Straßenoasen

Wettbewerb „Straßenoasen“ startet in eine neue Runde

Beim Wettbewerb „Straßenoasen“ können sich Kommunen mit kreativ umgestalteten Straßenbegleitflächen bewerben. Bewerbungen sind bis 10. Oktober 2025 möglich.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Staatssekretärin Elke Zimmer übergibt den Straßenwärter-Auszubildenden der Straßenmeisterei Ellwangen Maximilian Klos und Noah Wagner die Gewinnerplakette „Straßenoase“. Dabei sind Kreiskämmerer Karl Kurz und Landrat Joachim Bläse.
von links nach rechts: Kreiskämmerer Karl Kurz, die Auszubildenden Maximilian Klos und Noah Wagner, Staatssekretärin Elke Zimmer und Landrat Joachim Bläse

Der Wettbewerb „Straßenoasen“ des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg startet erneut. Kommunen bewerben sich mit Straßenbegleitflächen, welche sie kreativ umgestaltet haben. Das Ziel sind Straßenräume, die durch einfache Maßnahmen wirkungsvoll in wahre Oasen für Klima- und Artenschutz verwandelt werden.

Bewerbung in den Bereichen Klima-  und Artenschutz

Auch in diesem Jahr können sich Kommunen in den Kategorien „Klimaschutz“ und „Artenschutz“ bewerben. Die Kategorie „Klimaschutz“ hebt innovative Ansätze hervor, die mit umgestalteten Flächen positive Effekte auf das Klima erzielen. Dazu gehört beispielsweise, wenn klimaresistente Pflanzen gepflanzt werden. Auch entsiegelte Böden zählen dazu, wodurch Regenwasser besser versickern kann. Die Kategorie „Artenschutz“ zielt auf Flächen ab, die die Insektenvielfalt fördern. Wertvolle Lebensräume entstehen zum Beispiel durch blühende Streifen mit heimischen Pflanzen. Diese stärken die biologische Vielfalt und fungieren als grüne Korridore.

Die ersten zehn Gewinner erhalten die Auszeichnung „Straßenoase“. Diese erkennt das Engagement im Klima- und Artenschutz an. Sie motiviert außerdem andere Kommunen, sich ebenfalls dafür einzusetzen. Bewerbungen sind bis 10. Oktober 2025 möglich.

Staatssekretärin Zimmer besuchte Gewinner des Vorjahres

Staatssekretärin Elke Zimmer besuchte am 29. und 30. Juli die Erstplatzierten des letztjährigen Wettbewerbs. Bei ihrem Besuch schaute sie sich an, wie Überlingen mehrere Flächen im Ortskern der Stadt erfolgreich umgestaltet hat. Die Gemeinde erhielt dafür den ersten Platz in der Kategorie „Klimaschutz“. Mit dabei waren auch viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Initiative „Stadtverschönerer“. Diese haben das Projekt mit viel Herzblut unterstützt. Staatssekretärin Zimmer betonte: „Die Verwaltung hat hier mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang gezogen. Die Straßenoasen sind damit ein inspirierendes Beispiel, was gemeinsam möglich ist.“

Auch beim Ostalbkreis bedankte sie sich bei den Freiwilligen persönlich. Außerdem überreichte sie den beiden Auszubildenden zum Straßenwärter der Straßenmeisterei Ellwangen symbolisch nochmals die Gewinnerplakette „Straßenoase 2024“. Der Ostalbkreis überzeugte zum zweiten Mal in Folge mit einem herausragenden fachlichen Konzept. Er belegte den ersten Platz in der Kategorie „Artenschutz“.

Ministerium für Verkehr: Straßenoasen – Wettbewerb für Arten- und Klimaschutz

Weitere Meldungen

Im Energiepark Mainz ist der verdichtete grüne Wasserstoff aus einem Elektrolyseur in Tanks gelagert.
Wasserstoff

Bundesweite Abfrage des Strom- und Wasserstoffbedarfs

Bundesrat
Bundesrat

Strobl setzt sich für Schutz der Kritischen Infrastruktur ein

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimawandel

2025 deutlich zu warm und mit ausgeprägter Hitzephase

Landtagsgebäude von Baden-Württemberg in Stuttgart.
Landtagswahl

Wahlaufruf der Landeswahlleiterin

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landlicher Raum

Starke Perspektiven für den Ländlichen Raum

Eine Fernwärme-Anlage im Keller eines Gebäudes.
Energieversorgung

Länder fordern entschlossenes Handeln für bezahlbare Energie

Stuttgart, 03.03.2026: Staatssekretär Andre Baumann (zweiter von links) mit den Gründern des Ombudsverein Erdwärme e. V. (von links): Dr. Herbert Pohl (Geschäftsführer, Deutsche ErdWärme GmbH), Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Dr. Horst Kreuter (Vulcan Energie Ressourcen GmbH), Andreas Mühlig (Leiter GE Erzeugung Betrieb EnBW Energie Baden-Württemberg AG), Dr. Hansjörg Roll (Mitglied des Vorstands, MVV Energie AG), Klaus Preiser (Geschäftsführung, badenova Wärmeplus GmbH & Co. KG), Jürgen Scheurer (Geschäftsführer, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.), Jörg Dürr-Pucher, (Vorsitzender, Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg e. V.)
Energiewende

Ombudsverein Erdwärme für schnelle Schlichtungen gegründet

Der Luchs wird eingefangen, um ihn zu besendern
Forst

Luchs im Landkreis Rastatt mit Halsbandsender ausgestattet

Ein Schild weist in einem Wahlbüro auf eine Wahlurne für die Briefwahl  hin.
Landtagswahl

Letzte Hinweise zur Briefwahl

Kabinettssitzung in der Villa Reitzenstein in Stuttgart
Landesregierung

Bericht aus dem Kabinett vom 3. März 2026

Das Bild zeigt den Raum unter einer Brücke. Links ist ein Fluss zu sehen und daneben ein Waldweg.
Straßenbrücken

Land nutzt versiegelte Flächen für Tiere und Pflanzen

Ein Landwirt pflügt ein Feld. Luftaufnahme mit einer Drohne. (Foto: Patrick Pleul / dpa)
Landwirtschaft

FIONA-Antragssaison 2026 startet

Eine Frau steckt ihren Stimmzettel für die Bundestagswahl in einem Wahllokal in eine Wahlurne.
Landtagswahl

Stimmabgabe – so geht wählen

Rieslingtrauben hängen am Stock in einem Weinberg
Weinbau

Mehr Förderung und Flexibilität für den Weinbau

Ein Brennstoffzellen-Hybridbus der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) steht in Stuttgart an einer Bushaltestelle.
Elektromobilität

Land fördert 213 emissionsfreie Busse