Wie Landeswahlleiterin Cornelia Nesch mitteilte, bewerben sich 1.184 Personen bei der erstmals nach dem neuen Zweistimmenwahlrecht stattfindenden Landtagswahl am 8. März 2026 um Sitze im Landtag. Davon kandidieren 531 nur in einem Wahlkreis (Erststimme) als Bewerber oder Ersatzbewerber, 177 nur auf einer Landesliste (Zweitstimme) und 476 sowohl in einem Wahlkreis als auch auf einer Landesliste. Bei der Landtagswahl 2021 waren es insgesamt 1.485 Bewerberinnen und Bewerber.
Für die Landeslisten der zugelassenen 21 Parteien für die Zweitstimme liegen insgesamt 657 Kandidaturen vor: 410 Männer, 246 Frauen (37,44 Prozent) und eine diverse Person. Dabei handelt es sich um 589 Listenkandidaturen (210 Frauen gleich 35,65 Prozent) und 68 Listenersatzkandidaturen (36 Frauen gleich 52,94 Prozent). Bei vier Bewerbern liegt sowohl eine Listenkandidatur als auch eine Listenersatzkandidatur vor.
Die Zahl der Landeslistenbewerber und -bewerberinnen beträgt bei der Partei
- GRÜNE: 70; darunter 35 Frauen gleich 50 Prozent
- CDU: 75; darunter 38 Frauen gleich 50,67 Prozent
- SPD: 68; darunter 32 Frauen gleich 47,06 Prozent; 68 Ersatzkandidaturen; darunter 36 Frauen gleich 52,94 Prozent
- FDP: 66; darunter 20 Frauen gleich 30,30 Prozent
- AfD: 60; darunter sieben Frauen gleich 11,67 Prozent
- Die Linke: 26; darunter 15 Frauen gleich 57,69 Prozent
- Sonstige: 224; darunter 63 Frauen gleich 28,13 Prozent
Als einzige Partei hat die SPD Listenersatzbewerbungen eingereicht, von denen alle zugelassen wurden.
In den 70 Wahlkreisen sind für die Erststimme insgesamt 566 Kreiswahlvorschläge von insgesamt 18 Parteien (2021: 21 Parteien mit 872 Wahlvorschlägen) mit 389 Bewerbern (2021: 639), 175 Bewerberinnen (2021: 233) und zwei diversen Personen zugelassen. Der Anteil der Frauen bei den Bewerberinnen/Bewerbern beträgt 30,92 Prozent (2021: 27 Prozent).
Die Kreiswahlvorschläge der Parteien enthalten ferner 436 Ersatzbewerber (2021: 754), davon 275 Männer (2021: 448), 160 Frauen (2021: 305 Frauen) und eine diverse Person (2021: eine). Der Frauenanteil beträgt bei den ersatzbewerbenden Personen 36,70 Prozent (2021: 40 Prozent).
Neben den Wahlvorschlägen von Parteien treten fünf Einzelbewerber (2021: acht), davon drei Bewerber und zwei Bewerberinnen, zur Wahl an.
Insgesamt liegen 1.664 Kandidaturen vor. Davon 589 Listenkandidaturen, 68 Listenersatzkandidaturen, 566 Kandidaturen für ein Direktmandat, 436 Ersatzkandidaturen für ein Direktmandat und fünf Einzelkandidaturen.
1.184 Personen kandidieren zur Landtagswahl
Unter Berücksichtigung von 476 Doppel- und Mehrfachbewerbungen kandidieren zur Landtagswahl insgesamt 1.184 Personen im Alter zwischen 18 und 82 Jahre, davon 790 Kandidaten (66,72 Prozent), 390 Kandidatinnen (32,94 Prozent) und 4 diverse Personen. Bei der Landtagswahl 2021 waren es 1.485 Personen, davon 988 Kandidaten (66,53 Prozent), 496 Kandidatinnen (33,40 Prozent) und eine diverse Person.
GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Die Linke sind in allen 70 Wahlkreisen mit Kandidaten vertreten. Die Klimaliste Baden-Württemberg (KlimalisteBW), Partei der Humanisten – Fakten, Freiheit, Fortschritt (PdH), Partei für Verjüngungsforschung (Verjüngungsforschung), Partei der Rentner (PDR) und die Partei des Fortschritts (PdF) treten nur mit einer Landesliste und nicht in den Wahlkreisen an. Die übrigen zehn Parteien, deren Landeslisten zugelassen wurden, treten nur in einzelnen Wahlkreisen an, von 45 Wahlkreisen (Volt Deutschland (Volt)) bis zwei Wahlkreisen (Die Gerechtigkeitspartei – Team Todenhöfer (Die Gerechtigkeitspartei)). Zwei Parteien treten ohne Landesliste und jeweils lediglich in Wahlkreisen an (BÜNDNIS DEUTSCHLAND (BÜNDNIS DEUTSCHLAND): fünf Wahlkreise; Piratenpartei Deutschland (PIRATEN): drei Wahlkreise).
In fünf Wahlkreisen gibt es je eine Einzelbewerberin oder einen Einzelbewerber.
Die älteste Bewerberin ist 73 Jahre alt und kandidiert für das Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW). Der älteste Bewerber ist 82 Jahre alt und Kandidat des Bündnis C – Christen für Deutschland (Bündnis C). Die jüngste Bewerberin ist 18 Jahre alt und kandidiert als Ersatzbewerberin für ein Direktmandat für Die Linke. Der jüngste Bewerber ist 18 Jahre alt und kandidiert ebenfalls für Die Linke.
















