Radverkehr

Sieger der STADTRADELN-Derbys stehen fest

Zehn Derby-Teams, fünf Nachbarschaftsduelle und tausende engagierte Radlerinnen und Radler: Die erstmals ausgetragenen STADTRADELN-Derbys haben für zusätzlichen Wettbewerb und spürbare Dynamik in den teilnehmenden Kommunen gesorgt.

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Vier Menschen stehen lächeld da und tragen Fahrradhelme.
Symbolbild

Die ersten STADTRADELN-Derbys haben dem Wettbewerb in diesem Jahr zusätzlichen Schwung verliehen: 1.263 mehr Radelnde und mehr als 300.000 zusätzlich zurückgelegte Kilometer konnten im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden. Als Gewinner der einzelnen Duelle gingen Heidelberg, Nürtingen, Vogtsburg im Kaiserstuhl und Karlsdorf-Neuthard hervor. Im Wettbewerb „Stadt versus Land“ im Landkreis Schwäbisch Hall setzten sich die 16 kleineren Kommunen gegen die Städte Schwäbisch Hall, Gaildorf und Crailsheim durch. Insgesamt wurden 3.686.846 Kilometer geradelt.

Verkehrsministerin Nicole Razavi sagte dazu: „Die STADTRADELN-Derbys zeigen eindrucksvoll, wie viel Begeisterung das Fahrrad auslösen kann, wenn wir gemeinsam in Bewegung kommen. Viele Menschen haben im Aktionszeitraum erlebt, wie sich das Fahrrad konkret in ihren Alltag integrieren lässt. Das stärkt nicht nur den Radverkehr, sondern auch den Zusammenhalt vor Ort. Ich gratuliere allen Radfahrenden herzlich zu diesem Erfolg und danke allen Kommunen für ihr Engagement.“

Mit der Initiative RadKULTUR fördert das Land Baden-Württemberg den Radverkehr im Alltag und unterstützt Kommunen beim STADTRADELN finanziell und kommunikativ. Neu in diesem Jahr: Bei den Derbys traten erstmals benachbarte Städte und Gemeinden in einem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander an. Über drei Wochen hinweg sammelten die Teilnehmenden Kilometer – auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, in der Freizeit oder bei gemeinsamen Radtouren. Ziel war es, mehr Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen als die Nachbarkommune. Das Land Baden-Württemberg hat auch 2026 wieder die Teilnahmegebühren für alle Kommunen, Stadt- und Landkreise aus Baden-Württemberg übernommen.

Mehr Beteiligung durch neuen Wettbewerbsansatz

Regelmäßige Zwischenstände auf Plakaten und Beiträge in den sozialen Medien sorgten während des gesamten Aktionszeitraums für Spannung. Schulen, Vereine, Unternehmen und lokale Teams griffen die Derby-Ideen auf und motivierten zusätzlich. So entstand ein lebendiger Wettbewerb, bei dem es nicht nur um Kilometer ging, sondern auch um Gemeinschaft.

Die Gewinner der Derbys dürfen sich über einen RadCheck freuen. Der RadCheck der Initiative RadKULTUR Baden-Württemberg ist eine mobile Fahrradwerkstatt, in der geschulte Mechanikerinnen und Mechaniker alle sicherheitsrelevanten Bauteile wie Bremsen, Licht und Klingel prüfen. Kleinere Mängel beheben sie direkt.

Die Ergebnisse der fünf Derbys im Überblick

  • Großstadt-DerbyHeidelberg gewinnt mit 1.015.808 Kilometern und 5.460 Radelnden gegen Mannheim mit 956.292 Kilometern und 5.031 Radelnden.
  • Derby im Landkreis Esslingen: Nürtingen setzt sich mit 370.354 Kilometern und 1.645 Radelnden gegen Kirchheim unter Teck mit 225.976 Kilometern und 1.127 Radelnden durch.
  • Kaiserstuhl-Derby: Vogtsburg im Kaiserstuhl siegt mit 73.569 Kilometern und 310 Radelnden gegen Ihringen mit 71.234 Kilometern und 275 Radelnden.
  • Nachbarschaftsduell in der Rheinebene: Karlsdorf-Neuthard entscheidet das Derby mit 87.475 Kilometern und 610 Radelnden gegen Forst mit 73.308 Kilometern und 367 Radelnden für sich.
  • „Stadt versus Land“ im Landkreis Schwäbisch Hall: Die 16 Gemeinden Bühlertann, Bühlerzell, Fichtenberg, Frankenhardt, Ilshofen, Kirchberg an der Jagst, Kreßberg, Mainhardt, Michelbach an der Bilz, Michelfeld, Oberrot, Rot am See, Sulzbach-Laufen, Stimpfach, Wallhausen und Wolpertshausen gewinnen mit 431.007 Kilometern und 1.618 Radelnden gegen die Städte Schwäbisch Hall, Gaildorf und Crailsheim mit 381.823 Kilometern und 1.588 Radelnden.

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