Wohnraumoffensive

Land unterstützt Kommunen mit Bau-Turbo

Das Land baut mit dem neuen Maßnahmenpaket „Bau-Turbo BW“ sein Förder- und Informationsangebot aus. Es unterstützt Städte und Gemeinden bei der Schaffung von mehr Wohnraum.

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Stuttgart Neckarpark
Symbolbild

Mit dem neuen Maßnahmenpaket „Bau-Turbo BW“ unterstützt das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen die Kommunen im Land beim Zünden des Bau-Turbos. „Wir weiten als oberste Baurechtsbehörde des Landes im Rahmen der Wohnraumoffensive BW unser Förder- und Informationsangebot aus, damit die Städte und Gemeinden die neuen Möglichkeiten zur Schaffung von mehr Wohnraum bestmöglich nutzen können“, erklärte Bauministerin Nicole Razavi.

Das Paket des Landes besteht aus vier Maßnahmen:

  • Herzstück ist die finanzielle Förderung von Beratungs- und Planungsleistungen zum Bau-Turbo im Rahmen der Fördergutscheine des Kompetenzzentrums Wohnen BW, das Teil der Wohnraumoffensive des Landes ist. Kommunen werden damit bei Rechtsberatung, strategischer Beratung oder bei Planungsleistungen mit bis zu 80 Prozent der Auftragssumme unterstützt. „Hier zeigt sich das große Potenzial der ‚Wohnraumoffensive BW‘: Wir können schnell auf neue Rahmenbedingungen reagieren und die Kommunen so stets gut unterstützen“, so Ministerin Razavi.
  • Das Kompetenzzentrum Wohnen BW hat zudem im Rahmen der monatlichen Veranstaltungsreihe zur Wohnraumoffensive am 29. Januar einen ersten landesweiten Online-Dialog zum Bau-Turbo BW (PDF) angeboten. Vertreterinnen und Vertreter von rund 90 Kommunen nahmen daran teil, konnten Fragen stellen und wurden näher über das Maßnahmenpaket „Bau-Turbo BW“ informiert. „Aufgrund des großen Interesses wird es am 26. Februar 2026 einen Folgetermin geben“, so Ministerin Razavi.
  • Gemeinsam mit Akteuren des Strategiedialogs „Bezahlbares Wohnen und Innovatives Bauen“ wurde eine Handreichung für die Kommunen (PDF) entwickelt. Diese enthält praxisorientierte Informationen zum kommunalen Umgang mit dem Bau-Turbo und zur Anwendung der Fördergutscheine des Kompetenzzentrums Wohnen BW.
  • Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Strategiedialog wird ein kommunales Experten-Netzwerk aufgebaut – zum Erfahrungsaustausch und als niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für die kommunale Praxis. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner werden sukzessive auf der Webseite der Wohnraumoffensive BW veröffentlicht.

Wohnraumoffensive BW

Mit der Wohnraumoffensive BW setzt das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Impulse für mehr bezahlbaren und sozial gemischten Wohnraum im Land. Die drei Säulen sind das Kompetenzzentrum Wohnen BW, der Grundstücksfonds BW sowie die Patenschaft Innovativ Wohnen BW. Das Kompetenzzentrum Wohnen BW sowie der Grundstücksfonds BW werden von der Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH betreut.

Bau-Turbo

Mit dem am 9. Oktober 2025 auf Bundesebene verabschiedeten Gesetz zur „Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“ (Bau‑Turbo) haben die Kommunen neue planungsrechtliche Instrumente erhalten, um Wohnraum schneller realisieren zu können. Ziel des Gesetzgebers ist es, durch erleichterte Nachverdichtung, Umnutzung und begrenzte Öffnung des Außenbereichs Genehmigungsprozesse zu verkürzen und Wohnraumpotenziale zu aktivieren. Gleichzeitig verbleibt die zentrale Steuerung bei den Kommunen, da die Anwendung der neuen Instrumente jeweils die Zustimmung der Gemeinde voraussetzt.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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