Naturschutz

Wolf für Schafsrisse in Reichental verantwortlich

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Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)

Die zwei am 7. September gerissenen Schafe in Gernsbach-Reichental (Landkreis Rastatt) sind von einem Wolf getötet worden. Dies belegt eine wissenschaftliche Untersuchung. Möglich war der Angriff aufgrund eines unzureichenden Herdenschutzes.

Die zwei gerissenen Schafe in Gernsbach-Reichental (Landkreis Rastatt) sind von einem Wolf getötet worden. Reichental liegt im Territorium des Wolfes mit der Bezeichnung GW852m, der bereits mehrfach Nutztiere gerissen hat. Laut Analyse des Senckenberg-Institutes ist derselbe Wolf auch in diesem Fall für die Risse verantwortlich. Möglich war der Angriff durch einen unzureichenden Herdenschutz.

Der aktuelle Fall belegt erneut, dass Lücken und Schwachstellen in der Umzäunung das Risiko eines Wolfsangriffs erhöhen. Umfassender Herdenschutz ist deshalb unabdingbar.  

Um Nutztierhalterinnen und -halter bei den notwendigen Schutzmaßnahmen zu unterstützen, hat das Umweltministerium die so genannte Förderkulisse Wolfprävention geschaffen, die das Revier des GW852m einschließt. Innerhalb dieser Kulisse fördert das Land umfangreiche Herdenschutzmaßnahmen, darunter auch Elektrozäune und die erforderliche Erdung, mit 90 Prozent der Kosten.

Kurzfristig stellt die forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg, FVA, Zaunsets sowie Flatterband mit Stangen für 1,20 Meter Höhe auch zum Ausleihen zur Verfügung.

Umweltministerium: Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf

Umweltministerium: Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter

Umweltministerium: Allgemeine Informationen zum Wolf

Förderkulisse Wolfprävention (PDF)

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