Polizei

Vierte Aktionswoche der Verkehrssicherheit startet

„ZweiRäder – sicher ans Ziel“ ist das Thema der vierten Aktionswoche der Verkehrssicherheit. Dabei dreht sich alles um die Sicherheit von Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrern.

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Kinder sind auf einer Straße mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule. (Foto: © dpa)
Symbolbild

Die vierte Aktionswoche der Verkehrssicherheit findet vom 17. bis 26. Juli 2026 statt. Unter dem Thema „ZweiRäder – sicher ans Ziel“ dreht sich alles um die Sicherheit von Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrern. „Wer auf zwei Rädern unterwegs ist, braucht unsere besondere Aufmerksamkeit. Denn egal ob Tretroller, Fahrrad, E-Scooter oder Motorrad: Zweirädern fehlt die Knautschzone und das kann schnell gefährlich werden. Deshalb stellen wir mit der vierten Aktionswoche der Verkehrssicherheit den Schutz von Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrern in den Mittelpunkt. Denn am Ende geht es darum, dass jede und jeder sicher ankommt. Das können wir nur gemeinsam schaffen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Manuel Hagel, Schirmherr von GIB ACHT IM VERKEHR, anlässlich des Startschusses zur vierten Aktionswoche der Verkehrssicherheit.

Verkehrsministerin Nicole Razavi ergänzte: „Im Straßenverkehr tragen wir Verantwortung für uns und andere. Verkehrssicherheit bedeutet gegenseitige Rücksichtnahme – ganz gleich, wie wir unterwegs sind. Gleichzeitig brauchen wir sichere Verkehrswege, die an die Gegebenheiten vor Ort angepasst sind, damit Gefahrenzonen gar nicht erst entstehen. Nur durch unser aller Zutun können wir uns frei und sicher im Straßenverkehr bewegen.“

Ministerialdirektor Manuel Geiger sagte: „Auf zwei Rädern unterwegs zu sein gehört für junge Menschen selbstverständlich dazu. Es steht für Freiheit, Selbstständigkeit, Bewegung und im Übrigen auch für eine gute Klimabilanz – zumindest das Fahrrad. Auch die E-Scooter boomen, umso mehr müssen wir das Bewusstsein für die alltäglichen Gefahren schärfen und Kinder und Jugendliche optimal für den Straßenverkehr schulen. Mit Formaten und Aktionen wie der Radfahrausbildung in der Grundschule, der Zertifizierung als ‚Fahrradfreundliche Schule‘, dem Landesprogramm ‚Movers‘ oder dem Wettbewerb ‚Schulradeln‘ setzen wir wichtige Eckpfeiler in der Verkehrsunfallprävention.“

Starkes Bündnis für verkehrssichere Straßen

GIB ACHT IM VERKEHR ist seit über 30 Jahren ein starkes Bündnis für verkehrssichere Straßen in Baden-Württemberg. Zur Auftaktveranstaltung der Aktionswoche mit dem Thema „ZweiRäder – sicher ans Ziel“ trafen sich am 17. Juli 2026 auf der Landesgartenschau in Ellwangen/Jagst die Partner der Verkehrssicherheitsaktion GIB ACHT IM VERKEHR mit Innenminister Manuel Hagel, Verkehrsministerin Nicole Razavi und Ministerialdirektor Manuel Geiger.

In den kommenden Tagen sind landesweit acht weitere Aktionen rund um das Thema „ZweiRäder – sicher ans Ziel“ in Neckarsulm und Tuttlingen sowie an Schulen in Bruchsal, Friedrichshafen, Mössingen, Stuttgart und Pforzheim geplant. Mit Informationsständen, Workshops und Mitmachangeboten informiert GIB ACHT IM VERKEHR beispielsweise über die Gefahren des Übersehenwerdens. Auch das sichere Fahren mit dem Roller, dem Fahrrad und dem Motorrad stehen auf dem Programm.

Besondere Angebote sind etwa ein Beinahe-Unfallsimulator, Tretroller- und E-Scooter-Parcours sowie praktische Tipps im Zweirad-Museum in Neckarsulm.

„ZweiRäder – sicher ans Ziel!“

„Zweiräder gewinnen im Straßenverkehr deutlich an Bedeutung. Und das sowohl im Berufsverkehr als auch in der Freizeit. Das geht leider auch mit einem hohen Unfall- und Verletzungsrisiko einher. Um sicherzustellen, dass alle sicher unterwegs sind, arbeiten alle GIB ACHT-Partnerorganisationen Hand in Hand. Immer mit dem klaren Ziel vor Augen: null Verkehrstote und null Schwerverletze im Straßenverkehr“, so Minister Manuel Hagel.

Flankierend zur vierten Aktionswoche startet Baden-Württemberg die namensgleiche Social-Media-Präventionskampagne „ZweiRäder – sicher ans Ziel!“. Kinder erklären dort spielerisch bestimmte Begriffe, ohne diese selbst zu verwenden. „Sicherheit entsteht dort, wo Rücksichtnahme zur Gewohnheit wird. Wir alle tragen gemeinsam die Verantwortung für die Sicherheit im Straßenverkehr“, sagte Minister Hagel abschließend.

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