Armutsbekämpfung

Land fördert weitere acht Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut

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Mehrere Kinder stehen nebeneinander in einem Kindergarten. (Bild: © Christian Charisius/dpa)

Im Zuge der Strategie „Starke Kinder – chancenreich“ fördert das Land acht Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut mit insgesamt mehr als 660.000 Euro. Ziel ist es, bis 2030 in allen Stadt- und Landkreisen Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut einzurichten.

Mit insgesamt mehr als 660.000 Euro unterstützt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration als Teil der Strategie „Starke Kinder – chancenreich“ weitere acht Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut. Die Förderbeträge pro Netzwerk liegen dabei zwischen 50.000 und 100.000 Euro. Ziel ist es, durch die Präventionsnetzwerke vor Ort eine integrierte Strategie zu entwickeln, um Kinderarmut wirksam zu bekämpfen. 

„Wie gut Kinder ihre Stärken entwickeln und für die Zukunft nutzen können, darf nicht von den finanziellen Möglichkeiten in der Familie abhängen. Mit unserer Strategie ‚Starke Kinder – chancenreich‘ wollen wir Kinder und ihre Eltern fördern und unterstützen, damit sich materielle Armutsgefährdung im Kindesalter nicht nachteilig auf die Teilhabechancen im gesamten weiteren Leben auswirkt“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. Das Gesamtkonzept der zweijährigen Strategie „Starke Kinder – chancenreich“ 2020/21 wurde aus der Perspektive von Kindern entwickelt und stellt ihre Belange und ihren Schutz in den Mittelpunkt.

Ziel: Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut in allen Stadt- und Landkreisen

Mit der Strategie werden nun weitere acht Standorte in Baden-Württemberg für den Aufbau und die Weiterentwicklung von Präventionsnetzwerken gegen Kinderarmut mit Landesmitteln gefördert. Es handelt sich um Projekte in den Stadtkreisen Freiburg und Heilbronn sowie in den Landkreisen Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Rottweil, Tübingen und dem Ortenaukreis. Der Förderzeitraum beträgt zwei Jahre.

Damit erhöht sich die Zahl der geförderten Projektstandorte zum 1. September auf 26 in 17 von 44 Stadt- und Landkreisen. „Unser Ziel ist es, bis 2030 in allen Stadt- und Landkreisen Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut zu etablieren“, so Minister Lucha abschließend.

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration: Liste der geförderten Projekte der Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut 2021 (PDF)

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