Nachhaltige Mobilität

Netze BW baut Elektroflotte aus

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Übergabe der neuen VW eGolfs an Netze BW (Bild: © Ministerium für Verkehr BW)

Die Netze BW GmbH, größter Verteilnetzbetreiber in Baden-Württemberg, ergänzt ihren Fuhrpark mit einer gezielten Investition in klimafreundliche Elektromobilität: 50 e-Golf wurden von den Volkswagen-Vertragspartnern Graf Hardenberg-Gruppe und der Fuhrpark-Managementgesellschaft F+SC an die Netze BW übergeben.

Damit ist die EnBW-Tochter der größte Abnehmer von VW-Elektrofahrzeugen aus der deutschen Wirtschaft und vervierfacht auf einen Schlag ihre Pkw-Elektroflotte. Zwölf Golf tragen das Logo der Stuttgart Netze Betrieb GmbH, der gemeinsamen Tochter von Netze BW und Stadtwerken Stuttgart.

Von den Fahrzeugen wird rund die Hälfte in der Landeshauptstadt unterwegs sein, die übrigen an sechs weiteren Standorten der Netze BW in Baden-Württemberg. Sie werden vor allem bei der Koordination und Überwachung von Baustellen eingesetzt. Weil der Ladestrom vollständig aus regenerativer Erzeugung stammt, profitiert auch das Klima unmittelbar: Bei einer geschätzten Fahrleistung von rund 10.000 Kilometern spart jedes Elektroauto jährlich etwa eine Tonne klimaschädliches CO2 ein. Mit einem eigenen Forschungsprojekt in Stuttgart will die Netze BW außerdem untersuchen, wie sich eine so große Elektroflotte am besten managen lässt und welche Auswirkungen es im Stromnetz gibt.

„Elektromobilität schlägt die Brücke zwischen der Erzeugung von umweltfreundlichem Strom aus erneuerbaren Energien und dem Verkehrssektor“, erklärte Dr. Hans-Josef Zimmer, EnBW-Vorstandsmitglied und Aufsichtsratsvorsitzender der Netze BW, bei der Übergabefeier in Stuttgart-Fasanenhof. „Als Energieunternehmen mit vielen Standorten in Stuttgart und ganz Baden-Württemberg ist es folgerichtig, dass die Netze BW diesen zukunftsorientierten Akzent in ihrem Fuhrpark setzt.“

Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte: „Im Koalitionsvertrag der grün-schwarzen Regierung haben wir das Ziel festgelegt, bis Mitte des Jahrhunderts die Mobilität weitgehend auf erneuerbare Energien umzustellen. Ich habe den Anspruch, dass Baden-Württemberg eine führende Rolle bei der Förderung und Anwendung alternativer Antriebe einnimmt. Für letztgenanntes ist die Netze BW ein vorbildliches Beispiel. Ich gratuliere den Beteiligten zu diesem wegweisenden Schritt. Zukünftig fördern wir zudem mit einem Investitionsprogramm die Ladeinfrastruktur in Baden-Württemberg, ausgewählte Fahrzeugflotten und innovative Verkehrskonzepte.“

„Elektromobilität ist gerade im Zusammenwirken mit der dezentralen Erzeugung von Ökostrom durch Photovoltaik ein wichtiger Baustein für die urbane Energiewende“, sagte Olaf Kieser, Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart GmbH und Aufsichtsratsvorsitzender der Stuttgart Netze GmbH. „Insofern freut es uns besonders, dass zwölf der e-Golf künftig in der Landeshauptstadt von der Stuttgart Netze Betrieb GmbH eingesetzt werden.“

„Der Golf ist seit langem das meistverkaufte Auto in Deutschland und auch bei vielen Flottenkunden die Nr. 1. Nun wird auch der e-Golf im Fuhrpark von Netze BW seine Qualitäten im Flottenbetrieb unter Beweis stellen können“, erläutert Thomas Zahn, Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland Marke Volkswagen Pkw und ergänzt: „Ich bin überzeugt, dass der e-Golf die Herausforderungen im anspruchsvollen Tagesbetrieb bei Netze BW bestens meistern wird.“

Quelle:

Gemeinsame Pressemitteilung von Netze BW GmbH, Stuttgart Netze Betrieb GmbH, Volkswagen AG, Graf Hardenberg-Gruppe und Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Weitere Meldungen

Elektrischer Zug in schwarz-gelbem Design fährt durch eine grüne Landschaft.
Öffentlicher Nahverkehr

SWEG fährt künftig auch am Hochrhein

Ein Ingenieur der Porsche AG vermisst für die Digitalisierung einen Panamera (Bild: © dpa).
Automobilwirtschaft

Wirtschaftsministerin lädt zu Spitzengespräch ein

Staatssekretär Raimund Haser steht vor seinem Fahrrad mit einem Fahrradhelm auf dem Kopf und hält ein Handy in die Kamera.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Wirtschaftsministerkonferenz 2026
Wirtschaftsministerkonferenz

Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort stärken

Ein Mitarbeiter einer Straßenschilderfirma befestigt in Freiburg ein Verkehrsschild, das auf eine Umweltzone in der Innenstadt hinweist (Bild: dpa).
Digitalisierung

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Verkehrsmanagement in der Region Heilbronn-Neckarsulm

BW blüht
Biodiversität

Vorbildliche Projekte für Artenvielfalt ausgezeichnet

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Vier Millionen Euro für innovative Unternehmen

Eine Straße führt unter einer Brücke durch
Stadtentwicklung

Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen gelegt

Umweltministerin Thekla Walker (8. von links) gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen, die dem Klimabündnis BW neu beigetreten sind.
Klimaschutz

Klimabündnis BW wächst auf 73 Unternehmen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landwirtschaft

Nachbesserungen bei Wieder­herstellungsverordnung gefordert

Futuristisches Fahrzeugkonzept U-Shift (Bild: DLR (CC-BY 3.0))
Zukunftstechnologien

Förderprojekt U-Shift denkt Mobilität neu

Junge Männer auf einer Schwimmplattform in einem Badesee in Plüderhausen
Gesundheitsschutz

Badeseen im Land überzeugen mit sehr guter Wasserqualität

Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Ein fahrender Regionalzug
Schienenverkehr

Erneut deutsch-französische Sommeraktion für junge Menschen