Start-up BW

Jugendliche für berufliche Selbstständigkeit begeistern

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (2.v.r.) mit Schülerinnen und Schülern des Albertus-Magnus-Gymnasiums (Bild: © Sascha Baumann/all4foto)

Das Wirtschaftsministerium hat das neue Angebot „Start-up BW@School“ gestartet. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern ab der neunten Klasse Gespräche mit Gründerinnen und Gründern aus der Region. Sie können so die Welt der Start-ups hautnah erleben und erhalten einmalige Einblicke in die Gründungsszene.

Beim Start des neuen Angebots „Start-up BW@School“ im Albertus-Magnus-Gymnasium in Stuttgart sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut: „Wir geben Jugendlichen mit ‚Start-up BW@School‘ die einzigartige Chance, die Welt der Start-ups hautnah zu erleben und so einmalige Einblicke in unsere Gründungsszene zu bekommen.“ Beim Auftakt von „Start-up BW@School“ mit der Stuttgarter Gründerin Maria Spilka von maedchenflohmarkt.de sagte die Ministerin weiter: „Gerade durch den persönlichen Austausch und die lebendigen Geschichten entsteht Lust auf Unternehmertum – das fördert den Gründergeist.“

Jugendliche erhalten konkrete Vorstellung von beruflicher Selbstständigkeit

Im Zuge der Digitalisierung würden etablierte Geschäftsmodelle immer mehr in Frage gestellt und neue Spieler drängten in den Markt. Im digitalen Zeitalter seien es besonders häufig junge, agile Start-ups, von denen dieses disruptive Geschehen ausgehe. Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg ist – heute mehr denn je – auf den Gründungsgeist junger Menschen und auf künftige Nachwuchsunternehmen angewiesen. Darum ist es mir wichtig, dass Jugendliche leibhaftig Vorbilder erleben und kennenlernen können und so eine konkrete Vorstellung davon bekommen, wie der Weg in die berufliche Selbstständigkeit gelingen und aussehen kann.“

Start-up BW@School bringt Vorbilder in die Schulen

Die Idee zu „Start-up BW@School“ ist im Austausch mit dem Think Tank Start-up BW entstanden, den die Ministerin im Februar einberufen hat. In diesem Rahmen waren sich die Start-up-Expertinnen und -Experten einig, dass es ein passendes „Mindset“ bei den Jugendlichen braucht, um den Gründungsgeist bei der jungen Generation zu wecken: „Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Jugendliche die Chance haben, sich für eine berufliche Selbstständigkeit zu begeistern. Mit ‚Start-up BW@School‘ bringen wir Vorbilder in die Schulen, damit möglichst viele Jugendliche diese Berufsoption erleben und für sich entdecken können, selbst wenn sie im privaten Umfeld keine unternehmerischen Vorbilder haben“, betonte die Wirtschaftsministerin.

„Start-up BW@School“ ermöglicht Schülerinnen und Schülern ab der neunten Klasse, Gespräche mit Gründerinnen und Gründern aus der Region zu führen. Das Treffen mit den Unternehmerinnen und Unternehmern wird in den Klassen mit Hilfe eines Workbooks vorbereitet, so dass ein lebendiges Gespräch entsteht. Ziel ist es, den Horizont der Schülerinnen und Schüler um die Möglichkeiten und Chancen einer beruflichen Selbstständigkeit zu erweitern und ihnen das Gründen als berufliche Perspektive zu eröffnen.

Vorbilder für „Start-up BW@School“ gesucht:

Gründerinnen und Gründer, die gerne unternehmerische Verantwortung übernehmen und die eigenen Erfahrungen, die Begeisterung für Unternehmertum, Stolpersteine und erfolgreich überwundene Hürden mit Jugendlichen teilen möchten, sind aufgerufen sich in dieser Bildungsinitiative einzubringen. Nähere Informationen finden Sie unter:

Start-up BW: Young Talents

Gründung Baden-Württemberg: Schule und Selbstständigkeit

Ein weiteres Projekt unter der Dachmarke „Start-up BW Young Talents“, in dem Schülerinnen und Schüler in einem eintägigen Workshop eine Geschäftsidee entwickeln und diese einer Jury präsentieren, findet unter dem Titel „Innovation Workshop & Pitch“ statt. Beide Projekte werden vom Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim umgesetzt.

Wirtschaftsministerium Mediathek: Start-up BW@School

Weitere Meldungen

Häuser in Stuttgart werden von der Morgensonne beschienen. (Bild: picture alliance/Sebastian Gollnow/dpa)
Wohnberechtigung

Wohnberechtigungsschein digital beantragen

Screenshot studieren in BW
Studium

Neue Webseite „Studieren in BW“ geht online

Eingangspavillon Wilhelma Stuttgart
Vermögen und Bau

Eröffnung des restaurierten Eingangspavillons in der Wilhelma

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Internationale Beziehungen

Start des EU-Mercosur-Abkommens

Regional Cup Bodensee-Oberschwaben
Start-up BW

Team KidsBox im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt bleibt aus

Arbeiter in einem Lager.
Tag der Arbeit

Arbeit ist Basis für Wohlstand und Zusammenhalt

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Innovation

Rund zwei Millionen Euro für Innovationen in KI und Robotik

Eine Frau sitzt mit einem Laptop an einem Tisch im Homeoffice.
familyNET 4.0

Wettbewerb für moderne Unternehmenskultur geht in achte Runde

Landeskreditbank Baden-Württemberg
Jahresbilanz

L-Bank sieht hohen Bedarf an Unterstützung im Strukturwandel

Ein Messegast lässt sich eine so genannte ORC-Anlage erläutern.
Klimaschutz

Land fördert Energiefahrpläne für Unternehmen und Einrichtungen

Richter im Landgericht Stuttgart
Justiz

Neues KI-Werkzeug für effiziente Justizverfahren

Zitterpappel
Forst

Zitterpappel bereichert Wald und Bioökonomie

Ein Bauarbeiter schaut auf ein Gebäude, das als Testobjekt aus Recyclingbeton gebaut wird.
N!BBW

Neue Termine für Workshops „Nachhaltiges Bauen“

Teilnehmende der Integrationsministerkonferenz 2026 sitzen in großer Runde an Konferenztisch, das Logo der IntMK ist auf eine große Leinwand projiziert.
Integration

Land setzt Impulse bei der Integrationsministerkonferenz