerk

Land fördert Deutsches Hand­werksinstitut mit 240.000 Euro

Gruppenbild Neuberufene
Hochschulen

Land begrüßt 368 neue Professorinnen und Professoren

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. Februar 2026

Kinder sind auf einer Straße mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule. (Foto: © dpa)
Sicherer Schulweg

Mehr Verkehrssicherheit durch Schulstraßen und Schulzonen

Arbeiter bauen Präzisions-Klimasysteme zusammen, die für die Lithographie-Abteilung in der Chip Produktion eingesetzt werden.
Fachkräfte

Regionalprogramm Fachkräfte­sicherung bis 2027 verlängert

Eine Mitarbeiterin demonstriert im 3D-Druck-Applikationszentrum des Maschinenbauers Trumpf in Ditzingen die Bedienung einer 3D-Druck-Maschine per Tablet. (Foto: © dpa)
Innovation

Industrienahe Dienstleistungen als Wachstumstreiber

von links nach rechts: Wissenschaftsministerin Petra Olschowski, Prof. Dr. Gerhard Huisken, Prof. Dr. Karla Pollmann (Rektorin der Eberhard Karls Universität Tübingen)
Forschung

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Gerhard Huisken

Ein Mann geht mit Kinderwagen und Hund auf einem Gehweg in Heidelberg.
Fußverkehr

Baden-Württemberg stärkt das Gehen im Alltag

Ein Krebsforscher arbeitet in einem Labor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg mit einer Pipette. (Bild: picture alliance/picture alliance / dpa)
Forschung

Land fördert Präventionsnetzwerk mit rund zwei Millionen Euro