Feuerwehr

Strobl zu Gast beim Landesfeuerwehrverband

Bei der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg wählten die mehr als 400 Delegierten die neue Spitze des Landesfeuerwehrverbandes.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Verbandsversammlung Landesfeuerwehrverband

Am 19. Oktober 2024 fand die Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbands Baden-Württemberg in Sinsheim statt. Zu Gast war auch Innenminister Thomas Strobl. Die mehr als 400 Delegierten wählten die neue Spitze des Landesfeuerwehrverbandes, die den amtierenden Präsidenten, Dr. Frank Knödler, nach 25-jähriger Amtszeit ablöst.

„Über ein Vierteljahrhundert hinweg hat Dr. Frank Knödler in leitender Position im Feuerwehrwesen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gesorgt und die Feuerwehren in Baden-Württemberg maßgeblich mitgeprägt. Als promovierter Chemiker hat er gewissermaßen als Katalysator gewirkt: Er hat Dinge beschleunigt und war an allen wesentlichen Verbesserungen für das Feuerwehrwesen beteiligt. Das verdient unser aller Dank und Anerkennung. Heute macht er den Weg frei für neue Impulse, für eine neue Spitze der Interessensvertretung und des Spitzenverbands der Feuerwehren. Dr. Frank Knödler hinterlässt ein ‚bestens bestelltes Feuerwehr-Haus‘: Das Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg ist exzellent aufgestellt und für die Zukunft gewappnet. Mit dem Landesfeuerwehrverband werden wir auch weiterhin gemeinsam gute Antworten und Lösungen auf die neuen Herausforderungen finden, wir werden weiterhin vertrauensvoll, konstruktiv und erfolgreich im Sinne der Sicherheit unseres Lands und für die Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl anlässlich der Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbands Baden-Württemberg am 19. Oktober 2024 in Sinsheim.

Dr. Frank Knödler

Von 1992 bis zu seinem Ruhestand 2019 hat Dr. Frank Knödler als Leiter der Branddirektion Stuttgart – der größten Berufsfeuerwehr Baden-Württembergs – Verantwortung für den Brandschutz und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Stuttgart getragen. Als langjähriger Präsident des Landesfeuerwehrverbandes hat er seit 1999 zur Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens in Baden-Württemberg und in Deutschland beigetragen.

Der promovierte Chemiker wurde für seine Verdienste mehrfach mit nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt. Zuletzt wurden ihm im Jahr 2010 der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg sowie 2013 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Feuerwehrstatistik

Zu Beginn der Amtszeit von Dr. Frank Knödler als Präsident des Landesfeuerwehrverbandes im Jahr 1999 leisteten 110.883 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner ihren Dienst. Heute sind es mit 115.440 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern rund vier Prozent mehr, davon 112.751 Ehrenamtliche. Die Zahl der Feuerwehrfrauen hat sich seit 25 Jahren mehr als vervierfacht, von 1.951 auf 8.798. In den Jugendfeuerwehren in Baden-Württemberg sind insgesamt 37.662 Kinder und Jugendliche aktiv – davon 17,7 Prozent Mädchen. Das sind rund 51 Prozent mehr als noch vor 25 Jahren, als der Anteil 24.935 betrug. Damit sind die Zahlen deutlich gestiegen. „Die steigenden Zahlen bei den Feuerwehrangehörigen und gerade beim Nachwuchs, vor allem auch beim weiblichen Nachwuchs, stimmen mich optimistisch, dass wir auch künftige Herausforderungen bewältigen werden. Mein Dank gilt allen Feuerwehrleuten für ihren Einsatz für unsere Gesellschaft. Und die steigenden Zahlen bei den Jugendfeuerwehren machen mich glücklich – ja, überglücklich. Wir leben in einem Land, in dem sich Jahr für Jahr mehr junge Menschen für den freiwilligen ehrenamtlichen Dienst bei unseren Feuerwehren entscheiden!“, so Innenminister Thomas Strobl.

Weitere Meldungen

Justizminister Moritz Oppelt (rechts) auf der Justizministerkonferenz
Justiz

Reform der Politikerbeleidigung gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 in Stuttgart verliehen

Landgericht Ulm
Justiz

Richterin aus Baden-Württemberg zur Bundesrichterin gewählt

Ein Arzt hält in einem Behandlungszimmer in seiner Praxis in Deizisau im Landkreis Esslingen ein Stethoskop in der Hand, mit der anderen Hand bedient er eine Computertastatur. (Bild: dpa)
Gesundheitsreform

Nachbesserungen bei Kranken­versicherung-Reform gefordert

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Bodenverunreinigungen

1,2 Millionen Euro für PFAS-Forschung

Innenminister Manuel Hagel (Mitte) besucht das Reutlinger Umspannwerk, in dem es in der Nacht gebrannt hatte.
Stromausfall

Ermittlungen nach Brand in Reutlinger Umspannwerk

Bevölkerungsschutztag 2026
Bevölkerungsschutz

Land richtet bundesweiten Bevölkerungsschutztag aus

Das Bild ist in vier orangefarbene Kacheln unterteilt. Jede Kachel beinhaltet eine Empfehlung zum Umgang mit großer Hitze. Kachel eins: In der Mittagshitze Schatten aufsuchen und große Anstrengungen möglichst meiden. Kachel zwei: Ausreichend trinken, zum Beispiel Wasser oder Saftschorle. Koffein und Alkohol meiden. Kachel drei: Leichte Baumwollkleidung in hellen Farben tragen. Sonnenbrille und Mütze oder Hut aufsetzen. Kachel vier: Auf Menschen achten, die die Empfehlungen nicht selbst umsetzen können und ihnen helfen. Im Zentrum des Bildes ist ein Kreis in dem eine Sonne strahlt. Ein Thermometer zeigt eine Temperatur von 40 Grad Celsius.
Gesundheitsschutz

Wenn Hitze zur Gesundheitsgefahr wird

Eine Mitarbeiterin eines Pharmahändlers bestückt in Stuttgart-Münster in Baden-Württemberg eine Kommissioniermaschine.
Wirtschaft

Investitionen in Pharmaindustrie wandern ab

Promotionsfahrzeug Mehr Leben im Eigenheim
Wohnraumoffensive

Online-Dialog zu „Mehr Leben im Eigenheim“ am 25. Juni

Organspendeausweis
Organspende

Zahl der Organspenden im Land steigt leicht

Eine asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Stechmückensaison hat begonnen

Abgebildet ist das Logo zum Förderprogramm "Inklusionstaler". In einem Kreis finden sich viele kleine Punkte in allen Farben. Auf halber Höhe steht rechts der Schriftzug "Inklusionstaler" in weiß auf blauem Grund.
Menschen mit Behinderung

Land fördert Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Eine Frau befestigt einen „Rauchen-Verboten“-Aufkleber an einer Scheibe (Bild: © dpa).
Nichtraucherschutz

Neue Regeln für Raucherinnen und Raucher vom 1. Juni an