Flüchtlinge

Alternativstandort für Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Heidelberg

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Kinder in einer Flüchtlingsunterkunft (Bild: © dpa)

Ein breit angelegter Suchlauf sieht die Heidelberger Gemarkung Wolfsgärten als besten Alternativstandort zu dem derzeit auf dem Patrick-Henry-Village in Heidelberg betriebenen Ankunftszentrum für Flüchtlinge.

Die Heidelberger Gemarkung Wolfsgärten sind der beste Alternativstandort für das Ankunftszentrum, wenn dieses aus dem Patrick-Henry-Village in Heidelberg auszieht. Das ist das Ergebnis eines breit angelegten Suchlaufs, den das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg federführend durchgeführt hat. In der engeren Wahl standen neben den Wolfsgärten vor allem ehemalige Liegenschaften der US-Streitkräfte in Mannheim und Schwetzingen.

Die etwa 7,9 Hektar große und unbebaute Liegenschaft in Heidelberg-Wieblingen (HD-Wolfgärten), die sich im Eigentum der Stadt Heidelberg befindet, ist verkehrsgünstig gelegen; sie ist bislang nicht Gegenstand städtebaulicher Überlegungen. Zudem bietet sie sowohl baulich als auch infrastrukturell ausreichend Entwicklungsmöglichkeiten für die Ansiedlung eines neuen Ankunftszentrums.

Das Innenministerium beabsichtigt nun, in die weiteren Gespräche und Verhandlungen einzusteigen. Das heißt konkret, das Innenministerium wird mit diesem Vorschlag auf die Stadt Heidelberg zugehen, um gemeinsam die Realisierbarkeit des Ankunftszentrums auf diesem Gelände zu prüfen und es, wenn möglich, zu realisieren.

Das Heidelberger Ankunftszentrum ist bundesweit ein Erfolgsmodell. Das Land steht auch gegenüber der Stadt Heidelberg zu der Zusage, das Patrick-Henry-Village wieder freizumachen, damit die Stadt auf dieser Fläche neue innovative und zukunftsträchtige Stadtentwicklungsmodelle umsetzen kann – auch wenn es dem Land schwer fällt, ein am bisherigen Standort gut funktionierendes Ankunftszentrums aufzugeben. Der Betrieb des Ankunftszentrums auf dem Patrick-Henry-Village sei aber von Beginn im Jahr 2015 an als Zentrales Registrierzentrum stets nur von vorübergehender Natur gewesen, was so auch mit der Stadt vereinbart wurde.

Weitere Meldungen

Visualisierung vom Anbau der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen Ansicht West
Vermögen und Bau

Frauenklinik am Universitäts­klinikum Tübingen wird erweitert

Verkehrsunfallbilanz 2025
Verkehrsunfallbilanz 2025

Straßenverkehr in Baden-Württemberg wird immer sicherer

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Lucha kritisiert Zulassungsstopp bei Integrationskursen

Stuttgart Neckarpark
Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Gruppenbild anlässlich der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und der ukrainischen Region Lwiw
Absichtserklärung

Baden-Württemberg und Lwiw vertiefen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Visualisierung Campus St. Alban
Innovationspreis

Zehn Preise für kirchliche Wohnprojekte

Forscher im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Innovation

Land fördert Digitales Innovationszentrum am Uniklinikum Freiburg

Justizministerin Marion Gentges (Vierte von links) mit dem Team des Projekts „DIE MUTMACHER“
Justiz

Begleithunde unterstützen in Strafprozessen

Flur in einem Krankenhaus
Gesundheit

248 Millionen Euro für Investitionen an 20 Kliniken

Eine Frau greift nach einem Apfel aus dem Obst- und Gemüseregal eines Reformhauses. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Land mit vielfältiger Bio-Qualität auf BIOFACH präsent

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

„Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wird gestärkt

Wirtschaftsministerin Dr, Nicole Hoffmeister-Kraut (Zweite von rechts) überreicht Adolf Klek (Mitte) die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Auszeichnung

Adolf Klek mit Staufermedaille geehrt

von links nach rechts: Justizministerin Marion Gentges, Sabine Gwarys, Adam Michel (Vorstand AMSEL) und der Bürgermeister der Stadt Ettenheim, Bruno Metz
Justiz

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys

Symbolbild: Schatten von Händen einer erwachsenen Person und dem Kopf eines Kindes sind an einer Wand eines Zimmers zu sehen. (Bild: dpa)
Polizei

Pädokrimineller Täter festgenommen

Auszubildende in einer Berufsschule (Foto: © dpa)
Ausbildung

Duale Ausbildungsvorbereitung erhöht Karrierechancen